Ein Reply auf Komments mir gegenüber der letzten Stunden

Mein Eintrag über Meine Ansichten zur derzeitigen Grundsatzfrage des studentischen Protests in Salzburg schlägt Wellen. Schon fast 500 Visits nach nur rund fünf Stunden hatte ich noch NIE in meinem Blog, sogar meine beliebtesten Artikel „der Name der Scheide“, „Talk2move“ und „Bürgermeisterwahl in Uetersen“ sind eher kontinuierlich und nicht in einem solchen Ansturm gewachsen. Dabei war vieles einfach reingehauen in die Tastatur, ich habe nicht einmal eine Rechtschreibprüfung gemacht gehabt.

Ich habe viele Kommentare in den letzten Stunden erhalten, die meisten hatten den Tenor, dass man noch nicht aufgeben sollte. Aufgeben will ich auch nicht. Ich will eine Blockade des Hörsaals, in der konstruktiv an der Verwirklichung unserer Ziele sind, die die Verbesserung der Studienbedingungen sind. Da kann man sich gerne auch mit anderen Gesellschaftsgruppen solidarisieren und es ist gut, wenn wir auch solche Solidarisierungen kriegen. Doch: Im Brennpunkt unserer Bemühungen muss meiner Ansicht nach die Situation an der Universität sein. Nur so können wir viele Studierende erreichen und davon überzeugen, dass die Besetzung eben nicht nur reine Schikane für unsere Mitkommillitonen ist, nur so können wir stark in der Öffentlichkeit auftreten, nur so verzetteln wir uns am Ende nicht.

Deswegen sitz ich derzeit vor dem Hörsaal und werde auch nachher mir noch einmal das Plenum anhören. Allerdings kann ich nicht versprechen, dass ich drin bleibe. Das wird die dortige Situation und Diskussion zeigen.

Was mich irritiert hat, war, dass mich ausgerechnet „Studieren statt blockieren“ gelinkt hat. Denn im zweiten Satz meines Eintrags stand doch eindeutig, dass ich die grundsätzliche Besetzung des HS 381 befürworte. Wer studiert, sollte doch lesen können *g*. Aber das habe ich den Mitstudierenden dort auch geschrieben. Mal schauen was die Sandra Pichler darauf antwortet. Und natürlich kann man kein Fazit machen, wenn etwas noch gar nicht zuende ist, das ist ja wohl hoffentlich klar.

Wie sich der Protest entwickelt, hängt von allen ab: Morgen am Montag gibts nunmal die Grundsatzdiskussion über den Weg und die Ziele dieser Bewegung. Und die, die keine Radikalisierung wollen, müssen sich einbringen. Nicht im Facebook oder Twitter mitverfolgen, was geschieht, herkommen, mitreden, sich einbringen, den Leuten zeigen, wie die Studierenden denken! Das ist gefragt, hoffentlich regen dazu meine Beiträge hier an.

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