Kein Acme.Tour mehr auf cba.fro.at

Vor einiger Zeit wurde von der CBA von uns Radiomachern verlangt, dass wir neuen Nutzungsbedingungen zustimmen. Und eine dieser Regelungen darin ist der Grund, weswegen ihr die Sendung Acme.Tour nicht mehr online nachhören könnt.

Rekapitulieren wir einmal: Die CBA, das sogenannte Cultural Broadcast Archive, wurde von den freien Radios unter der Führerschaft des Freien Radios Oberösterreich (FRO) unter der Adresse http://cba.fro.at eingerichtet, um sowohl den Programmaustausch zwischen den einzelnen Freien Radios in Österreich zu vereinfachen als auch um Hörern die Möglichkeit zu geben, Sendungen von Freien Radios, die sie verpasst haben, nachhören zu können.

Im Laufe der letzten Jahre wurde dieses Tool von vielen Radiomachern genutzt, auch meine Sendung wurde über 600 mal angehört, die Sendungsbeschreibungen zu den Acme.Tour-Sendungen über 18.000 mal abgerufen! Mehrere Sendungen von mir wurden auf anderen Freien Radios in Österreich wiederholt, einzelne Sendungen tw. von über 30 Menschen gehört. Und meine Sendung ist nur ein kleines Programm, andere wie Artarium oder das Magazin hatten noch um ein Vielfaches höhere Zugriffzahlen.

Die Radiofabrik und alle anderen Freien Radios bezahlen einen Pauschalbetrag an die AKM, die österreichische Musikrechteverwertungsfirma, ein Äquivalent zur deutschen GEMA (kurioserweise hieß die GEMA bis zum 2. WK auch AKM und wurde dann in GEMA umbenannt, um sich von der Vergangenheit unter den Nazis zu trennen.) Dieser Obolus ist nicht hoch, was daran liegt, dass die Freien Radios als nichtkommerzielle Medien keinerlei Werbeeinnahmen haben, die zur Berechnung des Preises herangezogen werden. Die AKM-Gebühr erlaubt es Radiomachern, jegliche Musik spielen zu dürfen, die sie in ihrer Sendung bringen wollen, sowohl AKM-pflichtige als auch freie Musik. Und bis zum letzten Jahr ging man auch davon, aus, dass diese Regelung für die CBA als Onlinepräsenz der Freien Radios gelten würde.

Die AKM sieht dieses aber anders und hat FRO als Betreiber der CBA deswegen dazu aufgefordert, für die Veröffentlichung von AKM-pflichtiger Musik auf der cba-Homepage zu zahlen. Natürlich nicht zur üblichen Pauschale, die den Freien Radios für ihr Sendegeschäft zugestanden wird, sondern zum Standardtarif. Also kaum finanzierbar bei der Menge an Sendungen, die in der CBA verfügbar waren.

Was ist das Ergebnis? Neue Nutzungsbedingungen. Neuerdings muss man für jeden Künstler dessen Lieder man hochlädt die Nutzungsrechte dafür haben. Sprich entweder man müsste als einzelner Uploader für den Upload zahlen oder man kann nicht hochladen. Und da die meisten Radiomacher wenig Geld haben, heißt das: Die CBA wird leer werden.

Und warum? Natürlich weil die AKM nicht checkt, was das Internet bedeutet: Es bedeutet Werbung für die Künstler, die in den Sendungen vertreten sind. So wie es beim Radio ja auch ist. Keiner der sich bei mir Sendungen über die CBA angehört hat, hat dieses getan, um die Musik mitzuschneiden. Da gäbe es viel einfachere Methoden, an die Musik zu kommen. Er hat sich die Sendung angehört, weil er sich für Acme.Tour interessiert hat.

Die Musik ist Teil meiner Sendung und untermalt sie. Auch AKM-Musik. Auf diese kann und will ich nicht verzichten. Ergo wurden von mir alle Sendungen von Acme.Tour von der CBA gelöscht und es werden auch keine neuen Sendungen hochgeladen. Ich habe keine Lust auf eine Klage durch die AKM. Schade liebe AKM, hast mal wieder wegen Geldgeilheit ein Kulturgut kaputtgemacht. Aber naja, meist verstehen die Geldhaie in der Kulturindustrie ja erst wenns zu spät ist, dass sie selbst auch kaputt sind, wenn sie die Kultur kaputtmachen.

Beschwerden über die nicht mehr vorhandenen Sendungen richtet ihr deswegen bitte an das Freie Radio Oberösterreich oder am besten gleich an die AKM österreich.

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Entführt durch einen Unbekannten

Deutschland – oder besser gesagt die 1,25 Mio Zuschauer des Finales zu „Ein Lied für Lena“ haben entschieden: Lena’s Titel für das Eurovision Song Contest-Finale im Mai ist „Taken by a Stranger“. Und ich frage mich nur noch: Warum?

Ich habe mir natürlich wie es sich für die Recherche gehört den Auftritt auf myVideo angeschaut, um zu hören, wie dieser Titel so rüberkommt.

Rüberkommen ist dann auch schon das erste Problem: Beim Liveauftritt, der auf myVideo zu sehen ist, kommt nicht viel rüber. Das stellt sich in meinen Augen als ein Problem dar: Der Eurovision Song Contest ist ein Live-Event, wenn man da live nicht gut rüberkommt, hat man verloren. No Angels, die nicht unbedingt den schlechtesten Song 2008 hatten, versagten kläglich beim Versuch, ihre fehlenden Live-Gesangskünste zu präsentieren.

Es liegt nicht einmal an Lena selbst, dass der Song nicht gut rüberkommt. Für das was ihr da angeboten wird, versucht sie ihr Bestes zu geben. Nur der Song ist eine reine Soundsoße. Das meine ich ernst, ein wenig Basedrum wie aus einer Türken-Limo (also BMW 3er mit der größten Soundanlage ganz Salzburgs), ein paar Klänge aus einem 80er-Jahre Synthi, psychodelische Padklänge und ein ewig gleichbleibender Rhythmus. Man merkt nicht einmal, ob und wo es einen Refrain gibt, es gibt keine wirklichen Akzentuierungen der Musik, nichts.

Gut, sowas gibts ja oft, das muss dann die Sängerin wettmachen. Nur wir reden von Lena. Ihr Stimmchen ist auch mit 20 nicht unbedingt das, was man eine Rockröhre nennt. Sie kommt in der ganzen Soundsoße kaum durch, was den Song noch eintöniger macht.

Ob man damit beim Eurovision Song Contest in Düsseldorf gewinnen kann? Ich glaube es nicht, aber ich war auch schon bei Satellite der Meinung, dass es nicht klappt. Ich bin halt kein Musikmacher, sondern Musikabspieler. Große Hoffnungen habe ich zwar nicht, aber wir werden es ja bei der Endausscheidung sehen.

Ach so und noch eine Sache: Stefan Raab als ESC-Moderator geht gar nicht. Nichts gegen Raab, aber Schuster bleib bei deinen Leisten. Raab ist Late-Night-Showmaster, mehr nicht. Er moderiert nicht mal seine Samstag-Abend-Shows selbst, dass übernimmt immer der Opdenhövel, er hat auch keinerlei Erfahrungen damit. Ich als Moderator von Musiksendungen würde mir auch nicht einfallen lassen, dass ich mal eben die Kulturzeit von Ö1 moderieren könnte.

Hape Kerkeling wäre da in meinen Augen viel geeigneter, seine Erfahrungen im Bereich Show sind bekannt, außerdem kennen ihn die ausländischen Zuschauer schon von der Stimmenvergabe 2010. Außerdem ist Hape nicht mit dem Nachteil versehen, dass sein Protége auftreten muss, was vielleicht sogar Lenas Gewinnchancen verringern könnte.

Acme.Tour 20-10 Februar: Acme.Far East

Und weil ich ja so lieb bin, hier die Playlist. In Videoform 😀

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Acme.Jingle Service Presents: „Weckt uns auf“ by Sascha P. & The Acme.Rappers

So, mal wieder kam mir die Idee zu einem Text… noch nicht ganz ausgefeilt, vielleicht wird er an einigen Teilen noch geändert, aber ich poste ihn mal:

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Die Acme.2008 Hits: Die Liste

  1. Die Ärzte – Lasse redn (20 Punkte)
  2. Mika – Grace Kelly (16 Punkte)
  3. Guns ’n‘ Roses – Knockin‘ on Heaven’s Door (15 Punkte)
  4. Geier Sturzflug – Bruttosozialprodukt (14 Punkte)
  5. Queen – Radio GaGa (13 Punkte)
  6. Basshunter – Boten Anna (12 Punkte)
  7. P!nk – Mr. President (11 Punkte)
  8. Die Ärzte – Monsterparty (10 Punkte)
  9. Deichkind – Limit! (8 Punkte)
  10. Fettes Brot – Nordisch by Nature (7 Punkte)
  11. Gary Glitter – Another Rock ‚N Roll Christmas (6 Punkte)
    Slade – Merry Xmas Everybody
  12. Banaroo – Coming Home for Christmas (5 Punkte)
    Die Toten Hosen – You’ll Never Walk Alone
    Fettes Brot – Bettina
    Nightwish – Sleeping Sun
    Paul McCartney – Wonderful Christmas Time
    Rage Against the Machine – Guerrilla Radio
    Scooter – Maria (I Like It Loud)
    Kid Rock – All Summer Long
  13. Blur – Girls and Boys (4 Punkte)
    Fettes Brot – Erdbeben
    Rihanna feat. Jay-C – Umbrella
    Torfrock – Wir unterkellern Schleswig-Holstein
    Vengaboys – We’re Going to Ibiza
  14. Baddiel & Skinner & Lightning Seeds – Three Lions (3 Punkte)
    Bobby Lewis – Mary Lou
    Klaus & Klaus – An der Nordseeküste
    Mike Krüger – Der Nippel
    Nelly Furtado – All Good Things (Come to an End)
    Rainhard Fendrich – Macho Macho
    Roxy Music – Oh Yeah
  15. Christina Stürmer – Fieber (2 Punkte)
    DJ Ötzi feat. Nik P. – Ein Stern (der Deinen Namen trägt)
    Mia – Tanz der Moleküle
    Olaf Henning – Cowboy und Indianer
    Ray Charles – Turn Your Radio On
    Shanadoo – Fly Me to Shanghai
    Sportfreunde Stiller – Ein Kompliment
    Wolfgang Amadeus Mozart – KV 41h, 1. Kirchensonate in Es
    Wolfgang Amadeus Mozart – KV 73, 3. Satz, Menuett und Trio
    Wolfgang Amadeus Mozart – KV 525, 2. Satz. Eine Kleine Nachtmusik. Andante
  16. Animotion – I Engineer (1 Punkt)
    Belinda Carlisle – Leave a Light On
    Brotherhood of Man – Save Your Kisses for Me
    Buddy Holly – Blue Days, Black Nights
    Buddy Holly – You’re So Square (Baby, I Don’t Care)
    Chicory Tip – Son of My Father
    Corona – Rhythm of the Night
    De Randfichten – Jetzt geht die Party richtig los
    Dion & The Belmonts – Teenager in Love
    Don McLean – American Pie
    Donna Summer – On the Radio
    Erste Allgemeine Verunsicherung – Samurai
    Geier Sturzflug – Für die Liebe, für das Leben
    Harpo – Horoscope
    Ich & Ich – So soll es bleiben
    Illegal 2001 – A7
    LaFee – Heul doch
    Mika – Relax
    P!nk – U + Ur Hand
    Ricky Nelson – Garden Party
    Sasha – Here She Comes Again
    Shanadoo – My Samurai
    Truck Stop – Der Wilde Westen
    Wanda Jackson – Let’s Have a Party
    Wang Chung – Everybody Have Fun Tonight
    Alizée – Fifty Sixty
  17. Alizée – A contre-courant
    Andrea Jürgens – Morgens vor dem Radio
    Avril Lavigne – Nobody’s Fool
    Avril Lavigne – Girlfriend
    Bachman-Turner Overdrive – You Ain’t Seen Nothing Yet
    Basshunter – Dota
    Buggles – Video Killed the Radio Star
    Camouflage – The Great Commandment
    Charly Lownoise & Mental Theo – Party
    Cucumber Men – Ich kenn den Bruder…
    Depeche Mode – Everything Counts
    Die Prinzen – Es ist, wie es ist
    DJ Ötzi – Ich will leb’n
    Eros Ramazzotti – Dove c’è musica
    Groove Coverage – On the Radio
    Ikeda Ayako – Tabibito
    Ilona Mitrecey – C’est les vacances
    Jammin Inc. – Was ist härter 2.0
    Kansas – Hold On
    Katrina & The Waves – Love Shine a Light
    LaFee – Was ist das
    LaFee – Wer bin ich?
    Level 42 – Running in the Family
    Loituma – Iveas Polka
    Lotto King Karl – Wir haben verlor’n
    Lotto King Karl & The Barmbek Dreamboys fischering ROH – Fliegen
    Mandy Winter – Julian
    Maron Koshaku & Nohara Shinnosuke – Paridoja Daisakusen
    Mayumi Gojo – Danzen! Futari wa precure
    Mia – Mein Freund
    Mika – Lollipop
    Ome Henk – Opblaaskrokodil
    Pussycat Dolls – Sway
    Real Life – Catch Me I’m Falling
    Rosenstolz – Ich geh‘ in Flammen auf
    Roxette – Opportunity Nox
    Schnuffel – Ich hab Dich lieb
    Schnuffel – Kuschelsong
    Shanadoo – L.O.V.E.
    Sqeezer – Saturday Night
    Syo Saeko – Kitto Ashita Ya
    Wolfgang Amadeus Mozart – KV 300. Gavotte in B
    Yuichi Ikuzawa – Warriors
    Zcalacee – Tornesch Anthem