Drei Jahre Diskussion

Als ich den Beitrag zu talk2move schrieb, hatte ich noch nicht damit gerechnet, dass dieser einmal der Topartikel meines Blogs sein würde. Er war gedacht gewesen als Gedächtnisprotokoll einer Schulung in Salzburg am 30. Juni 2008 und schilderte neben dem dort Geschehenen natürlich auch eigene Einschätzungen, z.b. die damalige Bezahlsituation der MitarbeiterInnen.

Einiges hat sich mittlerweile geändert, talk2move gibt es in Österreich nicht mehr, das Fundraising haben hier die Hilfsorganisationen übernommen, in Deutschland gibt es die Firma unter denselben Akteuren weiterhin. Die Bezahlmodelle wurden verändert, mittlerweile gibt es laut Angaben von talk2move ein Stundenfixum von 8 Euro + Provisionen (was einer normalen Promotion-Bezahlung entspricht, zumindest hier in Österreich), das Punktesystem wurde anscheinend verändert (in welcher Form, bin ich noch am Recherchieren) und: Der Ursprungsbeitrag wurde zu einer Art Diskussionsplattform im Blog, in der KritikerInnen wie BefürworterInnen sich äußern.

Auch der Geschäftsführer von talk2move, Robert Hatwagner, hat sich mittlerweile geäußert und eine offizielle Stellungnahme seitens talk2move gegenüber meinem Blog abgegeben. Damit diese nicht total im Kommentarbereich des Originalbeitrags verschwindet, poste ich diese hier noch einmal (Formatierungen sind von mir, da die Kommentarfunktion die nicht in der Form zulässt (nur ich darf HTML verwenden, aus Sicherheitsgründen)).

ÖFFENTLICHE MITTEILUNG DER TALK2MOVE FUNDRAISING GmbH & Co.KG – Geschäftsführung

Man gewinnt immer, wenn man erfährt, was andere von uns denken. (Johann Wolfgang Goethe)

In diesem Sinne bedanken wir uns für die Anmerkungen, offenen Kritiken und Vorschlägen talk2move und seine Arbeit besser zu gestalten.

Unsere Partner, die SOS-Kinderdörfer, der Malteser Hilfsdienst, Malteser Hilfsdienst international, die Aktion Weltkinderhilfe und der WWF schätzen unsere Zusammenarbeit seit Jahren. Die Gewinnung von Förderern, das face-to-face Fundraising, ermöglicht es, sich für wichtige Projekte einzusetzen.

Nach den bewegten Anfangs,- und Wachstumsjahren ist unser Mitarbeiterpool auf inzwischen ca. 1.000 Fundraiser pro Jahr angestiegen. Das ist eine Entwicklung, die wir grundsätzlich mit Freude betrachten. Dennoch machte auch talk2move bei dieser rasanten Entwicklung gute und schlechte Erfahrung.

Neben den vielen gelungenen Aspekten, sind auch Fehler passiert, auf die wir reagiert haben und reagieren mussten. Wir möchten uns und unsere face-to-face Kampagnen verbessern!
Wir möchten anmerken, dass ein Großteil der Kritikpunkte aus den Jahren 2006 bis 2009 aus Österreich stammen.

Kommunikations-und Qualitätsmanagement:

Im Februar diesen Jahres (2011) haben wir die Position einer Qualitäts,- und Kommunikationsmanagerin geschaffen und Nadine Sachse engagiert. Nadine ist eine langjährige Teamleiterin (5 Jahre) in der Wochenkampagne (bundesweite Tour) und ausgebildete Diplom Kommunikationswirtin und Fachwirtin für Event,- und Messemanagement.

Künftig wird sie bei Problemen als Ansprechpartnerin für unsere Fundraiser fungieren und das Beschwerdemanagement leiten. Dabei können Anmerkungen kommuniziert und in Folge Probleme gelöst werden. Nadine reist auch direkt zu den Teams vor Ort und führt Mitarbeitergespräche, unabhängig vom Erfolg der Fundraiser.

Zusätzlich wurde eine Helpline ins Leben gerufen. Die Helpline ist eine Rufnummer sowie ein Mailkontakt, unter denen -ggf. auch anonym- Anregung und Beschwerden abgegeben werden können. So können wir von Unstimmigkeiten erfahren, rascher reagieren und Mängel beheben.
Nadine sagt selber über Ihren neuen Job (Zitat) “Obwohl ich eine Führungsposition in einer Marketingagentur inne hatte, bin ich meinem Herzen gefolgt. Ich möchte mit talk2move Non-Profit-Organisationen unterstützen und mit meiner Arbeit etwas Gutes bewirken“.

Quartiere & Teamleben

Jedes Team wir mindestens einmal wöchentlich durch unsere Kommunikationsmanagerin oder durch einen Coach besucht. Dabei überprüfen wir die Qualität der einzelnen Ferienwohnungen und das Wohlbefinden der Fundraiser. Zusätzlich checken wir die Rahmenbedingungen und den Umgangston innerhalb der Teams. Wir möchten uns vor Ort ein Bild machen um Verbesserungen direkt umzusetzen.

Arbeitsmethoden & Führungsstil

Der kooperative und motivierende Führungsstil ist wesentlicher Bestandteil in der eigens festgelegten Firmenphilosophie von talk2move. Der in der Vergangenheit durch einzelne Mitarbeiter teilweise praktizierte, streng autoritäre Führungsstil wurde durch motivierende Zielvereinbarungen, Coaching und Spaß am Job ersetzt. Wir haben uns von denen getrennt, die diesen neuen Führungsstil nicht mitgetragen haben.

Unsere Führungskräfte & Coaches haben im letzten Jahr erfolgreich ihr Weiterbildungsprogramm absolviert, um die Führungsaufgaben kompetenter zu erfüllen und sich als Vorbilder der Kampagne weiterzuentwickeln. Unterstützt wurden wir dabei von externen Beratern und Trainern.

Weiterbildung & Schulung

Weiterbildung und Schulung sind uns ein zentrales Anliegen. In regelmäßig stattfindenden Seminaren und Workshops werden unsere Mitarbeiter geschult. Wir möchten vor allem durch starkes Teamplay und Fachkompetenz überzeugen. Aus diesem Grund wird jeder Mitarbeiter vor seinem Einsatz über den von ihm zu vertretenden Verein informiert und im Gespräch geschult. Hierbei werden kommunikative Grundlagen vermittelt und Argumentationshilfen gegeben, um unsere Partner imagefördernd in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Wir handeln nach den Grundregeln für Fundraiser (-innen) des Deutschen Fundraising Verbandes e.V. und richten uns nach den Kriterien des Deutschen Zentralinstitutes für soziale Fragen (DZI).

In der Wochenkampagne (bundesweite Tour) erfolgt die Schulung am Anreisetag. Die Neuanreisen kommen in der Regel zwischen 15 und 16 Uhr am Zielbahnhof an. Die Dauer der Schulung hängt von der Teamgröße und dem vorhandenen Vorwissen der künftigen Mitarbeiter ab. Wir rechnen mit bis zu fünf Stunden.

Um die Schulungsdauer in Zukunft zu verkürzen, bieten wir die Möglichkeit den Gesprächsleitfaden vorab zu erhalten, so dass die künftigen Mitarbeiter diesen vor der Anreise schon verinnerlichen können. Wir sehen es als unsere Verantwortung gegenüber unseren Partnern, unsere Fundraiser bestmöglich vorzubereiten.
„ Je besser die Vorbereitung, desto kürzer wird die Schulung sein.“

Qualitätskontrolle

Fundraising oder Werben ist eine gute Möglichkeit Geld zu verdienen. Dazu stehen wir auch in der Öffentlichkeit ein. Deshalb trägt jeder Fundraiser einen Arbeitsausweis, auf dem vermerkt ist, dass er für seine Arbeit am Infostand vergütet wird.

Wir bauen auf die Grundsäulen der Ehrlichkeit. Aus diesem Grund ist Fundraisern und Teamleitern die Behauptet untersagt, dass er für seine Tätigkeit nicht entlohnt wird. Jeder Fundraiser wird für seine Tätigkeit bezahlt. Erhalten wir Kenntnis, dass Mitarbeiter diese Behauptung aufstellen, ist das ein Kündigungsgrund.

Im Rahmen der Qualitätskontrolle werden Gesprächsinhalte durch eine von uns engagiert Mysteryshopperagentur und durch unser hauseigens Callcenter durchgeführt. Das Callcenter tätigt den Begrüßungsanruf bei den neu gewonnene Fördermitgliedern und bewertet die Qualität der einzelnen Gespräche.

Selber spenden

Viele unserer Mitarbeiter werden aufgrund ihrer persönlichen Überzeugung selbst förderndes Mitglied bei unseren Partnern. Das ist aber keine Bedingung für den Job und wird auf keinen Fall als Verpflichtung angesehen. Im letzten Jahr haben wir daraufhin unsere Qualitätsrichtlinien stark erweitert. Diese werden von jedem Teamleiter, im Beisein des Coaches unterschrieben. Darin ist festgelegt, dass eine Mitgliedschaft der Teammitglieder weder vergütet noch gezählt wird.

Mitarbeiter

Jeder Mitarbeiter bei uns sollte seinen Job aus Überzeugung vertreten. „Es freut mich zu sehen, dass aufgrund der Optimierung viele ehemalige „talk2moveler“ wieder zurück zu uns gefunden haben. Und dies, obwohl sie in konkurrierenden Agenturen bereits Führungspositionen innehatten“, sagt Robert Hatwagner, Geschäftsführer der talk2move fundraising GmbH & Co. KG.
Das zeigt, dass wir uns vor allem in puncto Professionalität zu anderen Agenturen unterscheiden. Nicht ohne Grund sind wir Marktführer in der Durchführung von Infostandkampagnen in Deutschland.

Wer bei uns arbeitet, soll mit Herz dabei sein. Aus diesem Grund wurde die Passage der Konventionalstrafe aus den aktuellen Arbeitsverträgen gestrichen. Auch weil in der Vergangenheit zu keinem Zeitpunkt Gebrauch davon gemacht wurde.

Die meisten unserer Mitarbeiter sehen den Job mittlerweile nicht mehr nur als lukrativen Nebenjob an, sondern verstehen zunehmend auch den gelebten Idealismus. Ehemalige Mitarbeiter bestätigen uns immer wieder, dass sie durch den Job vor allem ihre persönlichen Fähigkeiten (Soft-Skills) erweitert haben und diese in ihren heutigen Berufen gut anwenden können. Ehemalige Kollegen und Mitarbeiter sind heute Ärzte, Juristen oder Lehrer.

Robert Hatwagner
Geschäftsführer
&
das talk2move-Team
Rosenthaler Straße 13
10119 Berlin
Kontakt: info@talk2move.de

Die Pressemitteilung ist als PR-Mitteilung natürlich zu kommentieren. Zum einen ist natürlich die Frage, was nicht genau aus dem Statement herausgeht, inwiefern die Telefonhotline unabhängig von talk2move ist. Gerade um eine anonyme Beschwerdestelle für MitarbeiterInnen zu ermöglichen ist diese Unabhängigkeit vom Unternehmen wichtig.

Positiv kann man das nach der Pressemitteilung stärkere Verantwortungsbewusstsein gegenüber Mitarbeitern und auch den Spendern. Ehrlichkeit ist eine wichtige Grundlage im Geschäftsleben, denn nur so entsteht Vertrauen gegenüber dem Produkt, egal um was es sich handelt.

talk2move kann man also auf alle Fälle zugute halten, dass sie meinem Empfinden nach gesprächsbereit sind (und, nach den Angaben der Pressemitteilung, Kritik auch aufnehmen und handeln), auch Tobias (ein Mitarbeiter von talk2move) äußert sich häufig zu Kommentaren meiner UserInnen.

Dass die Pressemitteilung die Meinung von talk2move darstellt und ich (auch aufgrund der mittlerweile etwas größeren Entfernung zur Geschäftszentrale (Berlin ist weiter weg als Wien, zumindest von Salzburg aus) kaum in der Lage bin, alles nachzurecherchieren, was in der Mitteilung gesagt wird, möchte ich hier nochmals hervorheben, weswegen ich mich natürlich darüber freue, wenn KommentatorInnen sich zu den Aussagen äußern 🙂

Ich frage mich, ob man am Ende dieses Beitrags sich „auf weitere 3 Jahre“ oder es doch eher angebracht ist, ein „mal schauen, wie sich diese Geschichte weiter entwickeln wird“, eignet. Auf alle Fälle danke ich ALLEN KommentatorInnen und LeserInnen für ihre Treue und hoffe, dass ihr auch weiterhin hier gerne schreiben werdet.

Was man alles auf der HDD findet :D

Ich hab mal in einem ganz alten Verzeichnis (f:\Eigene Dateien\Texte\Acme) nachgeschaut, dessen letztes Änderungsdatum von 2002 ist, und fand dabei diesen sehr lustigen Text. Wundert euch nicht über die Schreibweise, er ist von 2000, das war eine Zeit, als ich noch nicht einmal Internet hatte 😀

Das Acme – Politiogramm:
Einfach Politisch Inkorrekt!

Was soll ich sagen: Ich gucke so gut wie jeden Tag Phoenix. (Ich mag weder Baywatch noch Nicole noch Alfred Biolek, von RTL ganz zu schweigen!)

Und somit sollte ich mich in Politik ja sehr gut auskennen. Also: Kohl und Co.!
Am Donnerstag (was davor war, hab‘ ich VERGESSEN) ging es, nachdem der Bundestag über die Spendenaffäre am Morgen diskutiert hatte (damit die Politiker nicht vergessen, was sie gesagt hatten, hat Phoenix diese Diskussion an diesem Tage glatt DREIMAL gesendet. Denn wie sagt Schmidt sr.: Man lernt nur, wenn man zuerst einmal Vokabeltest macht. Dann noch mal. Und dann am nächsten Morgen noch mal.), ging es am Nachmittag um sehr interessante Themen: Nämlich um Deutschland und sein Benehmen zu den neuen Medien (also Radio, öffentlich-rechtliches Fernsehen und Rohrpost, ich komm‘ gleich dazu). Dort hat ein SPD OHNE NEBENGEDANKEN davon erzählt, das zu Kohls Zeiten die Rohrpost beliebter war als E-Mail. Also ohne Nebengedanken: Denn wo paßt mehr Spenden herein? In eine Rohrpost oder in eine E-Mail?

Wo wir schon bei Transport von Spenden sind: Die WELT (oder eine andere Zeitung, hab‘ ich vergessen) hat am Freitag einen Artikel gebracht, in der verschiedene Transportmittel geprüft wurden auf ihre Fähigkeit, unauffällig, sicher und viel Geld transportieren zu können. Und weder Koffer noch Rohrpost (da passen höchstens 4 Millionen rein) haben das Rennen gemacht, sondern eine ALDI (keine Schleichwerbung, wir sind zum Ausstrahlen dieses Namens vom Gesetzgeber verpflichtet) – Tüte. Denn: In eine ALDI-Tüte passt sogar ein Pentium 500 mit Monitor ohne Herauszugucken, bei den ganzen Ausländern im Regierungsviertel fällt eine Tüte mehr oder weniger auch nicht auf und drittens: Eine ALDI-Tüte wird NIEMALS reißen, denn wie jeder weiß, ist ein Kastor-Behälter ja genauso haltbar wie eine ALDI-Tüte (HILFE).

Schäuble scheint aber trotz Kohls Vergehen Angst zu haben, seinen „Ziehvater“ irgendwie politisch zu verletzen. Er scheint ja nur sehr langsam von Angela und Rudolf (Koch) zum Ent-Ehren-Vorsitzenden von Helmut überredet worden zu sein (es fehlte nur noch, daß er sich dafür auch noch entschuldigt hätte). Und obwohl er ausgebuht und Kohl in Hamburg und Bremen gefeiert worden ist, scheint er immer noch hinter Kohl zu stehen. Der kann doch nicht aufklären, wenn er weiterhin immer klein beigibt vor Kohl! Und am Sonntag dann kam die Meldung, Kohl wolle endlich die Verfassung befolgen und die Spender nennen. Aber nein! Sowohl er als auch das CDU-Präsidium gaben öffentlich zu, diese Meldung sei eine Ente gewesen und sie würden sich auch weiterhin wider der Verfassung verhalten. Ach, und das Kohl in Bremen bejubelt wurde, hat, glaub‘ ich, nur einen Grund: Die Bremen-CDU scheint die verlorenen 4 Millionen bekommen zu haben (wie wäre Bremen mit Großer Koalition sonst so schnell aus der Misere gekommen?)

Also Kohl: Dein großes Vorbild Adenauer kannst du leider nicht mehr erreichen (zumindest nicht mehr vollständig). Du hast zwar die Einheit geschaffen und die Steuer- und Arbeitslosenerhöhung, aber eines hast du nicht geschafft: Während „Konni“ mit Tränen und großen Dankesreden in den leider nur 4 Jahre dauernden Ruhestand ging, bist du mit einem Desaster aus dem politischen Leben ausgetreten. Das wird wohl wirklich niemand nach dir schaffen (außer, wenn Schröder die Öko-Steuer auf 12 DM Benzin-Preis anschraubt und das Geld in die SPD-Bayern steckt (die CSU mit Mitglied Schreiber ist doch auch schon am Wackeln)).

Und jetzt für Rühe und Simonis und die anderen: Welche Partei würde gewinnen (geordnet nach der UNBELIEBTHEIT):
CDU: 35%
Grüne: 5%
SPD: 45%
FDP: 7%
SSW: 4% (ist durch Extraregelung im Landtag)
Sonstige: 4%
Und jeder 3. kann noch bestochen werden.

Also, bis zum nächsten Sonntag.

Ich hoffe auf viele neue Skandale. Rühe, hast du ein wenig Geld?? Mein PC braucht eine größere Festplatte.

Übrigens, wie ich eben erfahre: Jetzt fehlen schon 11 Millionen. Wer will noch mehr, wer hat noch nicht genug???

Man merkt, in 11 Jahren kann sich vieles ändern. Aber eines hat sich bis heute nicht geändert: Das Ehrenwort von Kohl 😀

Veröffentlicht in Acme.Fun, Acme.PI-Talk. Schlagwörter: , , , , . Leave a Comment »

Bausimulatoren unter sich…

Es folgt ein Beitrag der Acme.Plug and Prey-Redaktion, heute zum Thema: Spielsimulatoren zum Häuserbauen.

[blockquote]
Ich glaube, ich habe das langweiligste Spiel des Jahres entdeckt. Ok, es ist schon ein wenig älter, aber Wolkenkratzer-Simulator schafft es trotzdem in diese Kategorie.

Das Spielprinzip klingt eigentlich interessant: Man muss Hochhäuser bauen, in New York. Naja, anscheinend haben die Spielemacher von UIG sich dann aber gedacht: Wenn wir die das echt so spielen lassen, müssen wir ja echt mal was programmieren. Zumindest kommt einem das Spiel so vor.

Zunächst einmal das Gameplay. Wenn man bis dahin kommt, denn vor der Patchinstallation lief bei mir gar nichts. Ist schon interessant, wenn ein Spiel, das aus einer 200 MB große Installationsdatei besteht (wovon nur ca. 140 MB das Spiel darstellen), dann mal eben eine Patchdatei braucht, die 114 MB groß ist. Ist fast so, als wenn UIG kein echtes Spiel, sondern nur das Intro zum Spiel (denn weiter kam man vor Installation des Patches bei mir nicht) verkauft hätte. Einen solchen Bug habe ich nicht einmal bei Bau AG erlebt, und das Spiel ist schon ein einziges Computerinsektenrevier.

Bau AG ist auch das Programm, mit dem ich „Wolkenkratzer-Simulator“ noch am ehesten vergleichen würde. Jedoch fällt der Vergleich nicht gut aus für den Simulator. Bei Bau AG hieß es zunächst einmal, das Gebäude zu konstruieren. Und zwar wie ein Architekt, zunächst einmal auswählen, wie das Fundament, die Wände, die Räume geschaffen sein sollen, dann noch das alles in einen Bauplan einzeichnen. Bei Wolkenkratzer-Simulator besteht der „Konstruktionsmodus“ daraus, dass man mit VIER Reglern (für Höhe, Anteil Büro-Wohnraum (wobei es interessanterweise kein 0% gibt), Qualität der Wohnungen und Büros) so ungefähr bestimmen kann, wie das Gebäude aussehen soll… das Grunddesign ist nämlich vorgegeben. Wenn das Konstruktion sein soll, kann man sich schon vorstellen, wie der Bau aussieht.

Beginnen tut man bei beiden Spielen mit dem Aushub. Wobei der bei Bau AG daraus besteht, Spundwände einzuziehen, Flächen für den Sand auszuweisen, Bagger und Kipper und Personal zu besorgen und einzusetzen. Bei Wolkenkratzer-Simulator besteht es nur aus letzterem. Im realen Leben wäre der Wassereinbruch also schon vorprogrammiert.

Danach heißt es dann: Fundament errichten. Auch hier unterscheiden sich Bau AG und das UIG-Spiel grundlegend: bei Bau AG muss man die Keller gießen, die Zwischenwände errichten, die Dekorateure müssen dann alles in den gewünschten Farben bemalen usw. Dauert schon mal 3-4 reale Stunden, im Spiel über ein Jahr, wenn mans gerne aufwendig mag (und beim Preis ein wenig an den XML-Dateien gespielt hat, so dass man keine Geldprobleme hat :D) Dass das Fundament, dass mithilfe von Betonkippern in das Simulator-Hochhaus gekippt wird, überhaupt bearbeitet wird, sieht man nur daran, dass sich der Boden erhebt. Realismus pur, oder?

Wobei das schlimmste dann der eigentlich Hochbau ist. Der besteht beim Wolkenkratzer-Simulator nur aus dem Kauf von ein paar Kränen und ein paar Stahllastern, einstellen von Personal und dann Zeitraffer anmachen und warten, bis das Hochhaus fertig ist. Ernsthaft, so stellt sich UIG eine „Simulation“ vor. Bei Bau AG dagegen muss man die Lagerflächen verwalten, muss das Personal in die richtigen Stockwerke steuern und darf dabei zusehen, wie jeder einzelne Ziegelstein und jeder einzelne Stahlträger gesetzt wird. Die sieht man zwar beim Wolkenkratzer-Simulator auch, nur halt nur im Siedler-Stil: Zuerst wird das Gerüst hochgezogen, dann die Zwischenmauern, dann die Außenmauern. Sprich eigentlich wurde nur das nötigste ins Programm gepackt und dass dann so langweilig, dass man einschläft.

Die Spielerseelen müssen sich hier also leider entscheiden: Wenn man damit leben kann, dass es gerne mal ruckelt, man ein Insektengehege auf der Festplatte hat (und kein Insektenspray dagegen, da die Programmierfirma keins programmieren will) und man gerne 4 Tage wartet, bis so ein 10 geschossiges Wohngebäude steht, sollte man Bau AG spielen. Wenn man 0 Ahnung von Bauwesen hat, eigentlich nur ein wenig klicki-bunti haben will und sehen will, wie hässliche Wolkenkratzer in den Himmel wachsen, ist Wolkenkratzer-Simulator sicher das richtige für einen.[/blockquote]

Kein Acme.Tour mehr auf cba.fro.at

Vor einiger Zeit wurde von der CBA von uns Radiomachern verlangt, dass wir neuen Nutzungsbedingungen zustimmen. Und eine dieser Regelungen darin ist der Grund, weswegen ihr die Sendung Acme.Tour nicht mehr online nachhören könnt.

Rekapitulieren wir einmal: Die CBA, das sogenannte Cultural Broadcast Archive, wurde von den freien Radios unter der Führerschaft des Freien Radios Oberösterreich (FRO) unter der Adresse http://cba.fro.at eingerichtet, um sowohl den Programmaustausch zwischen den einzelnen Freien Radios in Österreich zu vereinfachen als auch um Hörern die Möglichkeit zu geben, Sendungen von Freien Radios, die sie verpasst haben, nachhören zu können.

Im Laufe der letzten Jahre wurde dieses Tool von vielen Radiomachern genutzt, auch meine Sendung wurde über 600 mal angehört, die Sendungsbeschreibungen zu den Acme.Tour-Sendungen über 18.000 mal abgerufen! Mehrere Sendungen von mir wurden auf anderen Freien Radios in Österreich wiederholt, einzelne Sendungen tw. von über 30 Menschen gehört. Und meine Sendung ist nur ein kleines Programm, andere wie Artarium oder das Magazin hatten noch um ein Vielfaches höhere Zugriffzahlen.

Die Radiofabrik und alle anderen Freien Radios bezahlen einen Pauschalbetrag an die AKM, die österreichische Musikrechteverwertungsfirma, ein Äquivalent zur deutschen GEMA (kurioserweise hieß die GEMA bis zum 2. WK auch AKM und wurde dann in GEMA umbenannt, um sich von der Vergangenheit unter den Nazis zu trennen.) Dieser Obolus ist nicht hoch, was daran liegt, dass die Freien Radios als nichtkommerzielle Medien keinerlei Werbeeinnahmen haben, die zur Berechnung des Preises herangezogen werden. Die AKM-Gebühr erlaubt es Radiomachern, jegliche Musik spielen zu dürfen, die sie in ihrer Sendung bringen wollen, sowohl AKM-pflichtige als auch freie Musik. Und bis zum letzten Jahr ging man auch davon, aus, dass diese Regelung für die CBA als Onlinepräsenz der Freien Radios gelten würde.

Die AKM sieht dieses aber anders und hat FRO als Betreiber der CBA deswegen dazu aufgefordert, für die Veröffentlichung von AKM-pflichtiger Musik auf der cba-Homepage zu zahlen. Natürlich nicht zur üblichen Pauschale, die den Freien Radios für ihr Sendegeschäft zugestanden wird, sondern zum Standardtarif. Also kaum finanzierbar bei der Menge an Sendungen, die in der CBA verfügbar waren.

Was ist das Ergebnis? Neue Nutzungsbedingungen. Neuerdings muss man für jeden Künstler dessen Lieder man hochlädt die Nutzungsrechte dafür haben. Sprich entweder man müsste als einzelner Uploader für den Upload zahlen oder man kann nicht hochladen. Und da die meisten Radiomacher wenig Geld haben, heißt das: Die CBA wird leer werden.

Und warum? Natürlich weil die AKM nicht checkt, was das Internet bedeutet: Es bedeutet Werbung für die Künstler, die in den Sendungen vertreten sind. So wie es beim Radio ja auch ist. Keiner der sich bei mir Sendungen über die CBA angehört hat, hat dieses getan, um die Musik mitzuschneiden. Da gäbe es viel einfachere Methoden, an die Musik zu kommen. Er hat sich die Sendung angehört, weil er sich für Acme.Tour interessiert hat.

Die Musik ist Teil meiner Sendung und untermalt sie. Auch AKM-Musik. Auf diese kann und will ich nicht verzichten. Ergo wurden von mir alle Sendungen von Acme.Tour von der CBA gelöscht und es werden auch keine neuen Sendungen hochgeladen. Ich habe keine Lust auf eine Klage durch die AKM. Schade liebe AKM, hast mal wieder wegen Geldgeilheit ein Kulturgut kaputtgemacht. Aber naja, meist verstehen die Geldhaie in der Kulturindustrie ja erst wenns zu spät ist, dass sie selbst auch kaputt sind, wenn sie die Kultur kaputtmachen.

Beschwerden über die nicht mehr vorhandenen Sendungen richtet ihr deswegen bitte an das Freie Radio Oberösterreich oder am besten gleich an die AKM österreich.

Veröffentlicht in Acme.Music, Acme.Tour. Schlagwörter: , , , . Leave a Comment »

Acme.Anime: RTL 2 hört mit täglichen Animes auf

Ihr habt es ja sicher auch schon gelesen: Ab Ostern wird das wochentägliche Animefenster von RTL2 nicht mehr existieren. Animes wird es dann zwar trotzdem geben, aber nur noch Sonntag morgens. Eigentlich hat es lange gedauert, denn dass Anime sich nicht mehr ewig in der Masse im Nachmittagsprogramm des 2. RTL-Senders halten wird, war schon aufgrund der Programmierung absehbar. Zeitweise lief 4x hintereinander Pokemon, eine Staffel wurde alle 2 Wochen wiederholt.

Der Niedergang des Animes bei RTL2 begann schleichend: Nachdem RTL2 durch Sailor Moon, Dragonball (Z), Pokemon, Detektiv Conan und viele kleine Animeserien wie Shin Chan oder Doremi sich einen Namen gemacht hatte, verschlief es ab Mitte der 2000er konsequent die Weiterentwicklung der Anime-Fanszene. Zwar brachten sie noch Klassiker wie One Piece oder Yugioh ins Programm, doch übersahen sie einen natürlichen Faktor, der sie zu einer Weiterentwicklung ihres Animeprogramms gezwungen hätte: Das Altern der Fans.

8-12jährigen konnte man noch verharmlost synchronisierte und tw. geschnittene Animes vorsetzen, aber spätestens ab dem Teenageralter und der durchdringenden Verbreitung des Internets bei den Jugendlichen konnte so eine Taktik nicht mehr funktionieren. Schnitte wurden auf zig Animeseiten diskutiert, analysiert und kritisiert, ein gutes Beispiel ist animedigital, die Schnittberichte zu zig Animeserien veröffentlichten. Dass die Animeserien darüberhinaus meist auch noch ungeschnitten als Fansub (japanische Sprache mit englischem oder deutschem Untertitel) im Internet heruntergeladen werden können, schwächte die Position von RTL2 weiter (auch wenn Fansubs eine rechtliche Grauzone sind, da eigentlich illegal, aber zumeist nicht strafrechtlich verfolgt.)

RTL2 verpasste die Gelegenheit, ihr Animeprogramm auszuweiten, die Zielgruppe zu erweitern, Animes für 14-49jährige ins Programm zu nehmen. Gut, das taten sie, allerdings wurden Animes wie One Piece oder Naruto dann durch die eigenwillige Jugendschutzeinstellung von RTL2 zerstümmelt bis zerstört. Statt Animes für Jugendliche und Erwachsene an einem Abendtermin zu senden, ungeschnitten und mit auf für Jugendliche und Erwachsene angepasste Werbung, wurden nicht für Kinder geeignete Animes gesendet, dessen Schnittfassungen dann trotzdem ein FSK 12 erhielten und somit keine Tagesfreigabe mehr hatten. zum Schluss war es bei vielen Animefans so weit geraten, dass man darum betete, dass RTL2 nicht ihre Lieblingsserie lizenziert, da man sich gar keine guten Sternchen mehr erwartete. Die Serie DragonBall GT, die im Vergleich zu Dragonball Z viel kindgerechter ist, wurde brutalstmöglich auf Kindergartenniveau herabgeschnitten. Die Conan-Kinofilme, alle bereits auf DVD mit FSK 6 bis 12 erschienen sind, wurden Anfang 2011 von RTL2 größtmöglich mißhandelt, der 10. Kinofilm wurde um 40 Minuten gekürzt (stellt euch das mal bei einem Hollywoodblockbuster vor), am Ende war kaum noch Story übrig, es fehlte nur noch die provokante Werbung: „Und den ganzen Film gibts nur auf DVD zu kaufen“ am Ende der Sendung.

Jugendliche und Erwachsene Animefans wendeten sich darum von RTL2 ab. Zuerst hoffte man auf VOX. Vergeblich. Dann auf Arte. Vergebens, obwohl die französische Animeszene viel stärker ist als die Deutsche. Dann gab es einen Hoffnungsschimmer mit VIVA und MTV. Doch nach Experimenten mit X und der ersten Inu Yasha-Staffel endete auch hier das Animeprogramm. Zum Schluss war es Tele5, der als einziger Free-TV-Sender noch für Jugendliche und Erwachsene Animes sendet. Nur dass auch hier nach One Piece Schluss sein wird, trotz des großen Erfolges von Dragonball Z, dass auf Tele5 in der originalen Franzosen-Fassung (leichte Schnitte, vor allem bei sehr brutalen Szenen gegen die jüngeren Z-Mitglieder) lief.

Anime im Free-TV, das wird in Zukunft nur noch ein wenig Shaman King auf Kabel 1 und Pokemon auf RTL2 sein. Am Sonntag morgen. Im Pay-TV hat sich Animax einen Namen gemacht, das nur leider nicht von allen empfangen werden kann. Und DVDs sind ins Rennen gekommen. Nur das hier außer AnimeVirtual und Universum Film keiner mehr Animes produziert. Sicher, Animevirtual hat große Erfolge mit den Serien, die sie lizenziert haben, nur ist das im Vergleich zu den rund 4500 Animes, die bisher nie in Deutschland offiziell erschienen sind, darunter Klassiker wie ToraDora oder Jinki:Extend, ein Tropfen auf den heißen Stein. Und ohne Anime im Free-TV wirds auch für AnimeVirtual schwer werden, neue Fans zu bekommen, denn zumindest eine „Kinderstube“ für spätere Otakus war RTL2 ja. (Klopfer hat bei Animestreet einen schönen Rückblick auf alte Zeiten gebracht.)

Was bleibt also für die Zukunft? Eigentlich nur noch drei Dinge: Animax, der DVD-Markt und die Hoffnung, dass die Amerikaner (wo der Animemarkt boomt, nicht zuletzt dank Seiten wie Crunchyroll, die sogar zeitgleich mit den Japanern aktuelle Serien streamen) nicht zuviele Animeserien lizenzieren, da eine dortige Lizenzierung meist auch das vorzeitige Ende für gefansubte Serien bedeutet (und woher soll man sie sonst bekommen, aus Japan gibt es nur die Originale auf japanisch (ohne Untertitel), die HongKongMafia will man nicht unterstützen und Amerika hat bekannterweise Regionalcode 1 = nicht mit heimischen DVD-Playern abspielbar.)

Wer aber gerne zumindest musikalisch in Animestimmung kommen möchte, kann das immer bei mir tun, jeden zweiten Samstag von 22 bis 1 Uhr heißt es dann „Ice.JPop“ auf Icewars-Radio.

Veröffentlicht in Acme.Anime, Acme.Info, Acme.Talk. Schlagwörter: , . 2 Comments »

Die wichtigste Nachricht des Tages: Knut

Knut ist tot.

Der gefühlt uralte Eisbär hatte es schon sein ganzes Leben nicht leicht gehabt.

Als verstoßenes Kind einer Rabeneisbärenmutter musste er von merkwürdigen Zweibeinern großgezogen werden, die dann auch irgendwann verstarben und den Eisbären als Halbwaisen zurückließen, während andere Zweibeiner ihn mit Blitzapparaten für Kitschfotos blendeten. Jeden Tag versuchten nervige Zweibeiner, Interviews mit dem Pelztier zu bekommen und von ihm zu erfahren, was die Frage auf 42 ist. Woher hätte er das wissen sollen. Am schlimmsten trafen den Bären aber schreckliche Musikstücke wie „Knut du bist echt ok“ oder „Hier kommt Knut“ von Frank Zander.

Knut starb heute an gebrochenem Herzen, da ihm sein fehlendes Privatleben, zerstört durch billige Boulevardpresse, die Partnersuche unmöglich gemacht hatte (neben dem Umstand, dass seine Wohnung 2000 km vom Nordpol entfernt lag). Auch interessierten sich die Medien nur noch für nervige Nordafrikaner und Ostasiaten.

Knut wird übermorgen feierlich zu Tran und Pelz verarbeitet.

Und ich kann dazu nur sagen: Eine Mediennutte weniger 🙂

Veröffentlicht in Acme.Fun. Schlagwörter: , , , . 3 Comments »

Verkehrskonzept für Sbg… hey, ihr plagiiert mich *g*

Sicher fragen sich einige Leser, wieso gerade ich als japanophiler Mensch nichts zur Erdbeben-, Tsunami- und der schließlichen von Menschen gemachten Katastrophe in den Präfekturen Miyagi und Fukushima schreibe. Ganz einfach, mir fehlen bei den Ausmaßen, die die Katastrophe angenommen hat, mittlerweile einfach die Worte und es überwiegt nur noch die Hoffnung, dass doch die von Menschen gemachte Katastrophe teilweise verhindert werden kann (Erdbeben und Tsunamis sind Naturgewalten, für die kann man nix. Aber ein AKW ist eine von Menschen gebaute Zeitbombe.)

Stattdessen möchte ich euch ein neues Verkehrskonzept vorstellen, dass heute in den Salzburger Nachrichten vorgestellt wurde.

Ach so, und am Schluss doch noch was zu Japan: Wer gerne etwas spenden möchte und dabei auch etwas, was schon irgendwie mit Japan in Verbindung steht, kaufen möchte, kann bei Asu sich jetzt Tshirts mit einem traurigen Godzilla kaufen. Die 5 Euro, die Asu sonst einnimmt für das Tshirt, gehen nach Japan.

Ich denke der Artikel spricht für sich, deswegen mach ich dazu nur noch ein paar kleine Anmerkungen:

1. Wieso werden die Linien der RSB1 und RSB6 nicht kombiniert? Wenn Mattsee nicht über Eugendorf, sondern über Oberndorf angebunden werden soll, könnte man die RSB6 auch mit der RSB1 nach Lambrechtshausen über Dorfbeuren kombinieren. Eine kleine Kurve mehr für die Bahn, aber womöglich ein großer Synergieeffekt für den ganzen Flachgau.

2. Die RSB71 nach Wals würde ich gleich weiterbinden nach Bad Reichenhall. Dadurch wäre die Anbindung des Flughafens aus der von vielen Touristen besuchten Gegend im Berchtesgadener Land viel direkter. An den Bergen bei Großgmain dürfte man bautechnisch vorbeikommen.

3. Warum die S2 nur nach Traunstein? Nach den neuen Plänen wird das Rosenheimer Netz ab 2015 an die BOB übergehen. Die BOB ist eine Schwestergesellschaft der BLB, der Berchtesgadener Lokalbahn. Man könnte sich also sicher auf eine Weiterführung der S2 nach Prien oder Rosenheim einigen. Da die Rosenheimer bald auch eine Sbahnartige RB-Verbindung kriegen werden (und nicht mehr nur die REs nach Salzburg und Kufstein zur Verfügung haben), wäre somit auch in Rosenheim eine Art „kleines „Bahn-Netz“.

4. Habt ihr bei mir abgekupfert? Als ich die Zeichnung des möglichen Streckennetzes in den SN las, dachte ich nur noch: Hat da irgendwer meine (derzeit nicht aktive) Homepage gefunden gehabt und meine Ideen für ein Sbahn-Netz der Zukunft kopiert? Sbahnen zum Flughafen (und das über Messezentrum und Maxglan), Sbahnen nach Radstadt, Gastein, Eugendorf, Mattsee… auf die Idee kam ich bereits 2005!