Neues von der Animefront

Es ist schon wieder Februar, da muss hier dann auch mal wieder ein Anime vorgestellt werden…

Ein Anime? Nein, gleich zwei!

Und das hat seine Gründe: Beide Anime haben viel gemeinsam, nicht nur dass sie von derselben Produktionsfirma stammen (Kyoto Animations), nein, der eine Anime, Lucky*Star, bezieht sich in vielen Anspielungen auf den Anime „Suzumiya Haruhi no Yuuutsu“.

Deswegen beginnen wir einmal mit „Suzumiya Haruhi no Yuuutsu“, auf Deutsch übersetzbar mit „Die Melancholie der Haruhi Suzumiya“. Ein Anime über eben Haruhi Suzumiya (europäische Namensstellung). Diese ist gerade frisch in die nördliche Highschool ihrer Stadt gekommen und stellt sich der Klasse mit den Worten: „Ich interessiere mich nicht für normale Menschen, nur für Aliens, Zeitreisende und übernatürliche Phänomene“. So selbstbewusst, wie sie sich in der Klasse präsentiert, agiert sie auch sonst: Die zweite Hauptfigur Kyon, ein Schüler, der eben den Glauben an Aliens, Zeitreisende und Übernatürliches abgelegt hatte, da er ja jetzt als HighSchool-Student erwachsen sein muss, wird von ihr von einem Abenteuer ins nächste gezogen, ebenso wie es Yuki Nagato, dessen „Literaturclub“ Haruhi mal eben zur „SOS Brigade“ umgestaltet, und Miyuku Asahina, mit dessen Hilfe (oder sagen wir besser: mit dessen Moe-Look) Haruhi beim Computerclub einen Computer stiehlt, ergeht.

Doch alle lassen das mit sich machen, denn: Haruhi Suzumiya hat eine ihr selbst nicht bekannte Fähigkeit, sie könnte, wenn sie wollte, die gesammte Welt vernichten und eine neue erschaffen. Damit sie das nicht tut, versuchen halt Yuki Nagato, eine Artificial Intelligence (eine Art Roboter), und Miyuku Asahina, ein Alien, Kyon und Itsuki Koizumi, ein ESP-fähiger Geheimagent, dass Haruhi in dieser Welt ja keine Langeweile oder Mißgunst erfährt. Und diese Willfähigkeit ihrer Freunde nutzt Haruhi total aus.

Der zweite Anime heisst Lucky*Star (mit einem Stern zwischen Lucky und Star). Auch dieser Anime handelt von einer High-School-Clique, dieses mal allerdings sind vier Mädchen die Hauptdarsteller:

Die Hauptperson ist Konata Izumi, total Anime- und Computerspielsüchtig, ein echter Otaku. Dadurch ist sie ein totaler Schulversager, und sie geht nimmal in einen Sportclub, denn dann würde sie ja einen Anime verpassen. Dann sind da Kagami und Tsukasa Hiiragi, Zwillingsschwestern, die eine, Kagami, ist sehr gut in der Schule, muss dadurch meist die Hausaufgaben für ihre Schwester und für Konata machen, die andere, Tsukasa eher das Gegenteil, schlecht im Sport und in der Schule, dafür aber herzensgut und oft von Konata ausgenutzt. Und als vierte ist da Miyuki Takara, sehr groß gewachsen, wohlhabend, und vor allem: Total Moe (Moe ist umgangssprachlich für einen Charakter, auf den Männer ansprechen), Brille, lange rosa Haare, schüchtern und klug.

Die vier erleben in den Episodenhaften Folgen quasi das „völlig“ normale Leben von japanischen Teenagern, sofern man das bei einer so verrückten Freundin wie Konata führen kann.

Beide Animes sollten unbedingt angeschaut werden: Während Suzumiya Haruhi no Yuuutsu schon jetzt, obwohl erst 2006 produziert, ein Animeklassiker ist, ist Lucky*Star die absolute Parodie auf die derzeitige Animeszene (vor allem von Japan natürlich, aber, da sich das ja mittlerweile globalisiert hat, auch auf die deutsche Szene). Besonders lustig ist dabei, wie sich diese beiden Animes gegenseitig beeinflusst haben: Das Opening von Lucky*Star basiert musikalisch auf dem Ending von Suzumiya Haruhi no Yuuutsu, es gibt viele Anspielungen in der Serie, und im Gegenzug haben Fans von „Suzumiya Haruhi no Yuuutsu“ Szenen aus Lucky*Star mit den Figuren von „Suzumiya Haruhi no Yuuutsu“ nachgespielt (dank eines PS2-Computerspiels konnten sie z.b. ein „Intro für Staffel 2 von ‚Suzumiya Haruhi no Yuuutsu'“ mit der Intromusik von Lucky*Star machen).

Wer sie sich anschauen will, kann das jederzeit tun: Sucht sie einfach bei Youtube, da gibts die Fansubs zum Anschauen. Denn dank der Einstellung von Kyoto Animations, dass diese Verbreitung via Youtube nicht verfolgt wird, da so die Beliebtheit der Serie noch stärker geworden ist.

Und noch als Abschluss: Das neue Intro von Troubled Windows und natürlich auch vom Plug and Pray Magazin ;): Staffel 2 Intro

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