Talk2move – meine Erfahrungen

Die Kommentierung zu diesem Thema ist beendet, Begründung dafür gibts hier: Nach 5 Jahren reicht es

Nur als Info, weil einige hier anscheinend das Datum erst nach dem zweiten Lesen beachten:
Dieser Beitrag kommt am 30. Juni in sein 5. Lebensjahr. Er wurde am 30.6.2008 geschrieben und beschreibt die damalige Situation, wie ich sie bei einem Bewerbungsgespräch nebst „Schulung“ erleben durfte.

Mittlerweile gibt es zum einen Talk2Move in Österreich nicht mehr, zum anderen kann die Situation (auch wenn in Deutschland derselbe Geschäftsführer agiert) sich seitdem stark verbessert haben. Dieses kann ich allerdings nicht überprüfen (da ich t2m bekannt bin, kann ich mich kaum als Maulwurf einschleichen). Ebensowenig kann ich die Kommentare der hier Schreibenden auf ihre vollständige Richtigkeit überprüfen, ich bekomme allerdings unregelmäßig Informationen von Seiten talk2moves, wenn ihnen ein Kommentar total gegen den Strich ging. Talk2move kennt diesen Beitrag und auch die hieran angeschlossenen, unter anderem mit einer Pressemitteilung des Geschäftsführers Robert Hatwagner zur heutigen Situation (verlinkt in den Updates unter dem Artikel.)

Ich möchte mit diesem Beitrag keinen davon abhalten, zu talk2move zu gehen oder gar, einer Hilfsorganisation zu helfen, er ist ein Beitrag über meine persönlichen Erfahrungen. Und er wird auch nicht verändert, sollte ich erleben (können), dass die Situation sich verbessert hat (und die Kommentare, auch die neueren, sind eher ambivalent, ergo kann ich dazu keine Aussage machen), sondern würde einen neuen Artikel schreiben. Auch wenn dieser Artikel dann weiterhin beim Google Page-Ranking ganz weit oben stehen wird.

SaschaP, 9. Juni 2012, aus einem verregneten Salzburg.

Es folgt der Artikel:

Vor ca. 3 Wochen wurde ich auf der Straße von einer Maturantin angesprochen, die auf der Straße für den WWF Mitglieder werben wollte.

Nein, ich bin da nicht Mitglied geworden (bin eh Mitglied von Greenpeace, was ich aber mir grad überlege vielleicht zu lassen), aber ich habe mich mal, aus Neugierde, als Fundraiser bei der für die Werbeaktion zuständigen Firma talk2move beworben.

Am letzten Dienstag wurde ich dann zu einem spontanen Vorstellungsgespräch eingeladen in das Salzburger Büro an der Gabelsberger Straße. Mir würde dort zuerst das Geschäftsmodell vorgestellt, so die Dame am Telefon, und dann würde in einem persönlichen Gespräch geklärt werden, ob ich geeignet sei.

Gut, bin ich also hingeradelt, sind ja nur 5 Minuten Fahrt, und bin dort vorstellig geworden. Bin dann auch von einer netten Dame zusammen mit zwei weiteren Bewerbern ins Hinterzimmer gebracht worden, der eine war ein Mann in meinem Alter vom Typ „Bürokaufmann“, und dazu eine etwas ältere Frau vom Typ „alternative Selbstständige“.

Dort wurde uns das Geschäftsmodell vorgestellt, dass ich nachher noch näher erläutern werde, und dann wurden wir persönlich gesprochen. Ich persönlich habe zwar nicht so wirklich überzeugt, dennoch wurde ich zu einem Seminar am heutigen Tag eingeladen. An diesem Termin könne ich feststellen, ob ich für diesen Beruf geeignet bin.

Gestunken hatte mir da schon die Tatsache, dass, anders als vorher verlautbart, ich nicht die Wahl bekam, zwischen 2-6 Tagen in der Woche arbeiten zu können, sondern dass erwartet wurde, dass ich für mind. 5 Tage dort arbeiten solle. 8-9 Stunden am Tag, sprich 40-48 Stunden die Woche. Etwas viel für einen „ferialen Nebenjob“ in meinen Augen.

Heute morgen um 9 war ich also wieder dort und habe mir zusammen mit 5 anderen Kandidaten, allesamt Schüler im Alter zwischen 17 und 18, mir das Seminar angeschaut. Es begann ganz normal mit Vorstellung, Foto machen und so, und dann wurde Tacheles geredet: Unser Job ist es, die Leute dazu zu überreden, den Beitrittsvertrag zu Greenpeace, ai, WWF und Care Österreich zu unterschreiben.

Gut, nichts gegen diese Hilfsorganisationen, sie brauchen Mitglieder und Spender, aber das klang dann für mich schon etwas sehr, wie soll ich sagen, ökonomisch. Wo war das der Pathos, dass man damit was für die Welt tut, usw.

Darum ging es auch im weiteren Verlauf des Seminars gar nicht. Sondern es ging darum, dass uns eingebleucht wurde, dass wir mit der Frustration fertig werden sollen, dass „die meisten Menschen Arschlöcher seien“, die halt nicht unterschreiben wollen würden, und dass wir uns daran aufbauen sollen, möglichst viele „geschrieben“, sprich möglichst viele Beitrittsformulare gesammelt zu haben.

Klingt fast wie ein Seminar für Astro-TV oder Zeitungsdrücker? War es für mein Gefühl auch, anders als die hochmotivierten (aber müden) Schüler blieb mir das nicht verborgen, was meine Zweifel an dem Job dann so groß werden ließ, dass ich nach einer Kaffeepause lieber gegangen bin.

Nun will ich ja Greenpeace, ai usw. nicht absprechen, dass sie Mitglieder werben müssen, denn kaum einer von uns wird außerhalb von Weihnachten mal was spenden. Aber ich war ja auch nicht bei Greenpeace, sondern bei talk2move. Einer Marketingagentur, die sich auf das Vermitteln von Mitgliedern an Non-Profit-Organisationen verschrieben hat. Wohlgemerkt, nur die NGOs sind non-profit, die Agentur selbst ist, so wurde es in der Vorstellung letzten Dienstag auch klargestellt, gewinnorientiert.

Greenpeace, ai, WWF und Co. kaufen bei dieser Agentur Werbekampagnen. Nach ihrer Homepahe vor allem als „Fixpreiskampagne. Das heißt, wir verdienen nicht am einzelnen geworbenen Fördermitglied, sondern berechnen den Vereinen nur den durch die Werbung entstandenen Aufwand.“

Und der Aufwand dürfte nicht allzu niedrig sein: Miete, Gehälter für die ständig angestellten Mitarbeiter und vor allem Gehälter für die Fundraiser. Pro geworbenes Mitglied verdient man zwischen 6-36 Euro, je nachdem, wieviele Mitglieder der Fundraiser im Monat geworben hat, welche Höhe des Mitgliedsbeitrags der Geworbene zahlt und ob er über oder unter 25 Jahre alt ist. Macht bei 5 geworbenen Mitgliedern am Tag (das Limit, dass man im Wochenschnitt erreichen soll) + 30 Euro, die man als Grundtagesgehalt kriegt, zwischen 60-180 Euro, wobei meist zwischen 80-120 herausspringen. Ein Mitglied bringt halt zwischen 1 bis 3 „Bruttopunkten“, die werden wieder abgezogen, wenn das Mitglied innerhalb von 3 Monaten den Vertrag widerruft. Und das Mitglied kann bereits abgehobene Beiträge auch wieder zurückfordern vom WWF oder Greenpeace.

Uns wurde auch zwei Rechenbeispiele gegeben, einen für einen Mitarbeiter mit 2-3 Tagen in der Woche und einem mit 6 Tagen: Der 2tägige Arbeitnehmer bekam 12×30 Euro + am Ende ca. 80 Punkte a 9 Euro. Macht unterm Schnitt ungefähr 1080 Euro. Der 6tägige Arbeitnehmer mit 22 Arbeitstagen und natürlich viel mehr Punkten machte 1500-1800 Euro.

Schon recht viel, und mom… profitorientiert? Dass heisst dann sicher, dass im Normalfall der Pauschalpreis so gewählt sein wird, dass die angenommene Summe Neumitglieder grade erreicht wird und dass nicht so oft der WWF oder ai sich über mehr Mitglieder als vorher veranschlagt freuen dürfen (denn die kosten nichts extra).

Nun argumentierte man bei talk2move mir gegenüber natürlich damit, dass, wenn das Mitglied durchschnittlich 2-5 Jahre bei der NGO bleibt, die NGO daran mehr verdient als ausgegeben wurde. Und die NGOs geben ca. nur zwischen 6 bis höchstens 20 % des Budgets dafür aus, denn ansonsten würden sie das Spendensiegel verlieren.

Nur die Frage ist: Was ist mit Mitgliedern, die wieder abspringen? Talk2move zahlt an die Fundraiser 3,60 für die Bruttopunkte und später den Restbetrag (halt zwischen 6-12 Euro minus die gezahlten 3,60 Euro je Punkt) für die Mitglieder, die nicht zurückgetreten sind. Die können aber immer noch zurücktreten, auch wenn es wahrscheinlich nicht so viele sind, sonst würde es sich ja nicht lohnen.

Aber man könnte ja auch einfach an Greenpeace spenden. Doch uns wurde abgeraten, viele Einmalzahlungsanträge anzunehmen, da wir dafür keine Punkte und talk2move natürlich kein Geld bekommen würde.

Wie gesagt, ich spreche hier von talk2move, einer Fundraising- oder besser gesagt Marketinggesellschaft, die Mitglieder für NGOs wie Greenpeace oder den WWF sammelt. Und ich kann verstehen, dass Greenpeace und der WWF nicht selbst werben, es ist aus Rationalisierungsgründen sicher besser, dieses eine externe Firma machen zu lassen.

Nur was ich mich frage:

Wieso ist diese dann z.b. nicht non-profit? Ich hatte eigentlich erwartet, als ich mich bewarb, dass talk2move non-profit arbeitet, sprich so kalkuliert, dass am Ende Einnahmen und Ausgaben in der Waage sind.

Wieso zahlen sie so viel an die Fundraiser? Würde den Job sonst keiner machen? Weniger Lohn würde mehr Geld für Greenpeace bedeuten? Sicher ist Fundraising ein anstrengender und aufwendiger Beruf und sollte gut entlohnt werden. Aber ich habe mich schon gefragt, ob für einige doch die Verdienstmöglichkeiten wichtiger sind als das Projekt, für das sie Geld sammeln.

Und wieso wurde im Seminar so in meinen Ohren recht abfällig über die Kunden gesprochen? Halt so, dass die Angesprochenen nur potentielle Unterschreiber sind, so kam es mir nämlich vor.

Wahrscheinlich bin ich aber einfach nicht für diese Jobs geeignet. Leider.

Oder doch zum Glück?

P.S. um mich mal rechtlich abzusichern: Ich schreibe hier nur von eigenen Erfahrungen und Gefühlen, die ich zum Thema habe. Die Gehaltszahlen, die ich nannte, sind so einer Broschüre von talk2move entnommen und können von jedem nachgeprüft werden (die Firma wirbt auch im Internet mit diesen Verdienstmöglichkeiten). Da ich keinen Vertrag (sondern nur ein Datenblatt mit Bewerbungsdaten) unterschrieben habe, unterliege ich auch nicht einer Verschwiegenheitsklausel bezüglich Einzelheiten. Weiters obliegt mir das Recht, frei über meine Erfahrungen zu schreiben, wie es die Bundesverfassung zur Meinungs- und Pressefreiheit vorliegt. Ich habe keine persönliche Motivation, talk2move oder einer der NGOs schaden zu wollen. Mein Beitrag soll nur Fragen aufwerfen. Nicht vorwerfen. Das nur mal so nebenbei, ich habe keine Lust auf Klagen 😉

Kleines Update

Ich hab mir mal die Greenpeace-Homepage, wo ich ja noch Mitglied bin, angeschaut. Und die suchen auf dieser Seite echt einen Mitarbeiter für Direct Mailing. Direct Mailing, andere nennen sowas Spam.

Update 2

Nachdem ich ja zum einen den ersten Kommentar freigegeben habe und auch via Email und Telefon mit Greenpeace selbst gesprochen habe, kann ich zumindest soviel sagen:

  • Nach Angaben von Greenpeace sind sie derzeit dabei, ein eigenes Programm auf die Beine zu stellen, um das Fundraising mehr in ihr Haus zu kriegen (damit wäre es dann natürlich auch non-profit, sprich das Ziel wäre dann am Ende das Werben neuer Mitglieder und nicht mehr „nebenbei“ einen Gewinn zu machen).
  • Direct Mailing bezieht sich laut Greenpeace in diesem Fall nicht etwa, auch wenn das Wort es vermuten lassen könnte, auf Spams oder ähnliche Mails, sondern vor allem auf die direkte Kontaktaufnahme mit den Spendern, z.B. in Form der Greenpeace-Newsletter und der Versendung des „act“-Magazins.
  • Es gibt mittlerweile einen weiteren Beitrag zu talk2move mit einer Pressemitteilung des Geschäftsführers
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    150 Antworten to “Talk2move – meine Erfahrungen”

    1. Markt Says:

      Du solltest nicht den Fehler machen, vom englischen Begriff „Direct Mailing“ auf E-Mails und damit SPAM zu schliessen. „Direct Mailing“ bezeichnet zu 90% echte Briefe. Im Prinzip bekommt jedes Fördermitglied pro Jahr mehrerer solcher Briefe, und die müssen geschrieben und verwaltet werden. Teilweise werden solche Briefe – seltenst E-Mails – auch an Interessenten verschickt. Manche Menschen hinterlassen von sich aus ihre Adressen, man kann allerdings auch Adressen „kaufen“ und die Leute dann anschreiben.
      Solche Mailings werden aber – im Gegensatz zu SPAM – nie wahllos verschickt, sondern immer an einzelne Personen bzw. Zielgruppen.

      Die Anforderungen der Stellenanzeige sagen dementsprechend auch worum es geht:
      Konzepte erstellen, evtl. Texten, und mit externen Partnern zusammenarbeiten. Das können vor allem „Lettershops“ sein, denn solche großen Mengen Briefe werden extern gedruckt, von spezialisierten Firmen, und direkt automatisch eingetütet und zur Post gebracht.

      Organisationen wie Greenpeace gehen Mittelbeswchaffung bzw. Fundraising sehr rational an – ohne Geld kann halt auch Greenpeace nicht arbeiten. Und deshalb wird alles was Geld kostet – gerade auch Fundraising – natürlich auch auf Effizienz überprüft.

      Drückerkolonnen bzw. „DirectDialog“-Fundraising auf der Straße hat im deutschsprachigen Raum nicht den besten Ruf. Das kommt auch nicht von ungefähr, und als Organisation sollte man sich zweimal fragen, ob man das nötig hat.
      Ich persönlich halte es für etwas betrügerisch, da der Durchschnittsbürger eben denkt, die Leute würden das aus Überzeugung oder sogar komplett ehrenamtlich machen. Aber letzten Endes ist das nur ein Job im rationellen Getriebe der Non-Profit-Industrie.

      • ana Says:

        hmmm ich hab 1.5 jahre bei talk2move in Wien gearbeitet…
        und es wird dir gesagt das du nur 8-9h auf der Straße stehst aber das is ne lüge, denn man muss einen „schnitt“ erfühlen das heisst so viel wie 5 Mittglieder am tag aufschreiben pro Person im Team… wenn man den schnitt nicht erreicht muss man länger auf der Straße stehen. Es is auch schon vorgekommen das wir (mein Team und ich) bis 3-4 in der Früh am Schwedenplatz gestandenn sind weil uns EIN Schrieb gefählt hat.
        Also sind die 30€ am Tag die man ja als Fixum bekommt gar nicht so viel (denn überstunden gibt es nicht)… das meiste Geld das über bleibt geht an die Leitund von Talk2move… du hättest vill einen Tag da arbeiten sollen dann würdest du anders über die Bezahlung von „Fundraisern“ oder „Werbern“ denken…
        Lg
        ana

        • saschap Says:

          Naja, gerade das ist es doch was ich gesagt habe 😉 Du bestätigst dank deines Posts ja, dass es kein Ferienjob zum Geldmachen oder sowas ist.

    2. Greenpeace Says:

      Die Inhouse Kampagne von Greenpeace in Österreich existiert tatsächlich. Man versucht sich im Moment von Agenturen wie zb talk2move zu lösen.

    3. Klopfer Says:

      „Man versucht sich im Moment von Agenturen zu lösen“ klingt nicht sehr danach, als wenn man dies wegen Bedenken gegen die Arbeitsweise der Agenturen tun würde. Denn dann könnte man die Zusammenarbeit umgehend beenden und müsste dann halt eine Weile ohne diese Drückermasche auskommen.

    4. saschap Says:

      Ich hab mal vor einem Monat mit einem von Talk2Move gesprochen, ein Teamleiter, und der kam mir recht schadenfroh rüber, von wegen: „Tja, Greenpeace machen viel weniger neue Mitglieder mit ihrer eigenen Aktion und die kriegen da noch mehr Geld“… Nur nach der zuständigen Mitarbeiterin soll der Sinn der eigenen Aktion auch nicht die Mitgliederwerbung, sondern vor allem die Information sein.

      Aber das zeigt ja ungefähr, wie die Firma tickt: Hauptsache er unterschreibt, ob er zur Idee steht, ist uns egal… kriegen zwar nur einen Festpreis für ihre Aktionen von den NGOs, aber sorry, eine Agentur, für die nur zählt: „Unterschreibt er oder nicht“ denkt mir viel zu unpersönlich (und es passt zu dem was ich im Seminar hörte (als EINLEITUNG)).

    5. Der Monat Juli: Neues auf dem Blog « Sinnvolles und -loses für die Welt Says:

      […] Talk2move – meine Erfahrungen: 194 Views […]

    6. mehr info Says:

      hallo,
      habe mich auch informiert über greenpeace.
      ja, greenpeace macht eine eigene kampagne. und der vorposter bzw. der mitarbeiter von der fundraisingagentur hat recht. die mitarbeiter dort verdienen wesentlich mehr geld als ein fundraiser und das ergebnis ist weit aus schlechter…

    7. saschap Says:

      Mal ganz neutral gefragt: Ein quantitativ großes Anfangsergebnis wie bei Talk2Move, wo die meisten innerhalb der Widerspruchsphase sich wieder aus dem Vertrag lösen, oder ein qualitatives Ergebnis mit längerfristigeren Verträgen, bei dem aber am Ende weniger Abschlüsse zustandekommen?

    8. der rächer Says:

      also bitte wenn schon kritik üben, dann intelligent:

      erstens wird der überschuß an geleisteten wochen für die vereine nicht verrechnet und ist somit ein Geschenk an die Vereine…

      zweitens wenn das alles so knapp für den verein bemessen bleiben würde, warum sollten so viele es dann schon so lange machen??

      drittens wenn man sich auf etwas mehr als einer vereinsseite informiert bekommt man auch anderes über die „drücker“ zu lesen

      viertens sind passanten keine Arschlöcher oder dergleichen, allerdings sind leider 80% der Bevölkerung nicht bereit soziale verantwortung zu übernehmen was für unser Land ein einziges Armutszeugniss ist!!!

      fünftens finde ich es sehr fraglich insider informant sein zu wollen, nachdem ich nicht einmal bis zum ende der Schulung bleibe…

      sechstens ehrlich das leben besteht aus manipulation auf allen Seiten und gerade der Idealismus versucht wohl grundsätzlich gedanken zu verändern(manipulation)

    9. der rächer Says:

      ach ja jemand der überlegt eine Vereinsunterstützung zu kündigen aufgrund dieses Wissensstandes, kann ja wohl nicht wissen was er redet….. was hat deine Unterstützung mit der Agentur zu tun?

    10. JOhnny Says:

      Hallo,
      ich habe ein Monat bei Tallk 2 move gearbeitet und kann somit auf eigene Erfahrungen zurückgreifen.

      1. Kann ich nur sagen, dass ein Gehalt von min. 1500€ für einen Fundraiser mehr als Gerechtfertig ist, denn wir standen dort von spätestens 11h weg an unserem standplatz und blieben bis min. 19:30, die versprochene pause von 1 1/2 stunden kam dabei nie zum Thema (!) wir wurden gezwungen den ganzen tag herumzulaufen und dennoch nach 8 stunden immer noch zu lächeln etc also ich kann nur sagen es war der absolute Horror und ich frage mich jeden tag wie ich dieses Monat überstanden habe 😉 ..
      wie gesagt T2M ist auf jeden fall nichts für jemanden ohne Ausdauer bzw. jmd der nichts einstecken kann, denn man wird auf der Straße beschimpft , manchmal sogar bespuckt und in schlimmen fällen wird einem sogar körperliche Gewalt angedroht also die Leute die das wirklich durchhalten über JAhre RESPEKT !

      ps: tut mir leid wegen etweiligen rechtschreibfehler , hab dass hier nur schnell hingefetzt ..

      • eigentlicheinnetter Says:

        Also mal ganz ehrlich, was habt ihr euch denn vorgestellt?
        Abgesehen von Schülern, von denen die meisten doch eh nur nach schnellem Geld in den Ferien aus sind, lebt die Agentur ja im Grunde von einem gewissen Knowhow, das man sich nicht sehr leicht aneignet, und somit gibt es dort Menschen, die das tatsächlich als langjährigen Beruf ausüben. Wie soll man das denn ehrenamtlich machen, wenn man dann nicht einmal seine Miete zahlen kann?
        Zum anderen ist das Geschäftsmodell eigentlich ziemlich logisch: Bezahlung nach Leistung. Das motiviert, „belohnt“ und ist fair.
        Es wird ja kein riesiges Geheimnis daraus gemacht und die Bezahlung ist für das, was man leistet auch nicht überragend, sondern höchstens angemessen.
        Natürlich kann man verstehen, dass die Leute sagen, dass jemand, der für so etwas auf der Straße steht, sollte es ehrenamtlich tun, aber so funktioniert nun einmal die Welt nicht.
        Ich könnte mich sicherlich 10 Stunden irgendwo hinstellen und informativ arbeiten, alles ehrenamtlich, fänd ich klasse, die Leute aufklären, die mir alle versichern, sie werden Zuhause sofort teilnehmen, Fakt ist aber, das machen etwa 0,02 Prozent der Leute, der Rest geht lieber zu McDonalds (Oh, das passt vielleicht nicht, nagut, dann schaust du dir eben gerne Filme mit deiner Freundin an, irgendwie wirst du dir sicher mal was leisten) und ich habe mit Sicherheit trotzdem Rechnungen in meinem Briefkasten, wenn ich nach Hause komme, weil kein anderer Mensch auf dieser Welt sagen wird, dass ich meine Miete nicht zahlen muss, nur weil ich ehrenamtlich tätig bin.
        Versucht das doch einfach mal so zu sehen.

      • ... Says:

        Folgende Aspekte regen zum Nachdenken an.

        ALTER DER MITARBEITER // KRITIK=RAUSSCHMISS: – Mitarbeiter sind größtenteils Schüler und junge Menschen. t2m erläutert oft „Die älteren Menschen interessieren sich komischerweise nicht so stark für Umweltschutz, etc.“ Junge Menschen haben jedoch nicht nur die Eigenschaft sich für so einiges zu Interessen, was man ihnen eintrichtert. Sie sind auch leichter zu manipulieren als Erwachsene; hinterfragen womöglich weniger. Eine starke Präsenz junger Mitarbeiter, Schüler, 16 jähriger ist auffällig. Ist es womöglich einfacher sie glauben zu lassen, WIRKLICH für die Ideologie der vertretenen Unternehmen, und aus purer Menschennähe mitzuarbeiten? Übersehen sie womöglich leichter die REALEN Arbeitsbedingungen von Talk2Move, weil sie über Arbeitsrecht und Arbeitsalltag noch nicht so aufgeklärt sind? Widersprechen sie weniger, aus Angst? Spuren sie, ziehen sie mit, oder hinterfragen sie?

        Zitat nightowl “ Als ich dann nach einiger Zeit zu ihm begab und ihm erklärte, ich fände meine Ansprechfrequenz in Ordnung, redete er wieder von seiner Erfahrung, als ich mich erkäre wollte, wie ich das sehe, sprach er davon, wie ich zu ihm reden würde“

        „Mit solch einer undemokratischen Haltung komme ich eben nicht zurecht und ich würde ihm gern meinen Standpunkt klarmachen, sagte ich. Da wurde er aggressiv und beschimpfte mich, bevor er mich anschließend feuerte.“

        Dies ist kein Einzelfall, und wird Beispielweise von Michael F. (Leiter, ÖS) aktiv so praktiziert. Diskutieren ist ungerne gesehen, Kritik oder nicht Akzeptanz von Ungerechtigkeit führt zum Rausschmiss– im klaren Widerspruch der den Frischlingen implementierten Ideologie des Weltverbesserns; der Demokratie und sonstigen Grundwerten;

        VORGEHENSWEISE / MANIPULATION / {Editiert} – Wo verkauft wird, muss manipuliert werden, talk2move muss verkaufen, um zu manipulieren werden die Mitarbeiter manipuliert, um zu Verdienen müssen sie diese Manipulation möglichst geschickt anwenden. Der Grundbegriff Manipulation als versteckte Beeinflussung des potentiellen Spenders ist als Arbeit aller Mitarbeiter zu verstehen und somit kaum kritisierbar. Schmutzige Manipulation und Lügen jedoch gehören nicht in eine Fundraisingagentur. Beipiel:

        Der Stand wurde noch nicht komplett aufgebaut. Ein Passant fragt wieso die Reklame fehlt, dem Supervisor fällt auf, dass der Passant mit Sicherheit links orientiert ist. Die dreckige Lüge:

        „Na, stell dir mar vor, da sind doch glatt ein paar Nazis gekommen und haben das Ding eingetreten.“ „WOW? UND DANN?“ „Na, die sind dann abgehauen. Haha, na das is ne Arbeit“ (Michael F.)

        „Warst du denn schonmal in Afrika?“ „JA NA KLAAR. Ich hab das gesehen. Wie die Kinder im Müll verrecken. Das war ganz grausam, etc. etc.“ (Die Geschichte war offensichtlich erfunden und wurde von Mitarbeiter zu Mitarbeiter nachgeplappert, und war somit als Lüge identifizierbar.)

        Lügen in dieser Form, Komplimente = Schleimereien, etc. werden antrainiert und erwartet, ein natürliches Auftreten des Mitarbeiters ist kaum möglich. Sachliches Überzeugen oder Argumentieren kann nicht zur erwarten Quote führen.

        Die Mitarbeiter werden somit nicht zu informierten Argumentierern und Informanten erzogen, sondern zu schmutzig-manipulierenden Robortern.

        Quoten müssen erfüllt werden, wer Leute nicht schreihend, verzerrt lachend, aufdringlich und mit extremistisch anspricht wird ermahnt „Solch eine Fresse kann ich nicht mit ansehen“ und mit Entlassung bedroht.

        Es wird maschinelles und unmenschliches Arbeiten trainiert, auf Quotendruck und mit kaum existenten Arbeitspausen. talk2move manipuliert gezielt in Richtung gedankenloser Gruppendynamik ohne Kritiken zu gestatten. Schreihen, Druck und Erwartungen einer maschinellen Mitarbeiterarmee. Gruppendynamik durch wiederholt gebrüllter Parolen „Give me all your money“ Ausnutzen der leicht zu Manipulierenden Gruppen. {…, editiert} talk2move. Für den WWF, die Soskinderdörfer. Für einen guten Zweck.

        FAZIT: Talk2Move kann dann für dich interessant sein, wenn du generell den Eindruck hast nicht viel zu hinterfragen und leicht manipulierbar zu sein. Solltest du zudem noch Schüler sein, passt du gut in das Profil. Du solltest aber darauf achten dass deine Eltern möglichst wenig über die Arbeitsumstände bei talk2move informiert werden, da ansonsten dein Traumjob aufgrund ihrer Einsicht ins deutsche Rechtsystem gefährtet werden könnte. Hast du zudem noch masochistische Züge {…, editiert}, so kannst du ganz groß punkten. Zudem löst das pure Hören von SOS, armes Kind und Waldsterben bei dir direkt eine Gedankenblockade und ausschalten des Gehirns aus, kombiniert mit totalem Verzicht auf deine Menschenwürde und deine Arbeitsrechte, und macht dir dieser Widerspruch zu den Zielen die die von dir vertretenen Organisationen haben nichts aus? Perfekt, dann bewerb dich doch gleich bei talk2move.

        Nachwort:

        Meine Erfahrungen decken sich mit Mr. Pomelo+Nightowls Erläuterungen, die Tatsache dass mehrere Leute das gleiche schildern und in Österreich sogar die Arbeiterkammer Talk2Move schloss kann nur als klarer Hinweis zu deuten sein, dass die Vorgehensweise der Firma nicht rechtens ist.

        Wer in Deutschland mit rührender Ideologie helfen möchte, sollte sehr genau über die Arbeitsweise einer Firma wie talk2move nachdenken (siehe Mr.P) und die Entscheidung in Bezug der eigenen Ideale hinterfragen. DU als Mitarbeiter in einer sozialen Sache MUSST sozial behandeln werden. Wer sich sozial engagieren will, kann dies direkt bei sozialen Einrichtungen tun- als Freiwilliger etwa, und hat somit einen direkten Einblick und hilft mit eigener Hand mit.

        Die Würde des Menschen ist unantastbar.

        [i]Redaktion: In diesem Kommentar wurden mehrere Zeilen editiert. Grund ist eine Beschwerde der Talk2Move Deutschland GmbH. Die Passagen wurden entfernt, damit nicht ich am Ende auch noch dafür haften darf (wie alle wissen, kennen Unternehmen oftmals keinen Spaß, wenn sie sich persönlich angegriffen fühlen, Besucher von Internetseiten wie citv.nl oder fernsehkritik.tv wissen dieses sicher.) Bitte denkt trotz eures (womöglich gerechtfertigten Zorns) über talk2move daran, hier nicht strafrechtlich relevante Äußerungen zu tätigen. Sowas würde der ganzen Diskussion nicht gut tun.
        Mfg Sascha

        • DiscoFalk Says:

          So liebe Leute also hier mal ein kurzer Kommentar von Jemandem der nicht 16 (ich kenne niemanden der 16 ist und bei talk2move arbeitet…)sondern 22 ist. Ich bin Stundent aus Wuppertal und gehe in meinen Semesterferien mit talk2move fundraisen! Ich habe isgesamt 8 Wochen geworben und kann nur sagen: Der Job ist genial aber er ist eben nichts für Jeden. Er ist anstrengend und sowohl eine körperliche als auch manchmal eine psychische Belastung. Aber er macht auch unglaublich Spaß! Wer etwas von Deutschland sehen will. Gerne an der frischen Luft ist und vor allem wer gerne neue Leute kennenlernt und keine Hemmungen hat völlig fremde Menschen anzusprechen der ist hier genau richtig. Wem es nur um die Kohle geht der hat keine Chance. Denn niemand der nicht hinter dieser Sache steht ist in der Lage andere Menschen dafür zu begeistern! Wer jedoch mit Spaß und Überzeugung bei der Sache ist der wird garantiert ein par unglaublich tolle Wochen erleben und was es die Bezahlung angeht die ist angemessen und nichts anderes. Eine Sache noch obwohl ich es schon in einem anderem Kommentar gelsen habe: Ich finde es absolut lächerlich und haltlos hier so offen Kritik zu üben ohne selber auch nur 1 Woche dabei gewesen zu sein. Bzw. nach dem halben Vorstellungsgespräch nach Hause zu gehen….

        • saschap Says:

          Discofalk, es hat seinen Grund gehabt, wieso ich nach den 2h gegangen bin: Ich arbeite nicht für Firmen, wo vorne auf Gutmensch gemacht wird und im Seminartermin auf Hardcore-Kapitalist macht und Dinge wie „Es gibt halt viele Arschlöcher, die halt nix geben wollen“ über Leute sagt, die man vorher erstmal nerven sollte, damit sie einem Verträge unterschreiben sollen, zu denen man sie bequatscht hat. Das ist für mich auf demselben Niveau wie Astro-TV oder Teleshopping, die denken auch so über ihre „Kunden“.

          Mag sein dass das Denken nicht bei allen Mitarbeitern da ist, aber ich hab halt (erschreckenderweise, macht mir gerne mal Ärger, weil das ja nimmer gemocht wird) Prinzipien und für mich hatte sich nach den 2 Stunden somit das Thema Talk2Move erledigt.

          Und später habe ich bei anderen Promotion-Jobs auch gesehen, dass es auch anders geht, als bei Talk2Move (und glaub mir, die Jobs sind auch anstrengend, aber waren besser bezahlt, die Arbeitszeiten waren klar kalkuliert (sowohl beim Seminar damals hieß es auch und auch die Kommentatoren berichten von Arbeiten bis in die Nacht)). Wenn du es wirklich nur aus Gutmenschentun tust: Würdest du für Talk2Move auch gratis arbeiten?

    11. fipsy Says:

      naja war 2 monate bei t2m und muss sagen es war nicht leicht haben mich auch um mein geld beschissen jeden tag 10std gearbeitet wenig pausen etc. jetzt mach ich noch immer mitgliederwerbung (aus überzeugung) und ich muss sagen andere vereine sind besser und fairer

      und für mich ist es unmenschlich das t2m amnesty hatte die größte menschenrechts organsisation und selber behandeln sie die mitarbeiter wie den letzten dreck bin froh das sie von österreich weg sind

    12. jessi87 Says:

      hi leute,
      also ich habe mich auch bei t2m beworben, bin im internet auf der suche gewesen nach einem ferienjob beim sos-kinderdorf und dann fand ich t2m. heute war ich bei vorstellungsgespräch, drei freundinen von mir auch, wir hatten uns zusammen beworben. schon gegen abend haben eine meiner freundinen und ich die zusage bekommen, die anderen beiden „leider keine positive rückmeldung“ (zitak aus der email von t2m) erhalten.
      nach all den berichten, die entweder sehr super toll oder mega schlecht waren, bin ich mir nun total unsicher und weiß einfach nicht was ich machen soll, eig bin ich der meinung man muss seine eigenen erfahrungen machen, doch da ich im sommer mein letztes ausbildungjahr antrette und da natürlich herausragende arbeit leisten möchte, kann ich es mir nicht leisten körperlich an mein ende zu geraten. die andere seite ist das ich ab dem moment vollkomman auf eigenen beinen stehen muss und selbstständig sein sollte! in mir herscht nur noch verwirrung und ich finde es sehr schwer zu einer entscheidung zu kommen, auch wenn hier schon viele gute und ausführliche berichte stehen, wäre ich um weitere tipps sehr dankbar! vorschläge für einen alternativ job wären natürlich absolute oderspitze!
      ich sag jetzt schon mal danke und freu mich wenn ihr mir etwas helft!

      • saschap Says:

        Tja, mittlerweile habe ich sogar noch einiges mehr erfahren von Talk2Move und deren Arbeitspraktiken.

        Arbeiten mit geregelten Arbeitszeiten? Ich habe von Talk2Move Mitarbeitern gehört, dass diese an Tagen, an denen wenig Verträge abgeschlossen wurden, oftmals bis 20 oder 22 Uhr arbeiten müssen.

        Gehalt? 30 Euro pauschal am Tag + Provision klingt vielleicht am Anfang toll, von wegen „muss ich mich nur etwas anstrengen, dann geht das“. Viele Promotion-Firmen (auch die, bei der ich arbeite), sind da aber fairer: 7-10 Euro pro STUNDE, genaue Bezahlung nach geleisteter Stundenzahl, geregelte Mittagspausen, du weisst von vornherein wie lange du arbeiten musst usw. Klar, Verträge machen (z.b. Handyverträge) oder Flyer verteilen musst du schon. Nur normal wenn du dich anstrengst, bekommst du auch eine gute Bewertung von der Firma, für die du an dem Tag Einsatz hattest, denn wenn der Kundenstrom gering ist, kannst du ja nichts für wenig abgeschlossene Verträge.

        Du schreibst, du bist in der Ausbildung. Ausbildung zu was? Ohne böse sein zu wollen: Promoter ist kein Beruf mit Zukunft. Es ist ein netter dazu-Verdienst, je nach Anbieter kannst du da auch für relativ guten Lohn (8/h Euro ist zwar nicht die Welt, aber immerhin 72 Euro/Tag bei einem normalen 9 Stunden Tag), aber auf diesen Job DARF man sich nicht verlassen, da je nach Auftragslage du mal 10 Einsätze machen könntest im ganzen Monat, mal 100.

        Talk2Move nutzt (in meinen Augen) leider gerade die jungen noch unerfahrenen gerade erwachsen gewordenen Auszubildenden und Schüler aus, die sich mal ein paar Euro dazuverdienen wollen. Für die 30 Euro am Tag viel klingt, da sie nicht wissen (schau mal auf http://oeh-salzburg.at auf die Jobbörse), dass bei Nebenjobs 6-10 Euro pro Stunde Standard sind, während Talk2move bei 10 Stunden Arbeit (geschätzt) nur 3 Euro pro Stunde gibt. Provisionen zählen nicht, andere Firmen geben auch Verkaufsprovisionen, diese dienen aber als Anreiz für noch fleißigere Arbeit und nicht wie bei Talk2move dazu, das Grundgehalt auf einen Hungerlohn herabzudrücken.

        Spezielle Empfehlungen für andere Firmen kann ich dir nicht geben, da ich nicht weiß, wo du genau wohnst. Aber ein Tipp: Frag doch einfach den Coca-Cola oder Handy-Promoter, der dir den Flyer in die Hand drückt, für welche Firma er arbeitet. Und die suchen auch immer nette junge Leute. Aber da kannst du dir sicher sein: Du hast die Wahl wieviele Einsätze du machen willst, welche Einsätze, denn die wissen, dass es ein Nebenjob sein soll, kein zweiter Hauptjob, wie es gerne Talk2move von seinen Mitarbeitern hat.

    13. Jonny Says:

      Hallo saschap.

      Ich selber habe 4 Wochen für Talk2move gearbeitet – und bin schockiert. Du selber scheinst niemals für Talk2move gearbeitet zu haben. Deine Argumentation erfolgt zwar aus eigenen Erfahrungen und ist belegt, jedoch ist sie für mich dennoch unsachlich. Was du uns lieferst ist ein intolerantes, voreingenommenes Meinungsbild – nämlich deins.

      Deine Meinungen und Urteile mögen durchaus teilweise vertretbar sein, doch was du gemacht hast, ist nicht vernünftig abgewägt zwischen richtig und falsch sondern dem Thema von Anfang an einen Stempel aufgedrückt.

      Ok, du bist zu einem Vorstellungsgespräch gegangen. Ok, du hast dir dort alles angehört und warst doch so empört über den finanziellen Anspruch der Argentur. Ok, dir liegen Erfahrungsberichte zu Grunde.
      Aber du warst nie wirklich vor Ort und hast auf der Straße geworben oder? Du bist nicht 4 Wochen durch Deutschland gereist? Du hast nicht jeden Tag die Erfahrung von mindestens 500 „Neins“ und durchschnittl. 5 „Jas“ gemacht?

      Nie in meinem Leben habe ich Fundraiser, die ehrenamtlich von einer Organisation wie Amnesty International oder Greenpeace gesehen, die ohne Entgeldung gearbeitet haben.

      Und das wird niemand machen, glaub mir. Ich habe den Einsatz der Fundraiser gesehen, habe sie verzweifeln sehen über Menschen die die teuersten Marken trugen und die Unverschämtheit hatten zu sagen, sie hätten kein Geld – oder noch schlimmer – sie würden das Geld lieber für Schuhe!!! (das konnte ich nicht, glauben als ich es gehört habe, doch so war die Aussage) als für totkranke Kinder ausgeben.

      Du bist durchaus körperlicher Belastung ausgesetzt, vorallem aber psychischer. Dir wird wenig Liebe aber viel Hass und im Prinzip zu 80% unfreundliche Ablehnung entgegengebracht. Kein Mensch der Welt nimmt das auf sich ohne dafür belohnt zu werden.

      Und nein, Talk2move ist nicht rein-profit orientiert. Ich selber war auf einer Pressekonferenz mit 300 Fundraisern, wo die Vorsitzenden von Amnesty International Österreich, von Malter Deutschland und von Greenpeace Österreich Stellung nahmen zu Talk2move – Eine wichtige Rolle spielt also die Identifikation mit den Oragnisatonen, und diese funktioniert.
      Die 20 Fundraiser, mit denen ich zusammengearbeitet habe, wurden in der Zeit, in der sie gearbeitet haben, allesammt Fördernde Mitlglieder (ohne, dass jemand dafür Provison erhielt natürlich.)
      Und jeder Betrieb muss wirtschaften, das ist klar – das hat sogar noch einen positiven Beigeschmack, Konkurrenz.

      Konkurrenz zu anderen Argenturen sorgt für Wettbewerb und somit für effektive (günstige aber erfolgreiche) Arbeit.

      Du sprichst auch an, dass ein Fundraiser mehr Geld erhält, als die Malteser tatsächlich an einem Förderer verdienen – Das ist nicht korrekt. Jeder Förderer, der nicht innnerhalb von 3 Monaten storniert, bleibt mindestens 6 Jahre förderndes Mitglied. Das heißt jedes geworbende Mitlied ergibt in der Masse der Mitglieder einen Gewinn von mindestens 360 Euro. (In dem Fall würde ein Fundraiser 36 Euro bekommen.)
      Für diejenigen, die stornieren erhalten die Fundraiser auch kein Geld, weil sie 50% ihres Gehalts als Sicherheit erst später beziehen. Storniert jemand, wird dieser Anteil vom Einbehaltenen Geld abgezogen.

      Mich wundert, dass du als förderndes Mitglied nicht vohrer wusstest, dass jede Organisation Verwaltungskosten zu tragen hat. (Ebenso Green Peace). Im Vergleich schneidet Malteser mit unter 20% übrigens am besten ab.

      Du sprachst die Einmalspenden an. Die, wie du richtig dargestellt hast, erfolgen zu einem großteil an Weihnachten. Doch Langfristige Projekte, wie ambulante Pflege, braucht auch langfristige Unterstützung. (Bitte nicht falsch verstehen, niemand soll wegen mir darauf verzichten einmalig zu spenden.)

      Meiner Meinung nach gibt es für Hilfsorganisationen keine Alternative zu Fundraisingargenturen.
      Diese sind darauf spezialisiert und professionalisiert, sind ausgestattet durch Unternehmensinterene Schulungen und Schulungen von Malteser selber.
      Ein Funktionär der Malteser Trier sagte zu mir: „Wenn wir das machen würden, was ihr da macht, dann würde es mau aussehen.“ und da hat er recht.
      Fundraising von Argenturen ist laut Malteser Deutschland „Ein Segen“.

      Ja, die Arbeitszeiten sind hart, für dich womöglich sogar inhuman, für einen Ferienjob nicht angemessen.
      Ich selber war aber der Auffassung: „Wenn ich Geld verdienen möchte, dann richtig und nicht Wischi-Waschi“. Soll heißen: Diejenigen, die solange arbeiten, tun das aus freien Stücken, niemand wird gezwungen, jeder hat jederzeit die Möglichkeit auszusteigen und das Team zu verlassen.
      Diejenigen, die dort arbeiten, tun das auch, um Menschen zu helfen. Jeder einzelne entwickelt im Laufe der Zeit ein Bewusstsein für seinen Job. Für jeden, für den der finanzielle Aspekt (extrem harte Arbeit, viel Arbeit und dafür effektiv ordentliche Bezahlung(Stundenlohn von ~10 euro)) zunächst die wichtigste Rolle spielt, setzt sich hinein in die Welt der Bedürftigen. Das, weil er nicht die Wahl hat. Er kämpft für Spenden derer, die keine Hilfe brauchen und kämpft für die, die diese benötigen und erfährt Enttäuschungen und somit zwangsweise eine Solidarität mit den Bedürftigen.

      Ich bin dir nicht böse und ich kann deine Auffassung gut nachempfinden. Vermutlich würde ich ohne meine Einblicke ähnlich denken. Ich selber habe Erfahrungen gemacht, die ich ohen Talk2move nie hätte machen können. Ich habe es gelernt mit meinem Team für die gute Sache bis an Grenzen zu gehen, habe Kollegen motiviert und getröstet, habe Beleidigungen seitens der Passanten einstecken müssen. Ich habe auch Erfahrungen mit Drückern gemacht, die mich bestätigten das richtige zu tun, weil ich den Unterschied gesehen habe. Weil ich keine Zeitungsabos, die anscheinend Schwererziehbaren auf die Beine helfen sollten und sich nur unter Androhung eines Anwalts kündigen lassen, verteilt habe. Nein, ich war bei dne Maltesern vor Ort, habe deren Vorsitzenden gesprochen und wusste – es ist das Richtige.

      Deine Meinung ist wahrscheinlich weitvertreten und so verständlich sie ist, sie ist lästig. Du tust den Fundraisern die aus Überzeugung auf der Straße stehen und damit wirklich etwas bewegen – und das sind alle – Unrecht.

      Du solltest es selber ausprobieren, jeden Tag 10 Stunden auf der Straße stehen, 500 „Neins“ einfangen, beschimpft werden und dann, ja erst dann, kannst du evrsuchen mir zu erklären wie man sonst eine solche breite masse von spendensammlern organisieren kann.

      Ein Lob möchte ich dir auch noch aussprechen. Ich finde es bemerkenswert mit welchem Engagement du dich dahintergeklemmt hast, um etwas über Talk2mmove zu erfahren. Das ist dien gutes Recht, du bist ein verfechter der guten Sache und das freut mich. Es würde mich auch freuen, wenn du Green Peace treu bliebest, sowie ich es den Maltesern bin.

      Alles Gute,

      Jonny

      • saschap Says:

        Hallo,
        erst einmal zum „intoleranten, einseitigen“: Was soll ein Erfahrungsbericht anhand von dem, was man selbst erlebt hat, denn sonst sein? Bin doch kein PR-Büro, dass über Dinge schreibt, die sie nie erlebt haben. Und klar, der Artikel wurde geschrieben nach meinen Erfahrungen in dem Vorstellungsgespräch. Und in meinen Augen völlig zu recht. Denn ich habe keinen journalistischen Artikel geschrieben, sondern meine Eindrücke. Jedem Leser dürfte klar sein, dass es meine Sicht der Dinge ist 😉 Von daher besteht der Blogartikel auch aus den Gedanken, die ich mir zum Thema gemacht habe. Und übrigens, lästige Meinungen sind oftmals die Meinungen, die man sich anhören sollte, da sie Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachten, den man womöglich übersehen hat. Und z.b. Amnesty International ist in China sehr „lästig“ 😉

        Und nein, ich bin nicht 4 Wochen durch Deutschland getingelt, um Leuten Verträge anzudrehen, die sie eigentlich gar nicht haben wollen. Ich habe nicht von morgens 9 bis abends 11 Uhr auf einem Platz gestanden und alle angequatscht (und die meisten damit genervt). Und für 3 Euro die Stunde (Provisionen sind kein LOHN und selbst bei 5 Verträgen am Tag (gesetzt dem Fall, dass keiner zurücktritt) sind es nur 6 Euro die Stunde) den Menschen ein schlechtes Gewissen gemacht.

        Zum Lohn da vor allem mal: 3-6 Euro ist Hungerlohn. Sogar bei IKEA und McDonalds (bekanntermaßen Niedriglohnfirmen im großen Stil) kriegst du 4-6 Euro, bei allen anderen Promotionfirmen 8 Euro die Stunde. Und zwar die Stunde, keine Tagespauschale, bei der dann dein Teamleiter entscheiden darf, wann Arbeitsende ist. Und du wirst nicht mit der Hoffnung auf Provisionen abgespeist, die dich dann auch noch dazu veranlassen sollen, so viele Verträge wie möglich abzuschließen. Das ist im Promotion-Bereich mittlerweile total verpönt. Denn die Aufgabe eines Promoters (und ein Fundraiser ist in einem gewissen Sinn ein Promoter für seine Hilfsorganisation) soll vor allem beraten und empfehlen, nicht die Leute drängen. Wer keine Verträge unterzeichnen will ist kein böser Mensch oder sowas, sondern er möchte es nicht. Wenn er aber gut beraten wurde, geht er trotzdem mit einem guten Gefühl nach Hause und wenn er am nächsten Tag dan vielleicht was von Amnesty liest, denkt er sich: ach ja, genau, die waren das.

        Wie macht ihr es, ich beobachte es ja manchmal: Ihr geht die Leute an, ihr bedrängt sie, ihr versucht sie zur Unterschrift zu kriegen. Sowas wurde uns bei Schulungen von vornherein gesagt ist keine gute Promotion. Denn es sorgt dafür dass der Kunde ein negatives Bild von dir und somit von der Organisation die du vertrittst bekommt. Keiler werdet ihr von vielen genannt, und das ist kein netter Ausdruck.

        Und nur so nebenbei, wie empfindest du es, dass Talk2move in einschlägigen Jobportalen immer mit „bis zu 1000 Euro pro Monat“ und ähnlichem wirbt? Die Firma holt sich die Neulinge nicht durch die gute Sache, sondern indem sie sie heiß machen auf viel Kohle. Und am Ende kriegen sie dann nach 160h Arbeit vielleicht 300-400 Euro. Das nennt man woanders ganz lapidar Ausbeutung. Und wie kann es sein, dass eine Promotion-Firma, die für Hilfsorganisationen arbeitet, ihre jungen Fundraiser regelrecht ausbeutet, während die „nicht-humanen“ Firmen ein gutes Gehalt zahlen? 😉

        Deine Meinung zur Firma Talk2Move ist natürlich legitim, und es ist bewundernswert, dass du dir das angetan hast. Aber wenn ich z.b. wie einen Kommentar über dir von einer jungen Dame lese, dass sie sich fragt, ob sie den Job neben ihrer Ausbildung machen kann, dann denke ich mir nur „nein, kannst du nicht. Mach deine Ausbildung, konzentrier dich auf die, dafür ist der Job bei Talk2Move zu hart (und in meinen Augen zu schlecht bezahlt), als das man dafür seinen Berufswunsch riskiert.“

        • eigentlicheinnetter Says:

          Das ist totaler Käse. Wenn jemand 300 – 400 Euro nach 160h bei Talk2Move verdient, dann hat er seine Arbeit so schlecht gemacht, dass der Großteil seiner Förderer die Unterstützung wieder storniert hat.
          Fakt ist, lieber saschap, dass du über ein Thema schreibst, von dem du einfach nicht genug weißt, um eine einigermaßen objektive Meinung abgeben zu können.
          Klar ist der Job hart, aber daran sieht man im Endeffekt auch einfach, dass die Leute die dort weiterhin arbeiten und vor allem Spaß dabei haben, wirklich für die gute Sache auf der Straße stehen. Denn abgesehen davon, dass man versucht die Passanten zu informieren, ja das zähle ich wirklich zu meiner Aufgabe, obwohl ich „nur“ bei Talk2Move gearbeitet habe, trifft man auch auf tolle Menschen, mit denen man ein schönes Gespräch haben kann und hin und wieder entscheiden sie sich zu helfen und das ist es, warum ich diesen Job gerne gemacht habe.
          Wenn mein Team gut drauf war an diesem Tag und das bedeutet nicht, dass Leute bedrängt oder überredet werden, das soll eigentlich nicht passieren, aber gut, in jeder Branche gibt es hin und wieder mal ein schwarzes Schaf, nein, sondern wenn mein Team Menschen begeistern konnte, Präsenz zeigte und in guter Erinnerung blieb, dann haben wir (Ich stand damals für SOS-Kinderdörfer auf der Straße) an einem Tag etwa 100 Kinder retten können, oder vielmehr die Mittel dafür beschafft.
          Und jetzt sag mal, ob man das für 6 Euro/h machen kann oder deiner Meinung erst ab 10 Euro/h human ist.

    14. Funda Says:

      Hey meine Lieben, Kritiker, sowohl aus auch Verteidiger,

      Ich finde die Debatte sehr interessant, vorallem weil ich 8 Wochen fuer T2M geworben habe und in kuerze wieder dabei sein werde.
      Ich sehe es sehr aehnlich wie Jonny in seinem Post. Ich muss aber sagen: wer nicht geworben hat, wird es NIE verstehen. Es ist wirklich ein geisitiger Prozess, den man durchlaeuft. Irgendwann steht man wirklich nicht aus finanziellen Gruenden auf der Strasse, sondern weil man etwas tun will.
      Saschap: zuerst kritisierst du, dass wir zu viel verdienen, dann bemaengelst du, dass wir auf die STD gerechnet nciht genug bekommen. Was denn nun?
      Ist doch klar, dass die Firma nicht bei so einem Job nicht regulaer bezahlen kann, weil sie dafuer sorgen mussen, dass du engagiert dabei bist. JEDE MINUTE! denn du vertrittst nicht nur dich, sondern dein lokaes Team, die lokae Malteser Zentrale, Krankenhaeser, Pflegeheime, ambulante Diensta, Maltester Deutschland, Malteser Europa…. usw usw.
      Ich kenne es von mir selbst, du stehst auf der Strasse und guckst herum, unterhaelst dich mit interessanten Menschen, alberst herum und denkst> joa.. nett.. reden und kohle bekommen. Das geht nicht bei diesem Job. Du musst professionell arbeiten und wissen warum du auf der Strasse stehst und du musst es so meinen. Denn: what you deserve is what you get.
      Also probier es aus, fuehle dich mal wie ein Held, der echt fuers gute Kaempfst, Ignoranten die Augen oeffnet, dankenden Malteser Leitern (sogar Sanitaetern, die mal vorbeikommen) die Hand schuettelt und dann einen Monat spaeter seinen Lohn dafuer bekommt.
      Ich hatte mehr als 20 Jobs, von private assistant, ueber Kellnerin, bis Versicherungsangestellte. (Nebenjob, immer Vollzeit im SOmmer)
      T2M ist das beste, was mir je passiert ist. Werben macht suechtig, und es macht so gluecklich was Gutes zu tun.
      Ich verstehe also bei deiner Kritik nicht wirklich worauf du hinaus willst. Du bist gegen den Verein und deren Arbeitspraktiken, warst selber nie dabei, erlebst die Teamspirit nicht (selbst teamleiter sind 24h mit uns) und urteilst vllt zu vorschnell daruber.
      Oeffensichtlich ist T2M nichts fuer dich, aber das ist, wie du auch sagst,vllt auch gut so, denn es ist nur was fuer die harten, die an ihre Grenzen wollen und denen es wirklich nicht nur ums Geld geht.
      Achja und ich schreibe aus der Sicht einer Studentin in England, studiere Politik und VWL, war bereits als Volunteer in Bosnien und habe mit 19 alleine England bereist, um Erfahrungen zu sammeln. Und ich komme diesen sommer extra nach Deutschland, um wieder zu werben!!
      Weil ich dahinter stehe!!!! Und mein Geldbeutel auch 😛

      Also das war es von meiner Seite, nimmt es nicht allzu schwer 🙂

      Funda

      • saschap Says:

        Lesen will gelernt sein: Ich kritisiere NICHT, dass die Fundraiser zu viel verdienen, sondern dass die Firma (es ist kein Verein, A.I. oder Greenpeace mag eine e.V. sein, Talk2Move ist eine GmbH!) mit Garantie einen nicht allzukleinen Gewinn abzweigt… was besonders perfide ist, die Firma macht Gewinn und speist euch mit einem Minigehalt ab.

        Zur Sache mit dem „Man tut es nicht fürs Geld“. Solche Leute brauchen sie, die können sie besonders gut ausnutzen. Ja, ich rede von T2M, nicht von AI oder so selbst, es wird eurer Wille was Gutes zu tun genutzt um selbst viel Kohle zu machen.

        Mal ein Quote

        Ist doch klar, dass die Firma nicht bei so einem Job nicht regulaer bezahlen kann, weil sie dafuer sorgen mussen, dass du engagiert dabei bist. JEDE MINUTE! denn du vertrittst nicht nur dich, sondern dein lokaes Team, die lokae Malteser Zentrale, Krankenhaeser, Pflegeheime, ambulante Diensta, Maltester Deutschland, Malteser Europa…. usw usw.

        Aha… du wirst nicht regulär bezahlt, sondern größtenteils über Provosionen, damit du noch mehr arbeitest? Das ist Ausbeutung pur, eine ehrliche Firma (die was von ihren Mitarbeitern hält) würde darauf vertrauen, dass du so oder so dein bestes für dein Geld gibst. Wenn nicht bist du bei Firmen, die 8-10 Euro verlangen, auch schnell weg vom Fenster.

        Und das professionell arbeiten interpretiere ich mal in „Der Mensch, mit dem ich rede, is egal… hauptsache er gibt mir ne Unterschrift.“ Widerspricht übrigens der Sache mit dem Guten Zweck, im Grunde genommen ist es fast wie bei den Abo-Leuten von Jamba und Co., hauptsache Vertrag unterschrieben.

        Oeffensichtlich ist T2M nichts fuer dich, aber das ist, wie du auch sagst,vllt auch gut so, denn es ist nur was fuer die harten, die an ihre Grenzen wollen und denen es wirklich nicht nur ums Geld geht.

        Wird euch das bei der Schulung erzählt, dass ihr so hart seid, weil ihr dieses Fundraising macht? Aber dass eure Methode der Grund ist, wieso das Wort Promotion oftmals negativ benutzt ist, obwohl die meisten nicht mit solchen Methoden arbeiten (es gibt in meinen Augen nix unseriöseres als Leute unvorbereitet auf der Straße anzuquatschen und ihnen was andrehen zu wollen), wird euch sicher verschwiegen.

        Und schwer nehmen? Wieso ich, ich packe lieber den Einkäufern beim Interspar Tüten (ja, sowas ist auch Promotion) und mache ihnen somit einen Dienst, als dass ich ihr Geld abkassier 😉

    15. Funda Says:

      Hm,
      also erstmal sind das keine Verträge. Ich weiss nicht ob du jemals so ein ein nettes Formblatt in der Hand hattest, es ist ein Spendenformular. Es wird direkt an die Maltester „Einrichtung“ adressiert und enthält wichtige Klauseln, die vor deiner Signatur noch einmal vorgehoben werden. Darunter: Dass du jederzeit frist und grundlos deine spende beenden kannst. Denn es kann dich keiner zwingen etwas gutes zu tun.
      Also der Vergleich mit Jamba ist ein wenig.. naja dramatisch und wohl auch übertrieben.
      Zweitens, ich weiss nicht wie T2M sich leisten kann Leuten die Anreise zu bezahlen, die Unterkunft zu bezahlen und dann hinterher 50% gehen lassen muss, weil sie nicht genug geben, oder nicht die Richtigen sind und den Werben also nur „vertrauen“. Da würde Maltester ja sehr viel Geld aus dem Fenster schmeissen, das letztenendes von den Spendern stammen würde. Es ist einfach nicht effizient genug nur auf Vertrauen zu hoffen. Ein gewisser Leistungsdruck garantiert einfach dafür, dass Leute alles geben wenn sie da sind, ok manchmal sind sie nicht dafür gemacht und es gefällt ihnen nicht, dann gehen sie trotzdem. Aber das Risiko ist zumindest kleiner.
      Und über diese Bezahlungsart wird ja kein Geheimsnis gemacht, jeder weiss worauf er sich einlässt.
      Der Mensch mit dem ich rede ist mir nicht egal. Denn Menschen, denen du nur eine Unterschrift abverlangst, ohne dass sie es wirklich wollen, werden 100% stornieren, was dir am Ende das Genick bricht, denn du wist dann nicht bezahlt. Es ist also wichtig zu überzeugen, anstatt Leute zu etwas zu drängen. Das dürfen und wollen wir nicht. Denn schließlich vertreten wir etwas. Jeder der bei uns mitmacht und spendet bekommt unseren persönlichen Namen und die Nummer und kann sich zB direkt an Malteser wenden und beschweren. Wir wissen, dass wir längerfristig dafür verantwortlich sind, was wir tun und wie wir uns verhalten.
      In einer Sache stimme ich dir allerdings zu: Wir gehen den Leuten auf die Nerven. Leute machen einen Bogen um uns. Und nicht vielen macht es Spaß zu hören, wie schlecht es manchen Menschen auf dieser Welt geht, die krank sind und Hilfe brauchen. Aber ich finde 10min Aufmerksamkeit tut keinem Weh und ich stehe dazu, dass ich Leute damit nerve und darauf hinweise, dass wir ihre Hilfe benötigen. Solange wir Bedürftigen damit helfen nehme ich das in kauf, und 5-10min tut keinem weh. Und wenn du der Meinung bist es tut dir weh, dann geh einfach weiter.

    16. Funda Says:

      Oh und nochwas zum „unseriösen“ Anquatschen. Wir haben auch Büros, in jedem Bezirk, in jeder Stadt, in jedem Bundesland. (fast)
      Wenn Leute einfach hereinspatzieren würden, „hallo, ich will gerne spenden“, dann müssten wir auch nicht auf der Straße stehen, sondern hätten ein nettes, seriöses Büro, mit kaffee und netten Sekretärinnen, und vielleicht auch einem Faxgerät.

      Ganz einfach.

    17. saschap Says:

      quote:
      also erstmal sind das keine Verträge. Ich weiss nicht ob du jemals so ein ein nettes Formblatt in der Hand hattest, es ist ein Spendenformular. Es wird direkt an die Maltester “Einrichtung” adressiert und enthält wichtige Klauseln, die vor deiner Signatur noch einmal vorgehoben werden. Darunter: Dass du jederzeit frist und grundlos deine spende beenden kannst. Denn es kann dich keiner zwingen etwas gutes zu tun.

      Ähm, sorry, aber es sind Verträge. Spenden sind eine jeweils EINMALIGE Geldüberweisung. Wenn du jemandem aber eine Mitgliedschaft andrehst, dann ist das ein Vertrag, egal ob zum guten Zweck, zu welchen Auflösungskonditionen usw. Vor allem wo in der Schulung die ich damals besucht habe sogar davon ABGERATEN wurde, auf der Straße Einmalspenden (auch in Bar) zu nehmen, da man dafür ja keine Provision bekommen würde. Sprich was müsst ihr tun? Verträge andrehen. Punkt!

      Quote: Zweitens, ich weiss nicht wie T2M sich leisten kann Leuten die Anreise zu bezahlen, die Unterkunft zu bezahlen und dann hinterher 50% gehen lassen muss, weil sie nicht genug geben, oder nicht die Richtigen sind und den Werben also nur “vertrauen”.

      Andere PR-Firmen schicken ihre Leute auch nicht einfach so quer durch Deutschland oder Österreich, sondern versuchen an jedem Standort Leute zu haben, so dass sie auf die zurückgreifen können. Vor allem vergisst du eines: T2M ist NICHT Malteser. T2M ist eine von Malteser beauftragte Firma, die für Malteser, AI und andere Mitgliedsverträge generieren soll. Und macht damit sicher kein Minus derzeit, sonst würde es diese Firma gar nicht mehr geben.

      Quote: Es ist einfach nicht effizient genug nur auf Vertrauen zu hoffen. Ein gewisser Leistungsdruck garantiert einfach dafür, dass Leute alles geben wenn sie da sind

      Und eure Firma arbeitet für Amnesty International? Anscheinend predigen die auch nur Wasser, saufen aber Wein. Denn so wie du es beschreibst ist es doch genau das, was Hilfsorganisationen und wohltätige Verbände den großen Konzernen vorwerfen, dass sie ihre Arbeitnehmer ausnutzen würden, ihnen Hungerlöhne mit dem Versprechen auf mehr Geld, wenn sie „sich anstrengen“ würden und kein Vertrauen in den Menschen, der da für wohltätige Zwecke (zumindest nach deinen Worten) Spenden erarbeitet, haben. Sorry, aber sowas lässt Firmen nie im guten Licht da stehen.

      Und damit du einen Vergleich zu anderen Firmen hast: Da wo ich arbeite muss ich Feedback-Bögen am Ende des Einsatzes an die Zentrale schicken. Bzw. mein Teamleiter tut es. Und in den Feedback-Bögen wird man vom jeweiligen Chef des Ladens, für den man gearbeitet hat, bewertet. Und es kommt vor, dass Leute oft schlechte Bewertungen kriegen und dann wird geschaut was da zu machen ist. Und wenn wir irgendwas illegales machen, kündigt uns unsere PR-Firma. Fristlos.

      Quote: In einer Sache stimme ich dir allerdings zu: Wir gehen den Leuten auf die Nerven. Leute machen einen Bogen um uns. Und nicht vielen macht es Spaß zu hören, wie schlecht es manchen Menschen auf dieser Welt geht, die krank sind und Hilfe brauchen.

      Die Leute machen keinen Bogen um euch, weil sie nicht hören wollen, wie schlecht es vielen Menschen geht. Dann würden sie bei schlechten News im Fernsehen auch ausschalten. Die Leute machen einen Bogen um euch, weil sie wissen, dass ihr ihnen irgendwelche Mitgliedsbeiträge aufdrängen wollt. Auf der Straße, die Menschen kommen grade vom Einkaufen, sind im Stress, wollen nur noch nach Hause, schnell das Essen in den Kühlschrank bringen, oder müssen wieder in die Arbeit, und dann quatscht ihr sie an und versucht ihnen in ellenlangen Gesprächen, nachlaufend usw. (es gibt schöne Videos wie ihr arbeitet auf Youtube) und nicht nachgebend, denen Verträge anzudrehen. Dass ist nicht besser als irgendeine Firma, die dich zuhause anruft und dir irgendeinen Lotto-Vertrag oder sonstwas anzudrehen. Nur dass diese Firmen, die dich anrufen, mittlerweile größtenteils illegal sind!

      • eigentlicheinnetter Says:

        So, und zum Schluss nochmal:
        Nochmal Käse, wer sagt, dass er ’nen Hungerlohn verdient hat, hat schlecht gearbeitet und einfach nicht gesehen, worauf es ankommt. Wenn ich mich dazu entscheide, Geld zu verdienen, dass ich damit gut über die Runden komme, es aber nicht zum Fenster rauswerfen kann und im gleichen Zug helfen kann, find ich das eigentlich klasse und Verdienst genug.
        Außerdem weißt du nicht, wofür Talk2Move den Profit nutzt. Sicher gibt’s da auch Leute, die ein bisschen mehr Kohle haben, aber nur, weil sie ein gutes Geschäftsprinzip entwickelt haben, das sich bewährt hat, ist doch eigentlich immer so.
        Und noch dazu…leider hab ich jetzt den Namen vergessen, aber eigentlich ein guter Punkt, wo wir beide nochmal recherchieren können.
        Talk2Move hat vor nicht so langer Zeit mal das komplette Budget für eine Werbekampagne einer neuen NGO vorgestreckt, weil das Konzept gut war und die NGO einfach noch nicht die Mittel dafür hatte. Klar wird die Agentur dabei auch darauf achten, dass da irgendwann das Geld wieder reinkommt, aber das ist eigentlich logisch, sonst würde es Talk2Move wahrscheinlich bald nicht mehr geben und die NGOs könnten nicht mehr das tun, was sie eigentlich gern tun würden. Helfen.
        Und achso. Hab noch zwischendurch noch andere Beiträge kommentiert. Kann man sich bei Zeiten ja mal durch den Kopf gehen lassen.

        Grüße

        • saschap Says:

          So, mal deine Kommentare freigeschaltet (ist nur eine Sicherheitsfunktion gegen diese Spamengines, willst ja wahrscheinlich auch keine Penisverlängerungswerbung hier lesen müssen).
          Ich lass auch deine Aussagen hier mal so stehen, denn jeder kann ja eine andere Meinung haben und die schreiben. (Hab derzeit nicht so viel Zeit drauf zu antworten, muss gleich los, Freundin von der Arbeit abholen.)
          Was ich aussagen will, wie du vielleicht hast lesen können: Auch bei Bezahlung auf Provisionsbasis sollte die Grundlohnsumme gerecht sein: Und 3 Euro Grundgehalt sind einfach unmenschlich, über solche Löhne regt sich ja z.b. Amnesty International bei Firmen, die für europäische Konzerne in China oder Indien produzieren, auch auf. Bei 6-10 Euro Grundgehalt + Provision würde ich nicht mal was sagen, de facto sind 30 Euro/Tag Fixsumme halt nur 3-4 Euro pro Stunde, die gearbeitet wird.
          Du musst es auch so sehen: Die Person die neue Mitglieder anwirbt stellt der Firma ihre Arbeitskraft zur Verfügung, steht egal ob Sonne oder Regen dort und versucht trotz demotivierender Ressentiments der meisten Passanten Mitglieder zu werben (wenn auch tw. etwas penetrant, hab schon erlebt dass einige vors Fahrrad gesprungen sind und man bremsen musste, wenn man nicht nen Unfall verursachen wollte, bei sowas frage ich mich, ob der Fundraiser keine Ahnung hat, den „Kunden“ hat er mit der Aktion bereits verloren.) Und das ist der Firma dann 3-4 Euro pro Stunde wert! Also ich würde mich da verarscht fühlen, wenn man als Fundraiser, der Projekte in der Dritten Welt unterstützt durch seine Arbeit, wie auf dritte Welt Niveau bezahlt wird. Und wie gesagt, Provisionen sind Erfolgsprämien, sie gehören NICHT zum Grundgehalt, wer das behauptet hat in BWL nicht aufgepasst. Aber ok, hab ich ja auch schon mehrfach geschrieben, dass ich es so sehe.
          Die Organisationen selbst seh ich übrigens nicht so negativ wie die Firma, die für sie wirbt.

          Nebenbei, interessanterweise ist das hier der mit am häufigsten angeklickte Artikel, was mich selbst irritiert, da ich ihn damals recht fix eingehauen habe in die Tastatur. Das Thema Talk2Move scheint viele zu interessieren. (und ich mach keine Werbung für mein Blog, also die kommen rein von Google und Co.)

    18. Mel Says:

      @ Funda und Jonny (Ich hoffe, ihr lest das noch!)

      Also ich habe mich bei T2M beworben und wurde auch direkt angerufen und eingeladen. Nächste Woche ist dann das Infogespräch, worauf ich sehr gespannt bin.
      Ich bin ehrlich: Mir geht es hauptsächlich darum in den Ferien einen sinnvollen Job zu machen, der auch gut bezahlt wird. Gekellnert und so habe ich genug! Und wenn ich mir das so durchlese… Wenn ich nun 8- 10 Stunden im Restaurant rumrenne und die Leute bediene und dafür vlt 8 Euro die Stunde + Trinkgeld bekomme, erscheint mir ein Job bei T2M wesentlich sinnvoller! Ich bin jemand- ich habe kein Problem damit auf Menschen zu zu gehen und frei zu reden und dabei noch freundlich zu wirken, selbst wenn man innerlich vlt am Kochen ist. Auch, wenn ich selbst dann kein Mitglied der Organisation bin, für die ich werben würde, hätte ich dennoch eher das Gefühl was „sinnvolles/ gutes“ zu tun. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass 95% der Leute nicht mit einem reden wollen (Wenn ich ehrlich bin, mache ich aber um Promoter in der Stadt auch immer einen großen Bogen ^^). Aber ich habe letzten Sommer auch schon für einen Pflegedienst in einer Senioren WG gearbeitet, wo ich die alten Leutchen bespaßen, versorgen und eben auch pflegen durfte (was auch knallharte Arbeit war, einen an die Grenzen getrieben hat und man musste trotzdem immernoch freundlich sein). Und da habe ich auch mal gemerkt, wie es ist, auf der „anderen Seite der Medaille“ zu stehen. Ich denke, dann kann ich es auch mit T2M aufnehmen! 😉 Ich würde es jedenfalls mal sehr gerne testen und habe dazu noch einige Fragen zum Ablauf… Wäre super, wenn sich einer von euch dazu mal bei mir melden würde (bzw. hier postet ^^)… Ich bin gespannt! ^^

    19. Talk2move – 2 Jahre später « Acme.Blog – Das Sprachrohr von Acme im Netz Says:

      […] sich Artikel im Lauf eines Bloglebens entwickeln. Besonders herausstechend bei mir scheint da der Talk2move Artikel zu sein, der außer in den paar Tagen als bei Unibrennt viel los war immer in auf den Plätzen […]

    20. Alina Says:

      hab mir das jetzt tatsächlich alles durchgelesen, u.a. weil ich es einfach unheimlich interessant finde wie du soviel zeit damit verschwenden kannst über eine organisation herzuziehen, für die du nie gearbeitet hast… hobbylos? aber sehr amüsant. mit so einer intoleranten und -entschuldigung- besserwisserischen einstellung wundert es mich, dass du das bewerbungsgespräch überhaupt bestanden hast. sieh doch ein, dass es Leute gibt, die mehr Erfahrung haben als du und akzeptier das doch einfach mal, statt dich wie ein -entschuldigung- klugscheißer aufzuführen.
      ich interessiere mich auch für einen ferienjob bei t2m und habe mich ein bisschen schlau gemacht und wollte einfach mal ein paar Erfahrungsberichte lesen. habe hier ja auch einige informationen entnehmen können. vielen dank euch allen.
      ich werde mich trotz den heftigen anschuldigen und kritiken saschaps bei t2m bewerben und versuchen völlig unvoreingenommen an die Sache ranzugehen.

      • saschap Says:

        Also nur so nebenbei, als ich mich bei talk2move beworben habe, bin ich auch unvoreingenommen an die Sache rangegangen. Nur dass ich dann in deren „Schulung“ merkte, dass die in Wirklichkeit ganz anders sind, als sie auf dem Papier behaupten. Ich schreib ja solche Artikel nicht ohne Grund, sondern um die schöne Fassade brökeln zu lassen. Wenn man eine kritische Haltung bezüglich bestimmter Geschäftsmethoden (z.b. die Ausnutzung des Guten Willens der Promotoren dazu, sie für einen Hungerlohn Vollzeitarbeit machen zu lassen) hat, empfinde ich das nicht als „intolerant“, sondern nachdenkend.
        Und keiner verbietet dir, bei t2m zu arbeiten. Schreib mir auch bitte, wie deine ersten Erfahrungen und so waren, ich bin ehrlich froh dass hier viele ihre Erfahrungen geschildert haben, einige positiv, andere negativ.
        Und glaub mir, ich hab mir einen der oberen Google-Plätze bei diesem Artikel nicht erkauft oder so, dass der so oft gelesen wird verwundert mich oft selbst.

    21. Katie Says:

      Hallo saschap!

      Also erstmal vielen Dank für Deinen Bericht, hatte auch den Folgeeintrag im Blog gelesen. Ich bin gerade auf der Suche nach einem zweiten Job für die Semesterferien und hatte eine Stellenanzeige von t2m gelesen, da ich aber aufgrund der riesigen Gehaltsversprechen etwas Bauchschmerzen bekam dachte ich mir: google es mal lieber. Und da kam Dein Blogeintrag.

      Was nun Übertreibung ist sei dahin gestellt, aber Fakt sind auf jeden Fall die Gehaltsversprechen und Bedingungen der Mitgliederwerbung. Ich habe mich bereits Jahre lang in einer namhaften Fast Food Kette abgeschuftet, mit einer halben Stunden Pause pro 9-10 Stunden Schicht und konstant hohem Stress Level. (Nebenbei mit derselben Feindseligkeit der Gäste uns gegenüber wie den Fundraisern gegenüber, einfach weil 98% der Bevölkerung der Meinung sind bei Burger King oder McDonalds arbeitet man nur, weil man asozial und stupide ist uns sonst nix anderes in seinem Leben zustande bringt. Dies wird dann auch oft genug in Kommentaren wie „Sind sie selbst dafür zu blöd?“ zu Wort gebracht!) Und das für 7,50 EUR die Stunde, was bei allem, was man da opfert (Gesundheit, Zeit die man für Uni aufbringen sollte, Energie) einfach viel zu wenig ist.
      Warum also sollte ich mich freiwillig für 3-6 EUR die Stunde einer ähnlichen (bzw. eventuell schlimmeren) Tortur unterziehen. Habe bereits ein Telefonat mit denen hinter mir und mir wurde gesagt, die Arbeitstage seien um die 7 Stunden lang. Nach einem gemeinsamen Frühstück morgens gehts dann los bis ca. 17 Uhr. Das ganze bei total freier Zeiteinteilung und ca. 3 Tagen pro Woche. (Arbeite ja noch 3 Tage pro Woche (20 Std.) woanders, daher wäre dies schon das Maximum). Habe das dann mal hochgerechnet und mir gedacht, da bekomme ich für ca. 80 Std/Monat einen gesamtlohn von über 1200 EUR versprochen, das kann nicht stimmen.

      Und seien wir mal ehrlich, an alle die hier so tun als ginge es um die Sache und nicht ums Geld: mit Idealismus zahlt man keine Miete und bringt kein Brot auf den Tisch! Als tut nicht so heuchlerisch! Wieso sucht man sich einen Ferienjob? Um Geld zu verdienen.
      Wenn ich was gutes tun will ohne Geld, gehe ich zu einem lokalen Verein und frage ob sie für die Ferien eine ehrenamtliche Aushilfe zum Organisieren, etc. brauchen! Das ist meine Meinung dazu. Und als Ferienjob für Leute die von dem Geld ihr Leben finanzieren müssen scheint t2m total ungeeignet zu sein. Und, sorry: Ich habe keine Lust in den Ferien 60-70 Stunden pro Woche mit arbeiten zu verbringen. Da geh ich lieber zurück in den Fast Food Bereich!!

    22. Alina Says:

      hey saschap
      also ich war beim bewerbungsgespräch letzte woche und es war auch alles super… es wurde auch über den guten zweck geredet und das machte das ganze noch attraktiver.
      Wir bekamen eine Broschüre, in der auch die Bezahlung nochmal geschildert ist. Allerdings detailierter:
      Der entscheidende Punkt ist das 180€ Fixum…30€/Tag. Aber in der Broschüre steht dieses Fixum wird bei Auszahlung der Prämien wieder abgezogen. Das Geld ist also nur vorgestreckt… man verdient also 55€/Tag wenn man 5 Personen wirbt und nicht 85€…denn die 30€ werden einem bei Auszahlung wieder abgezogen….
      es ist kompliziert. auch komisch, dass man wenn man einen weiteren Fundraiser wirbt 100€ bekommt und wenn man einen Förderer wirbt 11€.
      ich weiß nicht was ich davon halten soll. wurde zwar genommen, aber bin jetzt unsicher ob ich das wirklich durchziehen soll.

      • saschap Says:

        Naja, dass die Fundraiser mehr bringen ist klar: Springen ja auch viele wieder ab (und ähm, ich frage mich welche Firmen sonst es nötig haben, Mitarbeiteranwerbung zu belohnen… normal kommen dort die Leute doch von sich aus.)

        Und ähm, die 30 Euro werden heutzutage wieder abgezogen? Und wenn du dann mal keine 5 hast werben können, weil das Wetter schlecht war oder keine Leute bereit zu schreiben oder die nach ein paar Tagen sich wieder vom Vertrag zurückziehen, hast dann am Ende mit Pech für lau gearbeitet? Also wenn das der Fall ist (ich kenn die Broschüre ja nicht) wäre das echt ein Fall für Menschenrechtsorganisationen,… wobei, die sind ja Kunden. (Nichts gegen die Weltkinderhilfe, aber wer eine Firma die ihre Fundraiser zu solchen Bedingungen (sprich dass die im Extremfall für lau arbeiten, was noch schlimmer ist als das was ich damals zu hören bekam) arbeiten lässt bestellt sollte sich ehe er in Indien für Kinderrechte und gegen menschenrechtsverletzende Arbeit kämpft mal fragen ob man nicht zuhause bei sich anfangen muss 😦 )

        Und ähm, rund 50 €/Tag sind immer noch rund 4-6 Euro, je nach Arbeitszeit (geht man von den gesetzlichen 8h + Pause aus, sinds rund 6,50 Euro, geht man von 12h aus, wovon einige hier schrieben, sinds nur 4.)

        Ich kann dazu ob du es durchziehen sollst wenig sagen, ich möchte es auch nicht. Ich kann nur eines mitgeben: Man kann immer irgendwo aussteigen. Und hat auch dann Anrecht auf das was man sich bereits erarbeitet hat. Ich kenn die aktuellen Verträge von t2m nicht, aber ich weiss eines: Im Notfall gibts immer Stellen die sich mit Arbeitsrecht auskennen.

    23. tobias Says:

      Hallo zusammen,

      vielen Dank für die negativen und positiven Einträge.
      Ich möchte gerne nur einmalig zu 4 Punkten Stellung beziehen.

      1. Der Job ist sehr mega anstrengend! Die Arbeitszeiten sind in Berlin von 10-19Uhr inkl. Pause. Klar ist, dass auch mal Überstunden anfallen und wir dann bis 20Uhr oder 21 Uhr arbeiten. Ich denke, jeder der schon mal gearbeitet hat weiß, dass es in jedem Unternehmen überstunden gibt.
      Bei der bundesweiten Tour muß der Fundraiser mind. 3-4 Wochen arbeiten bei einer 6 Tage Woche. Die Arbeitszeiten beginnen zwischen 9/10Uhr und enden gegen 20/21 Uhr. Es ist also jedem klar, dass wir von einem langen Tag reden.

      2. Ja, talk2move ist eine GmbH und kein Verein. Wir erhalten für unsere Leistung Geld um alles zu bezahlen wie Ferienwohnungen, Leihfahrzeuge, Benzinkosten, Mitarbeiter und vieles mehr. Euch dürfte auch klar sein, dass der Verein diesselben Aussagebn hätte, wenn er die Werbung alleine macht.
      Eine GmbH wirft auch Gewinn ab. (das kann jeder im Wirtschaftslexikon nachschlagen) Dieser Gewinn ist natürlich auch dafür, dass die Agentur weiterhin bestehen bleibt, dass Mitarbeiter eingestellt werden, dass die Agentur größer wird und mit mehr Vereinen zusammen arbeiten kann. Sicherlich wäre es schön, wenn jeder Verein seine Fundraising-Kampagnen selber macht… Nur sind die Agenturen auf Fundraising spezialisiert. Ein Verein ist dafür da, den Menschen , Umwelt o.ä zu helfen.

      Wir beschaffen die Geldmittel für unsere Partner und sind manchmal sogar lästig dabei.

      3. Jeder Bürger kann von seiner Spende jederzeit und einfach zurück treten. Dafür genügt ein Anruf beim jeweiligen Verein. Niemand soll spenden, wenn er nicht die finanziellen Mittel dazu hat. Wir überzeugen Bürger im direkten Gespräch und öffnen die Augen für wichtige Dinge auf der Welt.

      Und wir sind dabei lästig, offen, charmant, nervig, freundlich und ehrlich.

      4.Bezahlung:
      Es gibt 2 verschiedene Bezahlmodelle.
      Beide basieren auf einem Grundfixum von 30€.
      Je nach gewonnenen Förderern und der Anwesenheit des Mitarbeiters erhält er dafür unterschiedliche Prämien.
      Wir wir auch in unseren Anzeigen vermitteln, kann ein Fundraiser gutes Geld verdienen, wenn er denn wirklich 100% hinter dem Job steht und jeden Tag hart arbeitet.
      Und es gibt auch Fundraiser die wenig Geld verdienen, weil sie halbherzig dahinter stehen, nicht arbeiten wollen, ihnen der Job zu anstregend ist und..und..und… Für diese Leuten könne und wollen wir keine 70,80 oder 100€ Grundfixum zahlen.. Warum auch? Wer gut arbeitet, wird auch dementsprechend verdienen… Wer nicht gut ist, wird auch wenig verdienen. So einfach.

      Mehr Infos gibts auch in unseren talk2move-Gruppe bei facebook.com und studivz.de

    24. noname Says:

      12 tage gearbeitet = 733 € verdient…die Bezahlung ist, vorrausgesetzt du bist ein durchschnittlicher Fundraiser, mehr als nur gut.

    25. Anicy Says:

      ich fange nächste woche ebenfalls auf der straße zu werben. Jetzt hab ich mir den ganzen quatsch hier tatsächlich durchgelesen und kreige solangsam zweifel an dem ganzen job. Ich habe den vertrag zugeschickt bekommen und weiß jetzt nich was ich da machen soll… soll ich den unterschreiben oder nich?
      einerseits brauch ich die patte aber andererseits klingt das alles so krass beschissen das ich mir das eig echt nich antun will………..

      • cooler Typ Says:

        bin grad erst fertig damit…. lass es

      • Lisa Says:

        Wenn du Spaß dran hast, etwas Gutes zu tun, dann mach es.

        • saschap Says:

          Naja nur dass Talk2move gerade den vertretenen Hilfsorganisationen oft nicht viel gutes gebracht hat. Warum glaubst du sind z.b. AI, der WWF und Greenpeace von Talk2move weggegangen? Ganz einfach, weil sich der schlechte Ruf von Talk2move auf die Hilfsorganisationen ausgeweitet hat, die ja selbst für die Machenschaften ihrer Fundraiser-Firma nichts wirklich konnten.

    26. Lisa Says:

      Hallo liebe Leute, die noch nie für Talk2Move gearbeitet haben,

      ich selbst habe das zweite Mal mehrere Wochen am Stück für Talk2Move gearbeitet und bin nur auch bei mehreren Hilfsorganisationen Mitglied.
      Natürlich ist Fundraising kein Job wie jeder andere, man muss überzeugt sein, etwas Gutes tun zu wollen und genau deshalb ist dieser Job auch nicht für jeden geeignet.
      Niemand, der noch nicht für Talk2Move gearbeitet hat, kann sich vorstellen, wie viel Spaß es auch machen kann dies zu tun.
      Also bitte hört auf über etwas zu reden, wovon ihr keine Ahnung habt.

      Wenn man wirklich überzeugt ist und belastungsfähig, dann schreib man auch Leute auf, die wirklich daran interessiert sind zu helfen, und die anderen läss man halt ziehen.
      Das Spenden etwas wichtiges ist, ist uns alles bewusst.
      Viele Grüße.

    27. Tobias talk2move Says:

      Hallo Sascha,

      es ist so langsam bemerkenswert, was du alles weißt. Du scheinst die Geschäftsführer vom WWF, Greenpeace und Ai sehr gut zu kennen. Woher hast du sonst deine Informationen??

      Die Vereine haben sich nicht von uns getrennt. Wir haben gemeinsam mit dem WWF Österreich und ai entschieden, eine Inhouse Kampagne aufzubauen. Das heißt, das unsere Mitarbeiter jetzt direkt für die Vereine arbeiten und keine Agentur mehr dazwischen ist. Um das beste Know How zu vermitteln und weiterhin kostengünstig zu arbeiten.
      Überzeugen kann sich jetzt jeder unter aiwwf.at.

      Solange jeder seine eigenen Erlebnisse mit talk2move schildert ist das super. Egal, ob die Einträge negativ oder positiv sind. Aber bitte saschap, stell keine Behauptungen auf, die nicht stimmen.

      PS.: Anrufen und informieren könnt ihr euch wie gesagt unter http://www.aiwwf.at.

      • saschap Says:

        🙂 Wenn das so ist dann danke ich natürlich für diese Aufklärung über diesen Fakt. Da ich ja nicht direkt in eurer Firma drinstecke, kann ich manchmal nur Vermutungen aufstellen, und da ist es natürlich gut, wenn dazu dann von Seiten von Talk2Move eine Klarstellung kommt.

        Aber nur mal als Frage: Steht meine Seite unter täglicher Beobachtung mittlerweile o.o?

    28. Tobias Says:

      Moin Sascha,

      ich verfolge einfach im Internet die Eintragungen über talk2move. Wir versuchen aus den Bemerkungen heraus zu lesen, wo wir Schwierigkeiten haben und wo wir uns verbessern können. Das ist konstruktive Kritik immer gut 🙂
      Zum Glück gibt es ja auch positive Beiträge 😉

      Und da dein Blog im google-Ranking ganz weit oben ist, ist das hier meine Lieblingsseite 🙂

      • saschap Says:

        Nun für das Google-Ranking kann ich nichts, ebensowenig dass diese Seite seit 2 Jahren immer wieder angeklickt wird, das Thema „Talk2Move“ scheint vielen unter den Nägeln zu brennen, wahrscheinlich nicht nur (ehem.) Mitarbeitern von euch sondern auch vielen die ihr auf der Straße ansprecht.

        Ich arbeite ja nebenbei für eine andere Promotion-Firma auch manchmal als Promoter (allerdings keine die mit NGO zusammen arbeitet sondern mit großen Telekommunikationsfirmen), und ich weiss das der Job hart sein kann, vor allem bei schlechtem Wetter, miesgelaunten Passanten usw. Deswegen ist das in meinen Augen auch kein Job für SchülerInnen oder Auszubildende, die sollen ihre freie Zeit lieber dafür nutzen, gut zu lernen, damit sie dann später durch ihr Wissen die Welt verändern können.

        Und es ist eigentlich auch nicht als Komplettjob geeignet, denn dafür sind die Einkünfte zu unregelmäßig (und der Stundenlohn bei euch auch gelinde gesagt zu niedrig, vor allem wenn jemand nicht 40h jede Woche Zeit hat (habt ihr eigentlich auch Urlaubsbestimmungen? Weil 40h Fulltime ist eigentlich kein „Nebenjob“ mehr, sondern gilt normal als vollwertige Beschäftigung, sprich mit Urlaubsanspruch, Krankheitsgeld usw.)

        Meine weiteren Kritikpunkte kennst du ja eh (nicht genau regelte Arbeitzeit, Tagespauschale statt Stundenpauschale, Unsicherheit der Provisionen, Gewinnstreben einer PR-Firma wird befriedigt statt dass die NGO es selbst macht (man stelle sich mal vor, ne Partei würde ne PR-Firma fürs Fundraisen einstellen, das gäbe aber mal böse Worte in der BILD)).

        Und hey, ich kann auch nix für positive oder negative Kritik, jeder bei mir der nen Kommentar macht (sofern er nicht vorher schon einen abgeliefert hat) muss erst von mir freigeschaltet werden, ich achte also schon drauf dass ihr nicht irgendwelche Beleidigungen lesen müsst, die der Diskussion nicht dienlich wären.

    29. Tobias Says:

      Moin Sascha,

      unsere festangestellen Fundraising Mitarbeiter mit 40h Woche erhalten auch Krankengeld und Urlaub 🙂

      Die „normalen“ Mitarbeiter arbeiten im Regelfall 3-4 Wochen auf bundesweiter Tour. Die Berliner können ja zwischen 3-6 Tagen wählen und auch den gesamten Einsatzzeitraum.
      Hier gibt es natürlich keinen Urlaubsanspruch oder Krankengeld, da die Mitarbeiter nur kurzfristig hier beschäftigt sind.

      Du warst ja damals in Österreich (Wien?) zum Bewerbungstermin. Die Arbeit in Österreich aus den letzten Jahren unterscheidet sich sehr stark von der in Deutschland.

    30. Lulle Says:

      Jo, hmm also hat wirklich jeder schon mal für diese Drücker gearbeitet? 🙂
      Naja an die die dort waren(sind) kann ich nur sagen ihr wisst ja wie das läuft…
      An den Rest aber, wenn ihr nur mal schnell die Ferien über die Runden kommen wollt oder mal was ganz anderes machen wollt(kurz) probiert es aus.
      Aber die Wirklichkeit ist die, dass talk 2 move eine DER anstrengendsten Promotiontätigkeiten anbietet. Du verdienst grundsätzlich schlecht und musst harte Arbeit leisten. Die meisten“normalen“ Promotiontätigkeiten, haben allein schon höhere Einkünfte, aber da hast du normalerweise überhaupt keinen(wenig) Druck. Es gibt auch durchaus karikative Projekte, die „Promoter“ anstellen. Das sind dann oft kleinere persönliche Vereine, wo man den Chef noch kennt, aber die Verdienste eher schwierig liegen(aber ausreichend)~6 € stunde. Am besten wenn man Promotion macht, ist es wahrscheinlich eine eigene Agentur zu gründen, denn das zahlt sich in der Regel sehr gut aus. Wenn man aber was bewegen will(schleichwerbung inklusive) geht man zu seinem nächsten Umsonstladen und macht ne Schicht die Woche, was dann oft unverbindlich entspannt und trotzdem ungeheuer hilfreich ist. Der Vorteil eines eigenen Gewerbes ist auch, das man sich die Firmen selber „aussuchen kann“ ohne in immense Bedrängnis zu kommen.

    31. Salam Alaikum Says:

      „Die Vereine haben sich nicht von uns getrennt. Wir haben gemeinsam mit dem WWF Österreich und ai entschieden, eine Inhouse Kampagne aufzubauen. Das heißt, das unsere Mitarbeiter jetzt direkt für die Vereine arbeiten und keine Agentur mehr dazwischen ist. Um das beste Know How zu vermitteln und weiterhin kostengünstig zu arbeiten.
      Überzeugen kann sich jetzt jeder unter aiwwf.at.“

      Dankeschön. Das und die Unmenge an Informationen die man im, noch relativ, freien Internet finden kann haben mir die Entscheidung nun letztlich abgenommen, dabei hätte ich den Job schon fix, nur bat ich im Bedenkzeit. Gott sei dank noch nichts unterschrieben. (Was zu gut klingt um wahr zu sein ist wohl auch nicht wahr)

      Leider haben mich nun sowohl der WWF als auch AI als Spender verloren. Ich spende lieber an kleine „Einmann-organisationen“ und zwar an verschiedene und soviel ich für angemessen halte, denn so erhöht sich der Streufaktor.

      Schade, ich hätte gerne etwas in dieser Welt verändert, aber dafür gibt es ja hoffentlich auch andere Wege. Ich bin für Sekten generell nicht zu haben und die Methoden die überall beschrieben stehen erinnern mich daran.

      Eigentlich wollte ich es ja erst selbst versuchen und meine eigenen Erfahrungen sammeln, nur durch persönliche Gespräche und viel Recherche lasse ich das lieber, ich habe nämlich wenig Lust am Ende auch noch drauf zu zahlen.

      Die positiven Mitteilungen will ich nicht per se ablehnen, jedoch scheinen sie mir oft, durch Wortwahl und sinnlose Beleidigungen die wohel Argumente ersetzen sollen, wie „Gehirn gewaschen“. Nun gut, Hoffnung ist was diese Welt braucht, wenn ihr daran glauben möchtet, es steht euch frei.

      Bedauerlich, sehr bedauerlich, dass dieses extremkapitalistische System bereits die letzten Bastionen der Menschlichkeit korrumpiert hat. Aber wahrscheinlich wird man „menschlich“ bald neu definieren müssen.

      *schüttelt angewidert den Kopf*

      Habt Dank für Eure Arbeit hier!

      Salam Alaikum

      PS: Drohungen und der Verweis auf „Rufmord“ kann eingespart werden. Es gibt etwas das nennt sich „Freiheit“ und kein Gesetz der Welt und keine Strafe kann uns diese nehmen. Selbst die Angst davor hat keine Macht! Lebt lang und in Frieden.

      PPS: Der Aufwand eine IP-Adresse herauszufinden, wenn das Gegenüber weiß was es tut wird sich nicht rentieren 😉 NOCH ist das Internet von beiden Seiten manipulierbar.

    32. saschap Says:

      Übrigens, was vielleicht interessant ist: Die Firma Talk2move mag es nimmer geben.

      Aber dieser Eintrag in der ÖH-Jobbörse klingt SEHR nach einem Ableger davon:

      Holub, Steiner + Partner GmbH
      Der Studentenjob, der sich auszahlt
      (gepostet am: 2010-09-30 08:24:17)

      Wir bieten Dir… • einen abwechslungsreichen + interessanten Job für Rotes Kreuz, Bund Naturschutz, … • Teamwork mit jungen Leuten • flexible Zeiteinteilung • professionelle Schulungen und laufendes Coaching • sinnvolle Tätigkeit mit Funfaktor • hervorragender Verdienst (ca. € 1.000 – € 3.000/Monat) Und so einfach geht’s… Informier und bewirb dich bei • Holub, Steiner + Partner GmbH • Conny Groß: 0316 32 57 01 oder 0664 25 40 300 • E-Mail: info@studentenjob.com • Schau auf http://www.studentenjob.com! Wir freuen uns auf dich!
      Firma Holub, Steiner + Partner GmbH
      Kontakt Frau Conny Groß
      Adresse Weinstraße 4, 79336 Herbolzheim
      Telefon 0316 32 57 01 oder 0664 25 40 300
      Email info@studentenjob.com
      Website http://www.studentenjob.com

      ich werd in den nächsten Tagen mal nachrecherchieren, wie da die Verbindungen zu Talk2move sind 😀

    33. Tobias Says:

      HSP macht dasselbe wie wir 🙂
      Gibt keine Verbindung zu t2m 🙂

      • saschap Says:

        Na gut, das werd ich noch versuchen zu schauen ob das stimmt, aber interessant was auch über eure Kollegen geschrieben wird: http://kaernten.orf.at/stories/59374/

        Ich sage nichts gegen das Argument, dass man natürlich Mitglieder braucht, um Rotes Kreuz, ai und Co. am Leben zu erhalten. Nur der Spruch „sie wollen doch später auch noch von der Rettung abgeholt werden“ oder ähnliche Sager gehören sich so oder so nicht. Der ADAC schleppt auch jeden ab, wer halt kein Mitglied ist zahlt extra.

        Aber ok, eure Geschäftspraxis wird eh schon hier schon haarklein erläutert, Wiederholungen wären doch langweilig.

    34. Chris Says:

      hey
      ich bin eiglt nur über meine Freundin (begeisterte Talk2move werberin in deutschland) auf die ganze Sache gekommen und von ihren lobeshymnen wurde ich doch sehr stutzig….
      ich möchte keinerlei kritik üben nur kommt mir das ganze dann doch etwas komisch vor wenn jeder damit ein heiden geld verdient sowohl mitarbeiter als auch WWF, Malteser, etc….irgendwo macht mich das nachdenklich weil ich mir beim besten willen nicht vorstellen kann dass das alles tatsächlich so friede freude eierkuchen ist…
      und komischerweise findet man auch auf der talk2move homepage keinerlei zahlen (mal abgesehen von dem eher lecherlich anmutenden redbullverzehr 🙂 )….bin in der sache einfach neugierig und würde mich über genauere informationen sehr freuen.
      persönlich könnte ich nie bei talk2move arbeiten glaube ich ganz einfach weil ich es falsch finde mit „mind fuck“, psycho tricks oder wie man es auch nennen will („professionelle schulung“) leute zum „spenden“ zu überreden. ich würde da noch lieber leuten handyverträge aufschwatzen weil ich da wenigstens nicht mit kranken,hungernden oda sonst was an die gefühle fremder menschen appeliere und ihnen durch die blume damit sage :“ entweder du unterschreibst den wisch oda du bist ein schlechter mensch“. das ist schon alles….ich bin nicht naiv und weis das kaum jmd von sich aus alles gibt was er hat und nur die wenigsten von sich aus spenden….jedoch finde ich die umstände wie hier an geld gekommen wird einfach nicht korrekt….
      kann man eine schlechte tat wirklich damit wieder gut machen indem man damit gutes tut?? oda rechtfertigt der zweck hier wirklich die mittel??? jedenfalls würde ich mich sehr über feedback beider seiten freuen:) thx

    35. Tobias Says:

      Hallo Chris,

      vielen Dank für deinen Beitrag. Nachdem du ja keine Kritik üben wolltest, hast aber doch ganz schön was losgelassen 😉

      Es wäre einfacher für dich, bei uns vorbei zu kommen, dir den Bewerbungstermin und den Schulungstermin anzuschauen und dann zu beurteilen, ob wir den Passanten ein schlechtes Gewissen einreden wollen.

      Natürlich müssen wir unsere Mitarbeiter schulen um das Vereinswissen weiter zu geben. Und selbstverständlich findet auch eine Schulung statt, in der wir trainieren, wie und auf welche Art und Weise wir Passanten ansprechen. Wir möchten sicher stellen, dass unsere und die Qualitätsrichtlinien des Vereins eingehalten werden. Zusätzlich erhalten z.B. alle Mitarbeiter für amnesty international Deutschland eine Schulung direkt vor Ort bei amnesty.

      Wir stehen dafür ein aufzuklären, dass Bewußtsein der Menschen zu öffnen und Projekte der Vereine vorzustellen. Und natürlich ist es auch hier unser Ziel, mit Qualität zu arbeitern und Passanten als SpenderIn zu gewinnen.

      Stell dir vor, niemand würde sich bemühen? Stell dir vor, jedem Menschen wäre es gleichgültig, dass stündlich 300 Fußballfelder Regenwald abgeholzt werden, Menschen gesteinigt werden, es keine Aufklärung über HIV geben würde usw…

      Ich kann dir zustimmen, dass der Zweck nicht immer alle Mittel heiligt! Aber ist es wirklich so schlimm, dass wir Menschen ansprechen, die sich für andere Menschen engagieren sollen? Ist es so falsch, Menschen über die Probleme in vielen Ländern dieser Welt aufzuklären?

      Es wird niemals möglich sein, dass jeder Bürger aus Deutschland in seiner Freizeit einfach los fährt und sagt…“ heute baue ich eine Schule um Kindern wenigstens die Chance auf Bildung zu geben…“

      Unser Aufgabe ist es, die Menschen die helfen wollen und die wir überzeugen zu bündeln um mit der finanziellen Unterstützung unseren Partner die Möglichkeit zu geben, professionelle Arbeit zu leisten und die verschiedenen Projekte langfristig zu sichern.

      Wenn du weitere Fragen hast, wende dich einfach an uns.
      Viele Punkte sind „weiter oben“ bereits beschrieben

    36. saschap Says:

      „Stell dir vor, niemand würde sich bemühen? Stell dir vor, jedem Menschen wäre es gleichgültig, dass stündlich 300 Fußballfelder Regenwald abgeholzt werden, Menschen gesteinigt werden, es keine Aufklärung über HIV geben würde usw… “

      Wenn dich das so bewegt, eine Frage: Wieso arbeitest du dann nicht beim WWF oder bei der Aidshilfe, kostenlos als Freiwilliger?

      „Aber ist es wirklich so schlimm, dass wir Menschen ansprechen, die sich für andere Menschen engagieren sollen?“

      Ist das letzte Wort ein Verschreiber oder ein Freudscher Ausrutscher? Sollen? Ähm, Spenden und auch Mitglied bei einer Organisation sein ist eine freiwillige Entscheidung. Wer jemanden dazu drängen will, Mitglied werden zu müssen, der sollte sich mal fragen, für welche Vereine er da grade auf der Straße steht. Amnesty International setzt sich dafür ein, dass Menschen aus ihrer Unfreiheit befreit werden. Dass sie nicht mehr zwangsweise Dinge machen müssen, die sie nicht wollen. Was also will ai dann mit Mitgliedern, die dazu gedrängt werden, dass sie ai-Mitglied werden sollen? Ist das nicht eine scheinheilige Doppelmoral, in China den in Hausarrest gestellten Widerstandskämpfer unterstützen und in Deutschland Leute engagieren, die dir Verträge aufdrängen wollen?

      „Ist es so falsch, Menschen über die Probleme in vielen Ländern dieser Welt aufzuklären?“

      Das tun Journalisten auch (wie ich es einer bin). Komischerweise verlange ich dann aber nicht, dass meine Leser a. gleich meiner Meinung sind, b. deswegen mir einen Obulus zahlen müssen (wenn tut das mein Medium für den Text den ich schrieb, und die Leser kaufen die Zeitung freiwillig, weil sie der Text interessiert).

      „Es wird niemals möglich sein, dass jeder Bürger aus Deutschland in seiner Freizeit einfach los fährt und sagt…“ heute baue ich eine Schule um Kindern wenigstens die Chance auf Bildung zu geben…““

      Auch in Europa liegt das Bildungssystem im Argen. Und ein einzelner kann auch nicht viel helfen. Dennoch könnte er unverbindlich spenden (also ohne Mitgliedsverträge usw.) Er könnte aber auch sagen: „Nein, statt ai was zu spenden oder dem WWF, spende ich der Grundschule meines Dorfes eine neue Tafel.“ Oder ist das verwerflich, weil er dann ja keinen Mitgliedsvertrag abschließt?

      Ansonsten nur eine böse, sehr böse Frage: Welche Nr. hatten die jeweiligen Textbausteine? 😉

    37. Tobias Says:

      Moin Saschap,

      klar wäre es super, wenn jeder freiwillig und durch sein eigenes Engagement beginnt etwas zu tun. Und auch von alleine eine Tafel für die Schule kauft… Wir bzw. ich wären die Letzten, die das nicht wollen. Ich muß aber zugeben, dass ich in meinem engeren Bekanntenkreis nur 1ne Person kenne, die überhaupt persönliches Interesse daran zeigt und freiwillig bei einem Verein arbeitet.

      Und wenn es die Möglichkeit geben würde, dass ich eine kostenfreie Wohnung erhalte und auch n bisschen Essen/Trinken und ab und zu Kleidung… JA! Dann würde ich gratis für jeden Verein der Welt arbeiten.

      Die Software für die Texte kann ich dir gerne geben, dann bekommst auch so schöne Texte 😉 (kleiner Scherz 🙂 )

    38. Chris Says:

      Danke für die antworten:D
      Ich habe mich inzwischen allerdings mit der tatsache abgefunden dass das ganze keine richtig oder falsch angelegenheit ist sondern wohl eher auslegungssache und va einfach personen abhängig….jeder mensch hat nun mal andere moral vorstellungen und andere ansichten da lässt sich nicht dran rütteln…
      ich möchte allerdings betonen dass ich mit meinem schreiben zwar in gewisser form kritik hege allerdings nur falls man sich dadurch angegriffen fühlt….ich kann nun mal nichts für meine einstellung.
      ich stimme vollkommen überein dass nur der kleinste teil der menschheit freiwillig gutes tut…und ich bin auch für eine bessere bezahlung für menschen die gutes tun!damit beziehe ich mich jedoch auf solche sachen wie sozialarbeiter oder entwicklungshelfer etc….und nicht und da muss ich saschap recht geben auf die verfolgung einer zweifelhaften doppelmoral….aber nja
      was mich allerdings noch interessieren würde ist in wie weit die deutsche talk2move fundraising GmbH & Co. KG in verbindung mit der ehemals in österreich existenten talk2move argentur steht oder stand? weil da ja anscheinend menschenrechtlich bzw arbeitsrechtlich einiges nach hinten los ging…und gesetz über urlaub versicherungen etc hin oda her im endeffekt gibt es meinermeinung auch da einfach gewisse moralische grundeinstellungen va wenn man damit vorsetzlich gutes tun will oder das auch tut und es unakzeptabel ist einfach mal die grenzen zu wechseln weil dort die gesetzlichen regelungen „lockerer“ sind….das ist doch genau das wogegen orgas wie amnesty kämpfen (klar im extremeren sinne)…das aus reiner geldgier immer mehr länder mit dem heuschreckenprinzip ausgelaugt werden und einfach immer weiter gezogen wird von land zu land nur um den profit zu steigern…egal ob oder unterwelchen bedingungen die menschen dann dort arbeiten müssen….ich sehe einfach im großen und ganzen eher eine unterstützung der moralischen verkommenheit der heutigen welt und keinerlei besserung….und immer damit zu argumentieren „wovon soll ich den sonst leben“ ist irgendwie unangebracht finde ich, da es nun mal genug menschen gibt die dass beides hinbekommen und es ist völlig in ordnung mit gutem geld zu verdienen..jedoch liegt zwischen geld verdienen und aus spenden profit schlagen dann doch eine weite spanne….und ich persönlich spende über meine familie wie ich zu glauben scheine dann doch „etwas“ mehr als der durchschnittsbürger…womit ich mich keinsten falls rühmen möchte sondern nur meine position verständlicher machen möchte.
      jedoch liegt unser spenden fokus auf sowohl gemeindlicher ebene und auf projekten die wir selbst nachverfolgen können dh das wirklich das dem guten zweck zugute kommt was auch dafür gedacht ist und nicht für „betriebskosten“ oder andere lückenfüller draufgeht….und klar kann man sagen was nutzt es wenn du damit nur kleinen dörfern irgendwo am adw hilfst??? aber es ist nun mal mehr als naiv zu denken das 6 euro im monat die welt verändern können und ich finde dass wir auch schon bei uns selbst durch gegenseitigen respekt etc. der welt viel gutes tun können. aber ok jedem das seine und jeder so wie es ihm gefällt:D nochmals danke für den regen und netten meinungsaustausch 😀

      • bleibtimverborgenen Says:

        hallo liebe leute,
        ich schreibe hier meinen kommentar weil ich das bedürfnis habe leuten die evtl. an diesem job interessiert sind, meine erfahrungen mitzuteilen..
        ich habe vergangenen sommer eine woche für t2m gearbeitet..geplant waren drei..stationiert im tiefsten osten deutschlands begann nach turbolenter anreise am montag der erste arbeitstag..dieser war geprägt von ablehnung und er erkenntnis das diese art von beruf wirklich hart war..soweit so gut, es spricht ja nichts dagegen für das verdiente geld auch leistung gebracht zu haben..doch schnell wurde mir und meinen beiden, ebenfalls neuen, kollegen gesagt dass wir einen mindestschnitt zu erreichen hätten-folglich der tag kein konkretes arbeitsende hatte..denn wird der geforderte schnitt nicht erreicht wird so lang auf der straße gestanden bis er eben erreicht wird..weiterhin lässt sich daraus auch erschließen dass man durchaus-um den schnitt zu erreichen-auch dafür bereit ist die unterschrift nicht zu letzt durch große überredungskünste zu erhalten.was ja eigentlich komplett gegen die „wir sind hier um was gutes zu tun und wollen niemenden etwas aufzwingen“ philosophie spricht.uns wurde von anfang an gesagt dass wir den leuten sagen sollten dass wir für den verein unterwegs sind und auch selbst mitglied seien, von talk to move, erfuhren die menschen nichts!auch wurde darauf geachtet welche themen bei den menschen wohl am besten ankommen, wofür die, sowieso finanziell eher schwächeren in ostdeutschland lebenden menschen, wohl eher geld spenden würden..
        (ein leitfaden wurde am abend vor dem ersten arbeitstag einstudiert..)der nächste tag folgte, randbemerkung:unser einsatzort lag 1,5 stunden von unserer ferienwohnung entfernt-das benzingeld unter der woche zahlten allerdings wir!!!dieser lief für mich dann plötzlich doch ganz gut, ich hatte den dreh langsam raus, knallhart gesagt:ich lernte psychologisch vorzugehen und die menschen bevor sie ihre zweifel äußern konnten- so platt zu reden, dass sie entweder total überfordert unterschrieben, weil sie gar nicht wussten wie ihnen geschah, oder tatsächlich überzeugt waren( was aber eher die ausnahme war).
        natürlich hatten wir auch gute argumente zurechtgelegt bekommen, mit denen wir selbst die härtesten fälle überreden hätten konnten..ab mittoch wurde mir dann langsam bewusst wobei ich mich befand..ich war dabei irgendwelchen leuten, die zielgruppe sind tatsächlich junge leute- die aufgrund ihrer spontanen naivität oft alles unterschreiben, sicherlich für eine gute sache, doch sehr fragwürdig geld „aus der tasche zu ziehen“.wohin das geld wirklich floss wusste auch ich nicht..ob tatsächlich nach afrika zu den hungernden kindern ??
        ich kam mir aufjedenfall von einer minute auf die andere ziemlich hinterhältig und verlogen vor, fühlte mich wie ein versicherungsvertreter. und ich begann deutlich mehr ausgaben als einnahmen zu sehen, die abreise wird selbst gezahlt, das essen vom team gezahlt, das benzin ebenfalls, und das beste: sollte an unserem mietwagen auch nur eine delle entstehen hätten wir eine pauschale von 350 € im team zahlen müssen..
        so beschloss ich am dritten tag aufzuhören..und ich bereue die entscheidung nicht!
        danach begann die warterei auf das geld..erst wurde ich auf ende august ,dann anfang september und letztlich auf oktober vertröstet..ich dachte ich würde trotz beständigen anrufen in berlin, nie etwas von dem geld sehn…doch: ich bekam für eine woche-vollzeitarbeit, mit arbeitszeiten von 09.00 – ca 20.30 und einer halben stunde pause ganze 62€…
        mein fazit?finger weg..t2m wird wohl gewisse abmachungen mit länger angestellten gemacht haben, den wenn man darauf achtete merkte man sehr wohl dass das gesagte auch nicht immer spontan war..und diese übertriebene motivation??woher kam die?naja wissen können das nur die jenigen die an den „fortbildungen“ teilgenommen haben..
        zu guter letzt: ich blieb nach dem job noch mit einer kollegin in kontakt die die drei wochen zu ende machte…sie hat eine vergütung erhalten die sogar im einstelligen bereich liegt???!!!!!!

        Einstellige Auszahlung? Also zwischen 1-10 Euro? Für den Tag oder für die Woche? Da verteil ich ja lieber Flyer, da krieg ich 50 Euro/Tag

        • bleibtimverborgenen Says:

          sie bekam für die drei wochen insgesamt einen einstelligen betrag ausgezahlt..im nachhinein hat sie noch ca.150 von talk2move bekommen, was im vergleich zu den so hoch angepriesenen 1000-1500 € immer noch nichts ist!
          man kann ja schließlich auch einen nebenjob ausüben zu dem man nur jeden samstag geht und seine 400 € kriegt.

    39. Sebastian Says:

      @bleibtimverborgenen!

      Hallo, was bedeutet „einstelliger Betrag“ den deine Freundin/Bekannte verdient hat?150€ sind ja nicht einstellig?

    40. derNikolaus Says:

      so, ich wollt mich auch zu t2m äußern…
      habe auch bei t2m gearbeitet…und bin nach 3 wochen ausgetreten, weil ich die menschen nicht weiter verträge….ehmm…ich meine natürlich mitmachblätter verticken wollte…eine Kollegin hatte sogar mal nen typen zum weinen gebracht, nur weil er nicht spenden wollte…
      natürlich hat t2m gute seiten…die machen ihre job wirklich gut…aber man könnte es besser machen…einfach die gmbh in ne NPO umfunktionieren…und da sehe die welt wieder schon viel besser aus…
      leute die länger bei t2m arbeiten sind psychisch alle kaputt…
      es wird jedem eingetrichtert, dass man jeden tag zu jeder uhr zeit bei jedem wetter genauso gut verträge an den mann bringen kann…und wenn man es nicht schafft, liegt es an einem selber…und nie an den leuten…
      die sind der meinung, dass jeder spenden kann aber nur nicht will…und das stimmt einfach nicht!und das macht die mitarbeiter dann kaputt, weil sie an einem schlechten tag, sich nur selber fertig machen!
      naja, bin müde^^ hätt noch soviel mehr zu erzählen 😉

    41. Cecilia Says:

      Hat eigentlich noch jemand was von dem Verfahren gegen Robert Hatwagner (dem Geschäftsführer von talk2move) gehört? Ich persönlich habe nur drei Tage für talk2move auf der Straße gestanden (2007), aber kurz vor Weihnachten 2010 bekam ich einen Brief vom Zollamt Berlin und musste eine Zeugenaussage zu dem Arbeitsverhältnis machen. So wie ich das verstanden habe, geht es um die Frage, ob Sozialversicherungsbeiträge unterschlagen wurden. Ich kenne mich in der Abgrenzung Arbeitnehmer/Selbständiger und den sicher zahlreichen Sonderfällen nicht aus, aber im Nachhinein macht es mich schon stutzig, wie es sein kann, dass man nicht in einem festen Arbeitsverhältnis steht, aber auch kein Gewerbe angemeldet hat.. oder hat sich da inzwischen etwas geändert? (Als naive Schülerin hat mich das damals offenbar weniger beschäftigt.. ).

      Falls jemanden noch meine Erfahrungen interessieren – bei einer anderen Dialogmarketingagentur habe ich eine deutlich seriösere Schulung erlebt (3 Tage), das Prinzip Leute über 30 anzusprechen wurde ernster genommen, auf die Frage ob wir selber Mitglied sind, sollten wir immer ehrlich antworten (im Gegensatz zu der Situation bei talk2move) und das Team wurde auch mehr gestärkt. Gerade der letzte Punkt hängt aber sicher sehr stark an dem jeweiligen Teamleiter oder Coach. Ich weiß inzwischen, dass ich absolut nicht der Typ für Dialogmarketing bin, zwar habe ich kein Problem Interessierten sachlich Informationen zu NGOs näher zu bringen, aber bei diesem Aufschwatzen von Spendenmitgliedschaften stellte sich bei mir zunehmend ein schlechtes Gefühl ein. Das lag vor allem daran, dass ich genau wusste, dass ich selber niemals so etwas auf der Straße unterschreiben würde.

      Bei mir war es auch so, dass man erst vor Ort erfuhr, für welche Organisation man eingesetzt wird und auf einer Schulung machten sich einige Teilnehmer Gedanken, mit welcher NGO man wohl bessere oder schlechtere Chancen hat Förderer zu gewinnen und die ehrliche Antwort eines Coaches war sehr aufschlussreich – er sagte es sei völlig egal für welche NGO man da steht, ob für Kinder, Menschenrechte oder Wale „die Leute machen das nur wegen euch“. Am erfolgreichsten in dem Job sind Leute, die Fremden auf der Straße sehr schnell ein gutes Gefühl geben können und am besten auch noch das Gefühl mit einem kleinen Beitrag etwas Gutes tun zu können, ohne wirklich genau zu informieren.

      Vielen Dank an saschap, dass du deinen Blog (wenn auch scheinbar eher unverhofft) als Austauschplattform zu dem Thema zur Verfügung stellst!

      Viele Grüße
      Cecilia

      Nach Freischalten dieses Kommentars bekam ich eine Email von Tobias Stückroth, Personalleiter bei Talk2Move. Laut dieser Email möchte er zu diesem Kommentar noch Stellung beziehen, was ich als sein gutes Recht ist.

      Sowie es sich für mich aus dem Kommentar ergibt, handelt es sich bei diesen Ermittlungen wenn um laufende Ermittlungen. Und eines ist klar: Solange kein Richter IRGENDWAS sagt, ist man unschuldig. Die Kommentatorin selbst hat meines Erachtens nach nur Vermutungen angestellt aufgrund der Dinge, die sie befragt wurde vom Zoll Berlin. Diese stellen aber keinerlei Prejustiz dar, wie sie selbst sagt kennt sie sich „mit der Abgrenzung Arbeitnehmer/Selbstständiger (…) nicht aus“.

      Sollten Teile dieses Kommentars später verändert werden (müssen, weil ich darum gebeten werde (und wir wissen alle, was passieren könnte, wenn man Bitten nicht nachgibt)), so werde ich das natürlich kenntlich machen und auch die Kommentatorin darüber informieren.

      Bis dahin lest euch auch mal diese beiden Beiträge durch:
      SN: Spendenkeiler nur lästig
      Viennablog: Die Quälgeister vom Schwedenplatz.
      Im ersten Link meiner Lokalzeitung Salzburger Nachrichten gibt es ebenfalls eine rege Diskussion zum Thema Talk2Move, der zweite Link beinhaltet auch eine Stellungnahme des Talk2Move-Geschäftsführers Robert Hatwanger. Beides interessant zu lesen.

    42. Tobias Says:

      Hallo!

      Eine routinemäßige Kontrolle des Zolls, die jedes Jahr bei ca. 30% aller in Deutschland ansässigen Betriebe durchgeführt wird, hat ergeben, dass wir unterschiedlicher Auffassung sind über das Vertragsverhältnis zwischen talk2move und seinen Fundraisern.

      Bedeutet: Wir haben in den Jahren 2006 – 2008 alle FundraiserInnen als „freie Dienstnehmer“ beschäftigt.
      Nach Rücksprache mit mehreren Rechtsanwälten für Arbeitsrecht wurden dieses Arbeitsverhältnis 2006 so eingeführt und wir denken, dass es immer noch die richtige Lösung ist.
      Aus diesen Meinungsverschiedenheiten zwischen talk2move und dem Zoll ergibt sich einfach eine routinemäßige Überprüfung. Im Zuge dieser Überprüfung haben einige aus dem Zeitraum 2006 – 2008 tätig gewordenen FundraiserInnen nun einen Brief erhalten in dem sie das Arbeitsverhältnis darstellen sollen.

      Wir bitten jeden um ehrliche Antworten soweit wir er/sie die Fragen korrekt beantworten kann.

      Wenn offene oder persönliche Fragen vorliegen, meldet euch hier im Forum oder unter ts@talk2move.de

      VG
      Tobias
      talk2move

    43. senfdazugebenmuss Says:

      So, ich muss jetzt auch noch was dazu sagen… Ich hab ein Jahr bei talk2move gearbeitet und ja, es laufen viele Dinge schief, ja, es ist vielleicht teilweise Ausbeuterei (aber eher Ausbeuterei der FundraiserInnen), aber trotzdem habe ich diese Erfahrung nicht nur als schlecht in Erinnerung…

      Ich frage mich, warum alle wirklich immer länger draußen gestanden sind? Ja, mir ist es auch gesagt worden, ja, ich habe es auch einige Male gemacht, aber nur, weil ich in meinem Team Spaß hatte und wenn ich nicht wollte, dass sagt man doch einfach „nein“?! Und dann sollen sie einen doch kündigen… Weil als Hauptjob machen wohl die wenigsten Fundraising.

      Ich hab mir einfach nie alles von meinem damaligen Chef gefallen lassen und – oh Wunder – er konnte auch wirklich nett sein. Ich denke, dass das größte Problem ist, dass viele Menschen dort anfangen zu arbeiten, die ihre Persönlichkeit noch nicht genug gefestigt haben oder so etwas ähnliches, die vielleicht auch noch nicht wissen wie sehr wirtschatfsorientiert die Welt abläuft bzw. dass nicht immer alles Friede-Freude_Eierkuchen ist und dann kommen sie nicht damit klar, dass sie sich auch einmal durchsetzen müssen und auf ihre Rechte bestehen.

      Ich konnte durch meinen Job bei t2m viele neue Erfahrungen sammeln, mich selbst besser kennenlernen und auch andere Menschen besser einschätzen. Ja, ich lernte dadurch auf andere Menschen zuzugehen und keine Scheu dafür zu haben und das habe ich mir bis heute beibehalten. Außerdem habe ich auch viele neue Menschen kennengelernt, die bis heute in meinem Leben sind.

      Und zum Werben selbst. Klar, es gibt diese WerberInnen, die alles auf Druck machen und die Masche funktioniert ganz gut, aber ich hatte sie nie drauf. Ich glaube, dass ein großes Problem ist, dass die meisten das wirklich nur als Job zum Geld verdienen ansehen, aber nicht alle. Ich hab da mitgemacht, ohne am Anfang zu wissen, dass man dafür Geld kriegt usw. Ich war nur an amnesty interessiert und hab mich nach der Schulung auf weiter darüber informiert und konnte wirklich viel über amnesty erzählen. Das hat die meisten Menschen auf der Straße dann auch beeindruckt, weil ich nicht nur auf diesen Leitfaden angewiesen war, den die meisten stupide Tag für Tag aufgesagt haben. Kein Wunder, dass die Arbeit dann keinen Spaß macht?
      Und ganz ehrlich… die besten WerberInnen sind eh die, die einen guten Schmäh drauf haben und die Leute auch zum Lachen bringen. Und klar machen Personen auf der Straße bei solchen Sachen mit, wegen den WerberInnen selbst und nicht vorrangig wegen der Organisation. Aber, na und? Die meisten wählen eine PArtei auch nicht wegen ihren Grundsätzen und allen Personen, die daran beteiligt sind, sondern wegen deinem einzigen Kandidat!
      Außerdem zeigt sich dann ja eh in der Realisierung wer wirklich dabei geblieben ist und wer nicht… also, die die sich einfach nur überrumpeln haben lassen, melden sich gleich danach sowieso meistens wieder ab oder die, die einfach nicht „nein“ sagen können.

      Ja, und mein Team war super, zumindest ein JAhr lang.. danach hat’s nicht mehr so gepasst. Aber wir waren eine tolle Kampagne und es war schön ein Teil davon zu sein. AUßerdem war’s für mich damals eher eine riesengroße Party und das Werben kann auch Spaß machen. Nur dass das einmal erwähnt ist…

    44. BochumTobi Says:

      Moin moin aus Bochum!

      Hier mal mein „kurzer“ Bericht.

      Im Sommer 2009 fing ich für den WWF bei talk2move an.
      Eine Woche nach meinem Bewerbungstermin bin ich dann am Sonntag angereist. Mit mir reisten 2 Mädels an. Im Team waren schon 2 Kerle und 4 Mädels.

      Die Wohnung war recht klein für die 8 Leute, da wir nur 2 Räume hatten ( immerhin 120 quadratmeter), und sehr unordentlich. Aber irgendwie n geiles Quartier 🙂

      Die Schulung beginnt mit Grundlegendem, dann gibt es Informationen über den Verein und ich wurde im Laufe des Abends immer besser… Am nächsten Tag sollte es losgehen.

      Die Sonne scheint, unser Team wird geteilt. Mein erster Tag ist nicht garndios, ich bin erschöpft, aber mich packt der Ehrgeiz. Es gibt eine Situation die ich nicht vergesssen werde. Ich möchte jemanden ansprechen und denke: „ne der ist zu asozial“ naja meine Kollegin spricht ihn an und überzeugt ihn Fördermitglied zu werden. Von nun an die Devise: nicht selektieren. Ich acker wie ein bekloppter, es will nicht klappen. Das Ergebnis sind 2 Leute, die eine Person war ein alter Mann mit dem ich ein wunderbares Gespräch führte in dem wir sehr viel lachten. Die zweite Person war eine Förderin, 18 oder 19 Jahre alt, sie hat gerade ihr Abitur gemacht und sah sehr gut aus 🙂

      Doch am Ende bin ich der schlechteste an diesem Tag.

      Am nächsten Tag das gleiche Spiel. Erschöpfung macht sich breit: „du kannst den Sommer doch auch chillig auf Ibiza verbringen, warum in der Fußgängerzone Leute anquatschen?“ – Naja ich habe mir selber eine Deadline gesetzt: „wenn es Morgen nicht geht dann fährst du Heim“

      Am nächsten Tag ist der Knoten geplatz; ein besseres Ergebnis, ja ein ahnsehnliches Ergebnis, Euphorie satt, ein strahlen über beide Backen. Die restlichen Tage liefen dann auf einem ähnlichen Niveau. Die Arbeit macht Spaß, wir hören es soll in ein „Werber-Paradies“ gehen. Nach der ersten Woche hat sich das Team deutlich besser „gefunden/eingelebt“. Das Quatier ist groß, etwas außerhalb, wir haben ein komplettes Haus für uns, auch wenn dieses Haus ein wenig ranzig ist. Die Teamrechnung liegt bei 65€, das passt noch ungefähr in das Bild vom Bewerbungstermin.

      Wir starten am Montag, naja wir stehen auf der Autobahn im Stau, ein Hühnerlaster ist umgekippt. Wir müssen einen Umweg fahren und kommen viel zu spät an. Unser Teamleiter ist schon längst da. Ich komme an und die erste Person die ich anspreche überzeuge ich für den WWF zu spenden. Das Grinsen ist da.

      Die zweite Woche verging wie im Flug, ich hatte den besten Schnitt im Team, 103 punkte oder so und das in der zweite woche. Die Sonne scheint immer noch unaufhörhlich, am Nacken bildet sich der Werberstreifen.

      So, das war jetzt mal mein kleiner Bericht.

      • saschap Says:

        Freigeschaltet und gleich erste Fragen:

        1. Schulung erst bei Ankunft? Sehr „interessante“ Methode, erst anreisen, dann den Aspiranten informieren o.o

        2. Wie lange dauerte dein Einsatz? Und wenn du früher abgebrochen hättest: Wer zahlt deine Fahrtkosten? 😉

        3. Waren also die Wochen 3-x nicht so gut, denn wir erfahren ja nur was von dem „Wunder“ des „Oh es klappt“?

        4.: Wieso liest es sich wie ein „typischer“ Bericht der Talk2Move Homepage und wie siehst du die Erfahrungen von denjenigen hier, die es anscheinend anders erlebt haben?

    45. BochumTobi Says:

      1. Schulung erst bei der Anreise, ja denn hier kann das know-how direkt vom Teamleiter vermittelt werden. Zuvor gab es einen Bewerbungstermin bei dem die Arbeit geschildet worden ist. So konnte ich meinen Eindruck gewinnen. So kann nicht davon gesprochen werden dass der „Aspirant“ erst nach Ankunft informiert wird.

      2. Mein erster Einsatz dauerte 3 Wochen, dann musste ich leider wieder in die Schule. Insgesamt habe ich es jetzt aber auf ca. 10 Wochen gebracht. Ja, denn es macht mir Spaß. Egal!! wie lange ich arbeite, trage ich als Fundraiser die Kosten der Abreise. Hätte ich mich in den ersten 3 Tagen entschieden den Job nicht weiterzumachen hätte ich auch die Anreise bezahlen müssen…Aber sag mal, kennst du einen Arbeitgeber der dir, wenn du nach 2 Tagen wieder abreist, die Anreise bezahlt?! Ich zumindest nicht. Wenn ich in der Bar arbeite trage ich auch die Fahrtkosten….
      3. Der Bericht handelt von einem Rückblick auf meine ersten Wochen bei talk2move. Mir stellt sich die Frage, wie kommst du darauf dass sie nicht so „gut“ verlaufen sind? Des weiteren wie definierst du gut bzw. in welchem Sinne? Gute Erfahrung oder gute Bezahlung…??Für mich war es eine wunderbare Erfahrung, die Zeit hat mir sehr viel gegeben. Ich habe super interessante Personen kennengelernt, ich hatte mega viel Spaß im Team. Die Bezahlung war aber auch gut, ja wer sich ein wenig auskennt, bzw. mal bei einem Infotermin von talk2move war, der kann dies aus dem Bericht herauslesen. Es war für mich einfach das Besondere, dass ein Knoten platzen musste. Für mich spiegelt sich dort auch eine kleine Weisheit: “ wer überwindet, der gewinnt“ (Goethe)

      4. Wieso liest es sich wie ein „typischer“ Bericht? hmm vielleicht ist das Unternehmen bemüht ein möglichst wahres Bild zu „malen/ zeichnen“. Die Erfahrungen der anderen, ja sie haben mich bewogen hier auch mal meinen „Senf“ hinzuzugeben (komisches verb, schreibt man das so?) . Meine Meinung zu diesen „Erfahrungen“ ist, das sie wie jeder Erfahrung subjektiv sind. Klar kann ein Mensch negative Erfahrungen machen, wäre ja schlimm wenn es keine negativen Erfahrungen geben würde… so könnten wir die positiven ja gar nicht richtig schätzen. Doch man sollte hier immer bedenken dass dieser Job eben nicht so mir nichts dir nichts mega gut klappt. Man muss hier auch Energie aufbringen. Ich vergleiche das ein wenig wie mit dem erlernen eines Instrumentes. Sagen wir man möchte Cello lernen, ja da fängt man ja auch mit den Grundlagen an und wird Stück für Stück besser nunja und jetzt kann man sich vorstellen das man relativ schnell frustriert ist wenn man gleich eine Symphonie von Bach spielen möchte. Man investiert Zeit und Energie und irgendwann kann man es. Doch gibt es hier auch Menschen die es schneller lernen und Menschen die es langsamer lernen. Menschen mit Talent und Menschen mit weniger Talent. Es ist, meiner Meinung nach, wichtig sich darauf einzustellen dass die Zeit nicht immer ein zuckerschlecken ist. Doch andere Jobs die ich bisher gemacht habe, waren deutlich anstrengender und mit deutlich weniger Spaß verbunden. Wenn man wirklich hinter Vereinen wie z.B. dem WWF steht, dann kann man auch etwas erreichen.

      • saschap Says:

        Zu 2.: Ich kenne viele Promotionsfirmen, bei denen deine Anreise und Abreise zum Promotionsort bezahlt wird. Sind oftmals die Kosten eines ganzen Arbeitstages, glaubst du, die vielen Promotoren (für Handies usw.) würden aus ganz Österreich anreisen, um 8 h zu arbeiten, 70 Euro zu verdienen und dann 90 Euro für die Bahn zahlen? 😉 Andere Firmen stellen dir einen Firmenwagen und du rechnest die Fahrtkosten dann danach ab. Und nein, das sind dann sogar 1-Tages-Jobs, für die man tw. 200 km durch das Land reist, heißt um 7 Uhr in Zug, um 10 bist auf der Straße, um 18 Uhr bist wieder im Zug, um 21 Uhr bist zu zuhause.

        Zu 4. Ich studier wie du vielleicht an anderen Posts erkennst Kommunikationswissenschaft. Das mag nicht unbedingt das beste Studium sein, aber du lernst da sehr gut, PR-Sprache zu erkennen 😉

    46. BochumTobi Says:

      ich geh noch zur Schule und mach Abi 🙂
      Aber danke für das Kompliment 😉

    47. Steffi Says:

      Hey Tobi, hier auch mein Bericht 🙂

      Wenn ich an meine erste Fundraiserwoche denke, erinnere ich mich natürlich daran, wie anstrengend es zunächst war, aber vor allem erinnere ich mich an viel Spaß. Obwohl ich durch meinen Freund, der bereits bei talk2move arbeitete, schon einiges über die Arbeit wusste, war ich zur Anreise nervös.
      Das Team empfing alle Neuanreisen freundlich und der Teamleiter war direkt für alle da. Zur Schulung wurden wir in kleine Gruppen geteilt um einen Gesprächsleitfaden gemeinsam zu üben.
      Ich freute mich über die Aufteilung denn vor 20 Leuten hätte ich mein erstes Gespräch ungern gezeigt. (Im Sommer sind die Teams immer viel größer als im Winter 🙂 )
      Am ersten Tag hatte ich zwar direkt Erfolg, wollte jedoch schon am Mittag abreisen, denn es war doch anstrengender als gedacht – körperlich und geistig.
      Am Ende des Tages hatte ich 6 Förderer gewonnen – weil ich nicht abgereist bin, die Zähne zusammen gebissen habe und die Ratschläge des Teamleiters befolgt habe.
      Der Rest der Woche blieb anstrengend aber auch erfolgreich und irgendwann gewöhnt man sich an alles und findet seinen Rhythmus.
      Wenn man durchhält, kann man unglaublich viel lernen (soziale Kompetenzen, rhetorisches Fähigkeiten, Menschenkenntnis) wird fair bezahlt und tut etwas Gutes mit seiner eigenen Arbeitskraft.

      • saschap Says:

        Anhand deiner IP nehme ich an, dass dein Freund der Tobi sein dürfte, die sehen nämlich sehr ähnlich aus.
        Und auch hier natürlich die Nachfrage: Wie waren denn die Tage danach? Wie lange hast du in dem Sommer so gearbeitet? Arbeitest du immer noch für t2m?
        Ich frage das, da sicher viele Leser wissen wollen, wie es weiterging, ist ja hier schließlich keine PR-Veranstaltung in der man schreibt: „hach wenn man die ersten Tage überstanden hat ist es schon ganz toll“, das ist das was sie auch auf den Schulungen erzählen.

    48. fronkschnonk Says:

      @Bochum Tobi
      Ich hoffe so sehr, dass deine Beiträge ein Fake sind und du ein geldgeiler Mensch bist, der uns alle für dumm verkaufen will.

      Wenn nicht, bliebe nur die traurige Erkenntnis, dass du total brainwashed bist, so wie du schreibst…

      • BochumTobi Says:

        @ fronkschnok

        sorry jüngchen ich muss dich leider entäuschen. ich bin kein geldgeiler mensch und möchte niemanden für dumm verkaufen.
        des weiteren bin ich der festen überzeugung das ich ein reflektierter mensch bin und kein mensch der „total brainwashed“ ist.

        ich gebe dir recht wenn du einfach nur meinen bericht hinterfragen möchtest, das steht jedem zu… die aufklärung verlangt es von uns! Das gleiche recht behalte ich auch mir vor, doch aufgrund deines diffamierenden kommentars belasse ich es aber hierbei. hinterfrage dich selber!

    49. AaronT Says:

      Hey danke für die vielen Meinungen und den Input hier. Ich bin selbst relativ skeptisch was die Hintergründe von Hilfsorganisationen angeht.
      An sich habe ich Interesse daran, Erfahrungen zu sammeln. Logisch. Und meine Grenzen austesten das hab‘ ich schon immer gemocht. Alles meiner Vorstellung nach kein Problem an dieser Arbeit.
      Allerdings habe ich ein Problem damit, Dinge zu behaupten, die mich noch nicht komplett überzeugt haben. Dementsprechend ist der Text von „bleibtimverborgenen“ ziemlich maßgeblich und interessant für mich gewesen, denn er spricht exakt das Problem an, mit dem ich vorweg bei mir rechne (ich hab’s mir halt schon ausgemalt und geschaut ob es noch Leute gibt die solche Erfahrungen gemacht haben).
      Da ich nun also nirgends eine konkrete, offene Kostenrechnung der mit T2M verknüpften Stiftungen etc., sowie eben die offenen Finanzen von T2M selbst vorliegen habe bin ich mir ziemlich sicher, dass doch sehr eingeschränkt in meinen möglichen Argumentationsmöglichkeiten „auf der Straße“ bin, da ich schlichtweg niemanden belügen will oder Dinge schönreden von denen ich nicht 100%ig überzeugt bin.

      Den mir nach dem ersten Vorstellungsgespräch zugeschickten Arbeitsvertrag sollte ich bis in 3 Tagen zurückgeschickt haben mit einer Datumsangabe.

      Ich bin noch immer etwas unschlüssig, denn ich habe kein Problem mit allen genannten Punkten (selbst das „brainwashing“ wenn ernsthaft vorhanden wäre eine interessante Erfahrung für mich), außer:
      – Ich werde keine Überzeugung vorgaukeln
      –> wenig Geld verdienen

      Der Erfahrung nach Interesse am Lernen und so… aber ich kriege einfach mal Geld von nirgends (Bafög, Sozialhilfe, Wohnungsgeld net, Mutter arm etc.) und muss neben dem Studium auch meine Miete zahlen. Ich habe schlichtweg nicht die Zeit, das zu machen wenn ich davon ausgehen muss, dass ich nicht 100% dahinter stehe.

      Meine Geldnot ist also tatsächlich der Grund, warum ich mir diesen Job wie ich denke nicht leisten will. Ich wäre gezwungen, dem Druck nachzugeben, möglichst viele Menschen zu überzeugen, anstatt weniger Menschen mit den klaren Fakten ehrlich und zeitintensiv zu überzeugen.

      Ich hab‘ öfter mit diversen Fundraisern gesprochen und auch einige Male solche Dauersprenden für eine Weile betrieben (vor dem Studium, als ich noch einen festen Job und damit Geld hatte) – allgemein ist meine Erfahrung (und damit der Tipp an viele Fundraiser) folgende:
      Ich selbst nehme mir entweder die Zeit, mit den Leuten sämtliche meiner Fragen zu klären, oder ich unterschreibe nichts. Dabei musste ich selbst eigentlich jedes Mal einen gewissen psychologischen Druck auf den jeweiligen Fundraiser ausüben, denn der Zeitdruck für diese scheint enorm zu sein.
      Folglich musste ich richtig „kämpfen“, um eine ernstzunehmende Diskussion mit den Leuten hin zu bekommen, und zwei von drei Fundraisern gingen – je länger wir diskuierten, desto mehr davon aus, dass ich gar nicht als Förderer in Frage käme und waren ziemlich erstaunt, dass ich am Ende tatsächlich unterschrieb.

      Ich denke ich weigere mich, Leute schnell abzufertigen und in einer „Überzeugungsarbeit“ keine längeren Diskussionen führen zu können (das kann ich schon aus dem Grund nicht, weil ich Geld brauche), geschweige denn Grundsatzdiskussionen. Ebenfalls möchte ich individuell argumentieren und keinen statistischen Tipps/Vorgaben entsprechend – auch wenn mich diese persönlich sehr interessieren, denn Massenpsychologie ist mehr als interessant für mich.

      Naja hab‘ ja noch 3 Tage Zeit es mir zu überlegen. Wäre schade um die Erfahrungen wenn ich absage, aber mit Risiko verbunden, eventuell in den Mietrückstand zu kommen, nur weil ich meinen Prinzipien treu bleiben will.
      Ich liebe nämlich meine Wohnung : P

      Fände (falls das so schnell geht – von wegen Freischaltung und so) es super wenn jemand mir noch etwas Kritik zu meiner Meinung zukommen lässt.

    50. Tobias Says:

      @Aaron T.

      Hallo Aaron,

      hier ein kurzes Feedback zu deinem Eintrag:

      Zitat:“Da ich nun also nirgends eine konkrete, offene Kostenrechnung der mit T2M verknüpften Stiftungen etc., sowie eben die offenen Finanzen von T2M selbst vorliegen….“

      Wir (talk2move) arbeiten für einen fixen Preis und legen jedem unserer Partner ein Kostenvoranschlag für die vollständige Infostandkampagne vor. Das Geld, welches wir erhalten, müsste der Verein selber auch ausgeben um die Infostandkampagne durchzuführen. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass Organisationen oftmals nicht in der Lage sind, eine erfolgreiche und qualitativ hochwertige Kampagne aufzubauen – Ihnen fehlt an Know How in diesem Bereich. Unsere Partner haben andere Aufgabenbereiche, in denen sie spezialisiert sind.

      Zitat:“ Den mir nach dem ersten Vorstellungsgespräch zugeschickten Arbeitsvertrag sollte ich bis in 3 Tagen zurückgeschickt haben mit einer Datumsangabe.

      talk2move: Bei der bundesweiten Tour geben wir immer 14 Tage Zeit um den Vertrag und die Unterlagen an uns zurück zu senden. Innerhalb dieser 14 Tage solltest du dir ein Anreisedatum aussuchen.
      In Berlin ist es so, dass du deinen Vertrag an deinem Schulungstag unterschreibst. Das kann 1nen Tag nach deinem Bewerbungstermin sein oder auch erst 6 Wochen später. In diesem Punkt muss ich dir also widersprechen 😉

      Viele Grüße

    51. DieKritische Says:

      hallo,

      erst einmal vielen dank saschap, für diesen blog. ich war ebenso auf einer „vorstellungsrunde“ von talk2move und habe aus der selben skepsis und von exakt den selben zweifeln getragen, informationen zu der organisation gesucht. deine argumentation trifft in meinen augen ins SCHWARZE!

      kein wunder, dass t2m hier so aktiv mitgestaltet. ich könnte mir übrigens sehr gut vorstellen, da sich die pro beiträge in ihrer wortwahl und den schribschemata so extrem ähneln, dass sie alle von internen mitarbeitern erfasst wurden. nur ne vermutung natürlich…

      fakt für mich ist: t2m beutet aus. dass einige dies hinnehmen und davon überzeugt sind, ist ihre sache. nur ist die darstellung die t2m vornimmt sehr realitätsverzerrend und in meinen augen polemisch. dann doch bitte ehrlich vermarkten und nicht erst mit 500 euro die woche locken und dann so ein steinzeitliches vergütungskonzept vorlegen.

      hier ein paar anmerkungen zur sitzung, die ich kritisch finde und die sehr dafür sprechen, dass die organisation unprofessionell vorgeht (was ich im zusammenhang mit den ngo’s, die sie vertreten wirklich dramatisch finde)

      1. der referierende an dem abend machte mehrere aussagen zu bezahlung + ablauf, die den informationen in der broschüre WIDERSPRACHEN (so stimmten die zahlungsbedingungen bspw. nicht überein und waren in der broschüre anders geregelt und niedriger) die darlegung der bezahlung, war ähnlich den handyverträgen, die einem untergejubelt werden sollen, sehr undurchsichtig und eher verwirrend als aufklärend.

      2. bei nachhakenden fragen meinerseits die vor allem die zahlungsweise kritisierten und argumnetativ fundiert waren, kamen nur allgemein gehaltene floskeln zu tage, welche sich erstaunlich gut mit den argumentationsfloskeln der hier so aktiven t2m-mitglieder decken.

      3. man gab den teilnehmern nicht die möglichkeit, sich das ausfüllen der bewerbung zu überlegen, sondern forderte eine direkte entscheidung.

      wer freude daran hat, für verhältnismäßig niedrige bezahlung und der gefahr nichts zu verdienen bzw im worst case noch nachzahlen zu müssen, zu arbeiten. der sollte sich berwerben. wem es um soziale taten geht, der spendet am besten direkt. das finanzielle betreffend ist jeder hostess-job, die bei people-agenturen mit 15 euro aufwärts die stunde fix vergütet werden, lukrativer.

      soviel zum allgemeinen.
      da hier viel von den österreich-bedingungen gesprochen wurde, lege ich mal grob dar, wie uns der arbeitsablauf geschildert wurde:

      1. Bewerben. Genommen werden wohl etwa 60% (mit Zahlen hatte der vorstellende seinen Spaß, wobei er verstand von Absolut- zu Relativwerten so viel zu wechseln, dass eine objektive Betrachtung erschwert wurde)

      2. erhalt des vertages per post, den man zurücksenden muss. die zukünftig arbeitende person sagt, an welchem sonntag im jahr sie starten möchte.

      3.anreise bezahlt man selbst. bleibt man über den 3. tag, erhält man sie cash. es springen wohl einige ab. die abreise zahlt man IMMER selbst. sonntag erhält man einen crash-einweisungskurs für die straße (NICHT schon früher – tatsächlich erst die nacht davor). wenn einige schwer von begriff sind gerne auch bis in die nacht herein.

      4. keine geregelten arbeitszeiten. der liebe vorsteller meinte je nach dem den ladensöffnungzeiten entsprechend. war eher vage. 1,5 stunden pause, die man haben kann, wie man mag. kleidung wird gestellt. arbeit von mo-sa.

      5. unterkunft in appartments, die NICHT vorgestellt wurden. keine bilder, keine information über ihr aussehen. nur vage beschreibung dass sie echt ganz cool wären.

      6. es werden autos zur verfügung gestellt, welche selbst betankt werden müssen. obwohl sie quasi arbeitsfahrzeuge sind. argument t2m: man könnte ja umwege fahren oder damit zur nächsten party düsen wollen.

      7. Bezahlung nicht fix, kein grundgehalt plus provision, sondern nach punkten pro abgeschlossenen vertrag. MEHR punkte abzug für eine person die abspringt, als man mit ihr überhaupt punkte erwerben konnte!!!! wichtig dabei. man erhält das geld nicht direkt, sondern erst laut broschüre zum 5. des Folgemonats. und da nur 50% seiner provision. wegen der abspringer. den rest gibts erst „ca. 8 wochen nach der zwischenabrechnung“ –> hier nochmals wichtig: Broschüre und beschreibung an dem Abend stimmen absolut nicht mit einander über ein. was im endeffekt nun im vertrag steht weiß ich nicht. erschreckend fand ich, DASS es überhaupt eine diskrepanz gab.

      da ich mich nicht nur aufregen möchte – ich habe auch verbesserungsvorschläge. wenn ihr wirklich leute wollt, die mit herzen bei der sache sind, dann macht es doch ehrenamtlich – heißt: fahrtkosten, essen und logie werden übernommen, die arbeitszeiten nicht vergütet. da habt ihr wirklich was soziales kreiiert. aber halt ich vergaß – ihr seit ja nich non profit.

      was mich so nervt ist der psychologisch schlau durchdachte fokus auf das soziale (erst einmal auf die „guten“ organisationen fixieren und emotionalisieren, damit man vage gehaltsinformationen auf amerikanischem teleshopping-niveau präsentieren kann). kurze erinnerung… der unicef-chef wurde wegen korruption entlassen. das sind menschen, die diese organisationen leiten. mir kam kurz der gedanke, da diese organsationen ja scheinbar alle per du mit t2m sind, dass am ende das geld gar nicht wirklich in den dörfern und malteser-vereinen landet, sondern in den taschen einiger deutschen akteure. sollte man mal die medien das auseinander nehmen lassen. gab es immerhin schon oft genug. ich betone, das ist eine vermutung, die mir kam. ich bin mir sicher, dass die fleißige t2m polizei sich meinen schrieb hier vornehmen wird 😉

      die arbeitsewartungen hatten auch etwas scientology-verwandtes. produce produce produce – der mensch als maschiene, der kapital erwirtschaften soll und daran gemessen und bewertet wird. yeah.

      haltet die ohren offen und lasst euch nicht für dumm verkaufen.

      peace.

      Hey „DieKritische“ und danke für deinen Kommentar. Damit ich nicht erst wieder eine Email bekomme: Der Kommentar bezieht sich auf eine mir nicht vorliegende Broschüre (ich habe aber nichts gegen die Zusendung eines Scans per Email), die dortigen Angaben kann ich dadurch natürlich derzeit nicht überprüfen und inwiefern diese sich mit Aussagen des Betreuers widersprechen. Darüber hinaus möchte ich auch noch einmal betonen, dass die Kommentatorin eindeutig nur Vermutungen äußert, was nach österreichischem und deutschem Medienrecht absolut legal ist, denn widerlegen, richtigstellen oder zustimmen könnte nur t2m. Sascha

    52. Maira Kleinemas Says:

      Hi,
      sehr interessante Beiträge.
      Maria Kleinemas beginnt heute in Wuppertal bei t2m. Ich werde dort in einem neuen Ferienhaus untergebracht.

      • maira kleinemas Says:

        okay, das finde ich gerade krass- das bin ich, ich wundere mich seit fast nem halben jahr, dass ich immer wieder einträge von diesem Blog bekomme und finde das sehr intressant zu lesen immer. Ich hatte eine woche gearbeitet und habe auch nur negative erfahrungen gemacht. ich muss wirklich objektiv sagen: Probiert einfach mal 6 wochen in einer fabrikproduktion zu arbeiten, da gibt es genau das selbe geld, und ihr begeht keine ordnungswiedrikeit. Kostenlos kann man sich beim örtlichen anwalt/polizeistelle eigentlich auch immer mal ne info holen, ob diese Tätigkeit legal ist. Und die Polizei sagt ganz klar: Nein, diese werden maximal gedultet, aber wenn man weiß, dass es illegal ist gibts auch gleich ne anzeige. Diese muss Talk to move auch bezahlen, das wurde uns dann nach 2-3 tagen mal neben bei erzählt…. ich frag mich nur, wer am 26 juni, als ich grad im zug nach wuppertal saß, dies geschrieben hat… na ja.

        • Jule Says:

          Da hast du dich ja ausführlichst informiert (versteht man Ironie, wenn sie geschrieben ist und nicht gesagt?): für unsere Infostände haben wir immer eine Sondernutzungserlaubnis von der jeweiligen Stadt in der wir werben. Die hat dein Teamleiter immer dabei und hätte er dir auch sicher zeigen können, wenn du danach gefragt hättest. Diese erteilt nicht die Polizei, sondern für gewöhnlich die Stadt (z.B. das Straßen-und Gewerbeamt). Die Polizei und das Ordnungsamt sind lediglich die Instanzen, die das ganze kontrollieren und schauen, ob man sich an die Vorgaben auf der Genehmigung hält. Logisch ist: wenn jemand so eine Genehmigung nicht hat oder gegen die Vorgaben verstößt duldet die Polizei das nicht. Und, wenn wir keine gute Arbeit machen würden, glaubst du wir würden dann eine solche Genehmigung bekommen? (kurz zum darüber Nachdenken)
          LG, Jule

    53. Tobias Says:

      Hallo „Die Kritische und Sascha,

      natürlich beziehe ich wieder Stellung zu ein paar Punkten 🙂 Und wenn du unsere Broschüre haben möchtest, melde dich kurz bei mir unter ts@talk2move.de.

      Zitat: …kein wunder, dass t2m hier so aktiv mitgestaltet. ich könnte mir übrigens sehr gut vorstellen, da sich die pro beiträge in ihrer wortwahl und den schribschemata so extrem ähneln, dass sie alle von internen mitarbeitern erfasst wurden. nur ne vermutung natürlich…
      t2m: Du erkennst ja, welche Beiträge ich schreibe. Diese sind von t2m. Alle anderen sind von Mitarbeitern, die mal bei uns waren und noch tätig sind. (intern wie extern)

      Zitat: 1. der referierende an dem abend machte mehrere aussagen zu bezahlung + ablauf, die den informationen in der broschüre WIDERSPRACHEN (so stimmten die zahlungsbedingungen bspw. nicht überein und waren in der broschüre anders geregelt und niedriger) die darlegung der bezahlung, war ähnlich den handyverträgen, die einem untergejubelt werden sollen, sehr undurchsichtig und eher verwirrend als aufklärend.
      T2M: Kannst du mir sagen, wo du beim Bewerbungstermin gewesen bist? Dann kann ich das überprüfen. Ansonsten gibt es ein Bezahlungsmodel für die bundesweite Tour und ein anderes für die Mitarbeiter in Berlin. Ich könnte mir lediglich vorstellen, dass du vielleicht die Broschüre aus Berlin bekommen hast aber gar nicht in Berlin arbeiten möchtest Die korrekte Bezahlung ist aber in deinem Arbeitsvertrag vorhanden.

      Zitat:3. man gab den teilnehmern nicht die möglichkeit, sich das ausfüllen der bewerbung zu überlegen, sondern forderte eine direkte entscheidung.
      T2M: …und das hat dich jetzt überfordert? Um einen geregelten Ablauf zu haben und nicht jedem Bewerber wochenalang hinterher zu laufen, muss sich der Bewerber bereits beim Bewerbungstermin entscheiden, ob er bei uns arbeiten möchte oder nicht. Danach erhält der Bewerber ein Zusage oder eine Absage von uns. Ob der Bewerber dann wirklich bei uns beginnt ist ihm/ihr selber überlassen.

      Zitat:wer freude daran hat, für verhältnismäßig niedrige bezahlung und der gefahr nichts zu verdienen bzw im worst case noch nachzahlen zu müssen, zu arbeiten…
      T2M: Niemand muss bei uns etwas nachzahlen oder umsonst arbeiten. In Berlin gibt es einen Stundenlohn zwischen 8-16€ (wobei 8€ ein Fixum ist und garantiert ist) und bei der bundesweiten Tour gibt es ein Mindestfixum von 180€ je Woche.
      Deine Behauptung ist definitiv falsch.

      Zitat: unterkunft in appartments, die NICHT vorgestellt wurden. keine bilder, keine information über ihr aussehen. nur vage beschreibung dass sie echt ganz cool wären.
      T2M: Was sollen wir machen? Die Ferienwohnung, die immer unterschiedlich sind, fotografieren? Dann kannst du dir bei deinem Bewerbungstermin 200 Fotos anschauen. Wir buchen ganz normale Ferienwohnungen, die wir selber über google oder bekannte Ferienwohnung-Internetseiten buchen.

      Zitat Bezahlung nicht fix, kein grundgehalt plus provision, sondern nach punkten pro abgeschlossenen vertrag. MEHR punkte abzug für eine person die abspringt, als man mit ihr überhaupt punkte erwerben konnte!!!! wichtig dabei. man erhält das geld nicht direkt, sondern erst laut broschüre zum 5. des Folgemonats. und da nur 50% seiner provision. wegen der abspringer. den rest gibts erst „ca. 8 wochen nach der zwischenabrechnung“ –> hier nochmals wichtig: Broschüre und beschreibung an dem Abend stimmen absolut nicht mit einander über ein. was im endeffekt nun im vertrag steht weiß ich nicht. erschreckend fand ich, DASS es überhaupt eine diskrepanz gab.
      T2M. Bezahlung oben bereits erklärt. ES IST FALSCH, DASS MEHR PUNKTE ABGEZOGEN WERDEN ALS MAN DAFUR ERHÄLT. Entweder hast du gar nicht verstanden oder du bist von einer anderen Agentur und willst unsere Arbeit schlecht reden. Es ist absolut lächerlich was du erzählst. Bei uns arbeiten im Jahr ca. 900 face-to-face Fundraiser! Du bist aber die Einzige, die einen Unterschied in der Bezahlung feststellt. Toll aufgepasst beim Bewerbungstermin.

      Zitat:…der unicef-chef wurde wegen korruption entlassen. das sind menschen, die diese organisationen leiten….“
      T2M: Der Unicef Chef wurde nicht wegen Korruption entlassen. Aber das ist anscheinend eine der vielen falschen Behauptungen, die du hier aufstellst.

      Zitat: …mir kam kurz der gedanke, da diese organsationen ja scheinbar alle per du mit t2m sind, dass am ende das geld gar nicht wirklich in den dörfern und malteser-vereinen landet, sondern in den taschen einiger deutschen akteure. sollte man mal die medien das auseinander nehmen lassen. gab es immerhin schon oft genug.
      T2M: Wir sind immer offen mit den Medien zu reden und tun dies auch. Auch jeder Verein bezieht Stellung zu uns. Deine Behauptung kann schon nicht funktionieren, da Spendengelder nicht auf Privatkonto gehen sondern auf Vereinskonten. Unsere Arbeit und die Vereine wird durch das DZI und Wirtschaftsprüfer unterstützt.

      @Sascha: Es sind nicht alles nur Vermutungen. Einige Aussagen sind Tatsachenbehauptungen und stimme nicht mit der Realität über ein.

    54. Robert Hatwagner - Geschäftsführung Says:

      ÖFFENTLICHE MITTEILUNG DER TALK2MOVE FUNDRAISING GmbH & Co.KG – Geschäftsführung

      Man gewinnt immer, wenn man erfährt, was andere von uns denken. (Johann Wolfgang Goethe)

      In diesem Sinne bedanken wir uns für die Anmerkungen, offenen Kritiken und Vorschlägen talk2move und seine Arbeit besser zu gestalten.
      Unsere Partner, die SOS-Kinderdörfer, der Malteser Hilfsdienst, Malteser Hilfsdienst international, die Aktion Weltkinderhilfe und der WWF schätzen unsere Zusammenarbeit seit Jahren. Die Gewinnung von Förderern, das face-to-face Fundraising, ermöglicht es, sich für wichtige Projekte einzusetzen.
      Nach den bewegten Anfangs,- und Wachstumsjahren ist unser Mitarbeiterpool auf inzwischen ca. 1.000 Fundraiser pro Jahr angestiegen. Das ist eine Entwicklung, die wir grundsätzlich mit Freude betrachten. Dennoch machte auch talk2move bei dieser rasanten Entwicklung gute und schlechte Erfahrung.
      Neben den vielen gelungenen Aspekten, sind auch Fehler passiert, auf die wir reagiert haben und reagieren mussten. Wir möchten uns und unsere face-to-face Kampagnen verbessern!
      Wir möchten anmerken, dass ein Großteil der Kritikpunkte aus den Jahren 2006 bis 2009 aus Österreich stammen.

      Kommunikations-und Qualitätsmanagement:
      Im Februar diesen Jahres (2011) haben wir die Position einer Qualitäts,- und Kommunikationsmanagerin geschaffen und Nadine Sachse engagiert. Nadine ist eine langjährige Teamleiterin (5 Jahre) in der Wochenkampagne (bundesweite Tour) und ausgebildete Diplom Kommunikationswirtin und Fachwirtin für Event,- und Messemanagement.
      Künftig wird sie bei Problemen als Ansprechpartnerin für unsere Fundraiser fungieren und das Beschwerdemanagement leiten. Dabei können Anmerkungen kommuniziert und in Folge Probleme gelöst werden. Nadine reist auch direkt zu den Teams vor Ort und führt Mitarbeitergespräche, unabhängig vom Erfolg der Fundraiser.
      Zusätzlich wurde eine Helpline ins Leben gerufen. Die Helpline ist eine Rufnummer sowie ein Mailkontakt, unter denen -ggf. auch anonym- Anregung und Beschwerden abgegeben werden können. So können wir von Unstimmigkeiten erfahren, rascher reagieren und Mängel beheben.
      Nadine sagt selber über Ihren neuen Job (Zitat) “Obwohl ich eine Führungsposition in einer Marketingagentur inne hatte, bin ich meinem Herzen gefolgt. Ich möchte mit talk2move Non-Profit-Organisationen unterstützen und mit meiner Arbeit etwas Gutes bewirken“.

      Quartiere & Teamleben
      Jedes Team wir mindestens einmal wöchentlich durch unsere Kommunikationsmanagerin oder durch einen Coach besucht. Dabei überprüfen wir die Qualität der einzelnen Ferienwohnungen und das Wohlbefinden der Fundraiser. Zusätzlich checken wir die Rahmenbedingungen und den Umgangston innerhalb der Teams. Wir möchten uns vor Ort ein Bild machen um Verbesserungen direkt umzusetzen.

      Arbeitsmethoden & Führungsstil
      Der kooperative und motivierende Führungsstil ist wesentlicher Bestandteil in der eigens festgelegten Firmenphilosophie von talk2move. Der in der Vergangenheit durch einzelne Mitarbeiter teilweise
      praktizierte, streng autoritäre Führungsstil wurde durch motivierende Zielvereinbarungen, Coaching und Spaß am Job ersetzt.
      Wir haben uns von denen getrennt, die diesen neuen Führungsstil nicht mitgetragen haben.

      Unsere Führungskräfte & Coaches haben im letzten Jahr erfolgreich ihr Weiterbildungsprogramm absolviert, um die Führungsaufgaben kompetenter zu erfüllen und sich als Vorbilder der Kampagne weiterzuentwickeln. Unterstützt wurden wir dabei von externen Beratern und Trainern.
      Weiterbildung & Schulung
      Weiterbildung und Schulung sind uns ein zentrales Anliegen. In regelmäßig stattfindenden Seminaren und Workshops werden unsere Mitarbeiter geschult. Wir möchten vor allem durch starkes Teamplay und Fachkompetenz überzeugen. Aus diesem Grund wird jeder Mitarbeiter vor seinem Einsatz über den von ihm zu vertretenden Verein informiert und im Gespräch geschult. Hierbei werden kommunikative Grundlagen vermittelt und Argumentationshilfen gegeben, um unsere Partner imagefördernd in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

      Wir handeln nach den Grundregeln für Fundraiser (-innen) des Deutschen Fundraising Verbandes e.V. und richten uns nach den Kriterien des Deutschen Zentralinstitutes für soziale Fragen (DZI).

      In der Wochenkampagne (bundesweite Tour) erfolgt die Schulung am Anreisetag. Die Neuanreisen kommen in der Regel zwischen 15 und 16 Uhr am Zielbahnhof an. Die Dauer der Schulung hängt von der Teamgröße und dem vorhandenen Vorwissen der künftigen Mitarbeiter ab. Wir rechnen mit bis zu fünf Stunden.
      Um die Schulungsdauer in Zukunft zu verkürzen, bieten wir die Möglichkeit den Gesprächsleitfaden vorab zu erhalten, so dass die künftigen Mitarbeiter diesen vor der Anreise schon verinnerlichen können. Wir sehen es als unsere Verantwortung gegenüber unseren Partnern, unsere Fundraiser bestmöglich vorzubereiten.
      „ Je besser die Vorbereitung, desto kürzer wird die Schulung sein.“
      Qualitätskontrolle
      Fundraising oder Werben ist eine gute Möglichkeit Geld zu verdienen. Dazu stehen wir auch in der Öffentlichkeit ein. Deshalb trägt jeder Fundraiser einen Arbeitsausweis, auf dem vermerkt ist, dass er für seine Arbeit am Infostand vergütet wird.
      Wir bauen auf die Grundsäulen der Ehrlichkeit. Aus diesem Grund ist Fundraisern und Teamleitern die Behauptet untersagt, dass er für seine Tätigkeit nicht entlohnt wird. Jeder Fundraiser wird für seine Tätigkeit bezahlt. Erhalten wir Kenntnis, dass Mitarbeiter diese Behauptung aufstellen, ist das ein Kündigungsgrund.

      Im Rahmen der Qualitätskontrolle werden Gesprächsinhalte durch eine von uns engagiert Mysteryshopperagentur und durch unser hauseigens Callcenter durchgeführt. Das Callcenter tätigt den Begrüßungsanruf bei den neu gewonnene Fördermitgliedern und bewertet die Qualität der einzelnen Gespräche.
      Selber spenden
      Viele unserer Mitarbeiter werden aufgrund ihrer persönlichen Überzeugung selbst förderndes Mitglied bei unseren Partnern. Das ist aber keine Bedingung für den Job und wird auf keinen Fall als Verpflichtung angesehen. Im letzten Jahr haben wir daraufhin unsere Qualitätsrichtlinien stark erweitert. Diese werden von jedem Teamleiter, im Beisein des Coaches unterschrieben. Darin ist festgelegt, dass eine Mitgliedschaft der Teammitglieder weder vergütet noch gezählt wird.
      Mitarbeiter
      Jeder Mitarbeiter bei uns sollte seinen Job aus Überzeugung vertreten. „Es freut mich zu sehen, dass aufgrund der Optimierung viele ehemalige „talk2moveler“ wieder zurück zu uns gefunden haben. Und dies, obwohl sie in konkurrierenden Agenturen bereits Führungspositionen innehatten“, sagt Robert Hatwagner, Geschäftsführer der talk2move fundraising GmbH & Co. KG.
      Das zeigt, dass wir uns vor allem in puncto Professionalität zu anderen Agenturen unterscheiden. Nicht ohne Grund sind wir Marktführer in der Durchführung von Infostandkampagnen in Deutschland.
      Wer bei uns arbeitet, soll mit Herz dabei sein. Aus diesem Grund wurde die Passage der Konventionalstrafe aus den aktuellen Arbeitsverträgen gestrichen. Auch weil in der Vergangenheit zu keinem Zeitpunkt Gebrauch davon gemacht wurde.
      Die meisten unserer Mitarbeiter sehen den Job mittlerweile nicht mehr nur als lukrativen Nebenjob an, sondern verstehen zunehmend auch den gelebten Idealismus. Ehemalige Mitarbeiter bestätigen uns immer wieder, dass sie durch den Job vor allem ihre persönlichen Fähigkeiten (Soft-Skills) erweitert haben und diese in ihren heutigen Berufen gut anwenden können. Ehemalige Kollegen und Mitarbeiter sind heute Ärzte, Juristen oder Lehrer.

      Robert Hatwagner
      Geschäftsführer

      &
      das talk2move-Team
      Rosenthaler Straße 13
      10119 Berlin
      Kontakt: info@talk2move.de

    55. saschap Says:

      Vielen Dank auch von meiner Seite dafür, dass Sie seit Jahren, anders als es oft im Internet üblich ist, sich den Kritiken der hier postenden Kommentatoren stellen und diesen vorurteilsfrei antworten, was der Diskussion bei diesem zuweilen heiklen Thema sehr zugute kommt.

      Der Beitrag zu talk2move ist mittlerweile drei Jahre alt. Geschrieben wurde er am 30. Juni 2008 und war vor allem ein Gedächtnisprotokoll von dem, wie ich die damalige Schulung erlebt hatte. Dass der Artikel mit über 4000 Views mal der Evergreen des Blogs werden würde, hatte ich nicht gedacht, ebensowenig, dass ich ohne große Verlinkung, Werbung oder Erwähnung in irgendeiner Zeitung mal auf Platz 3 der Google-Liste landen würden, wenn man „talk2move“ eingibt, und zwischenzeitlich sogar mal die Österreich-Seite von talk2move überholt hatte.

      Heutzutage würde ich einen Artikel nicht mal mehr in der Form schreiben, wer die aktuelleren Beiträge sich ansieht, wird das feststellen, gelesen werden diese aber seltener, da die Themen eher Randthemen sind.

      Von daher bedanke ich mich auch bei allen LeserInnen und KommentatorInnen, egal ob von talk2move oder Kritiker, für jetzt schon 3 Jahre Treue zu diesem einen Blogeintrag (ich kenn meine Statistik und weiss dass jeden Tag ca. ein Dutzend InternetsurferInnen diesen Beitrag lesen.)

      Und keine Sorge, auch weiterhin darf hier jeder kommentieren und seine Meinung äußern, Kritik äußern und hoffen, dass z.b. Tobias darauf antwortet, den die meisten als Mitarbeiter von talk2move kennen.

      Ach so, und ich arbeite natürlich auch weiterhin nicht bei talk2move, sondern agiere hier als (mittlerweile recht neutraler) Moderator, die Mitteilung von Robert Hatwagner wurde so als Kommentar eingebracht und natürlich von mir genehmigt, Aussagen innerhalb dieses Kommentars (wie auch bei allen anderen, wo nicht SaschaP daneben steht) sind natürlich die Aussagen von Robert Hatwagner, dessen Überprüfung nicht im Rahmen meiner Möglichkeiten ist.

      mfg SaschaP, Schreiber dieses Blogs.

    56. Konkurrenz Says:

      Um es mal auf den Tisch zu bringen:

      Vorstellungen der Kritiker würden so enden
      weiche Konditionen -> keinen Erfolgsdruck -> keinen Förderer – keine Hilfe!
      geringe Bezahlung -> keine Motivation -> keine Förderer -> keine Hilfe!
      mit Scham arbeiten -> ihr lässt zu leicht locker -> keine Förderer -> keine Hilfe!

      mit Scham meine ich, ihr macht euch Gedanken was andere darüber denken. Dabei geht es hier um Hilfsbedürftige und nicht die Zufriedenheit der Leute. Es ist einfach unmöglich, dass viele Spender durch offenherziges Engagement und Diskretion gewonnen werden. Wäre dass der Fall, bräuchte man solche Methoden nicht!

      So sieht die Realität aus
      harte Konditionen -> Erfolgsdruck -> viele Förderer -> viel Hilfe!
      gute Bezahlung -> gute Motivation -> viele Förderer -> viel Hilfe!
      ohne Scham manipulieren -> ihr seit hartnäckig -> viele Förderer -> viel Hilfe!
      Nachteile:
      – für euer Moral, die Chefs kriegen für euch einen zu großen Teil ab.
      – für euer Moral, ihr bekommt zu viel Geld
      – für die Firmen, die Weichen springen ab, verstehen es nicht, verschmutzen den Ruf
      Fakt:
      – sonst würden die Chefs es nicht mehr führen und die NGOs würden gar nichts bekommen!
      – sonst habt ihr nicht genug Motivation, um hartnäckig genug zu sein.
      – kleiner Verlust, aber wenn dafür viel erreicht wird! U. A Hilfe und Geld!

      Bezahlung:
      Der Job lohnt sich nur wenn man gut ist! Und das lohnt sich dann verdammt gut!
      Gut wird man nur wenn man die ersten Wochen übersteht und sich weiterentwickeln kann!

      Die Konditionen:
      Wer nicht bereit ist 60-66h die Woche zu arbeiten, sollte es sein lassen.
      Mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Ich war auch nicht besonders erfreut dass es 11h statt 8h am Tag ist, aber ihr wollt immerhin die Welt ein Stückchen verändern und gabt an hart genug zu sein! Da müssen halt solche Kondis her.

      Moral:
      Es geht hier um eine Kleinigkeit, die sich JEDER leisten kann. Von den 5eur im Monat wird deren Kühlschrank nicht leer! Allerdings der Magen von ein verhungerndes Kind voller! Natürlich werden die Chefs reicher!!! Denkst du ein ehrenamtlicher würde soviel Engagement und Ideen und Aufwand für eine Fundraising Agentur einbringen nur damit jemand gerettet wird? Solch ein Engagement treiben Menschen doch zu Revolution und Effektivität.. dieses Wettbewerb-Denken

      Die Vereine:
      WWF zahlt einen haufen Aufwand für Werbungen…und deren Effektivität ist nichts im Gegensatz zu den Fundraisern. Dagegen ist das ein echtes Schnäppchen. Zusätzlich werden ihre Rufe nicht geschadet wie die eines Fundraising-Agenturs.

      Die Firmen:
      Natürlich sind sie profit-orientierend. Durch solch ein Denken, revolutioniert doch der Mensch! Dieses Denken optimiert die Effektivität. Was halt zu den Konditionen führt, um Erfolgsdruck zu schaffen.
      Erfolgsdruck = Effektivität
      Wer profitiert denn von der Effektivität? Richtig! Die Hilfsorganisationen! Und wer profitiert dann? Richtig! Die Hilfsbedürftigen! Es profitieren alle! Ich, du, die Firmen, die NGOs, die Hilfsbedürftigen…
      Außer du bist schlecht! Dann profitieren alle außer du…
      Also kann man das auch als „ehrenamtliche“ Arbeit sehen. LOL

      Was viele Kritiker denken:
      Ihr verdient viel/Eure Tasche wird mehr -> NGOs verdienen wenig/deren Tasche werden kleiner… FALSCH
      Ihr verdient viel -> NGOs verdienen viel… WEIL IHR EBEN VIELE FÖRDERER WIRBT

      Um nun zu erreichen dass ihr möglichst viel hilft und verdient, entstehen halt solche Arbeitsbedingungen weil sie sich so am Besten bewährt haben. Allerdings ist der Haken, dass es nur die „Harten“ packen (sich von der Moral zu lösen, sich physisch und psychisch belastbar sind, sich bereit sind Leute zu manipulieren um etwas GUTES zu tun). Mir ist es egal ob die Leute es verstanden haben. So geht es auch den Meisten. Es geht darum etwas zu bewegen, was die Leute dabei denken ist mir total egal!(geworden) Es geht immerhin um eine Kleinigkeit die sich JEDER leisten kann. Schiebt euch das in den Kopf. Eine Kleinigkeit die sich JEDER leisten kann, wovon JEDER profitiert. Bis auf die Förderer. Aber ihr bewerbt euch ja wegen den Hilfsbedürftigen und nicht um die Spender zubefriedigen. Das macht sie nicht reicher aber auch nicht ärmer! Es gibt da überhaupt kein Grund ein schlechtes Gewissen zu bekommen. Das EINZIGE was ihr evtl. bereuen werdet, ist euer Verdienst weil ihr schlecht wart. Der Grund dafür ist, ihr macht euch einen Kopf was andere Denken. Ihr seit nicht mit Herz dabei! Menschen können halt nur geholfen werden. Wenn viele Menschen/Förderer wenig helfen.

    57. Trulla Says:

      Hier einmal meine Erfahrung (mag die negativen nicht einfach so stehen lassen):
      Ich war jetzt gerade 4 wochen unterwegs und habe für sos-kinderdörfer „geworben“. Klar war der Job anstrengend, aber ich hatte auch viel Spaß. Das Team war toll, wir hatten einen absolut coolen Teamleiter (viele grüße an Alex 😉 ). Die Schulung ging bis 23 Uhr und am nächsten Tag bis 22 Uhr (Nachschulung), das war schon lang, aber die Infos waren echt wichtig für meine Arbeit. Die Arbeitszeiten hatten wir im Bewerbungstermin erklärt. Mit der Ausnahme, dass wir in den 4 Wochen an ca. 4 Tagen bis 21:00 Uhr gearbeitet haben, wurden sie auch eingehalten. Ich habe viele Leute kennen gelernt und sogar Freundschaften geschlossen (4 Wochen mehr oder minder rund um die Uhr zusammen schweißt schon zusammen – wenn die Chemie stimmt). Wenn alles klappt, wollen eine Teamkollegin und ich jetzt zusammen studieren. Ich kann nur sagen, ich hatte mega viel Spaß, ne tolle zeit und hab auch gutes Geld verdient.

    58. Beobachter der Scene Says:

      talk2move wird zur Zeit von verschiedene Behörden beobachtet & ich kann nur hoffen das dieser Firma demnächst viel Ärger wegen deren kriminellen Machenschaften droht.

      Überlegt euch gut ob ihr euch von diesen Gaunern ausbeuten lassen wollt!!

      • Beobachter der Scene Says:

        Übrigens:
        Der „Schulungstag“ wird nicht als Arbeitstag gerechnet!
        Die Selbstbeteiligung bei unverschuldeten KFZ Schäden wird den Mitarbeitern in Rechnung gestellt, das ist nach geltendem Recht verboten!

        • Nadine Sachse Says:

          Hallo zusammen, der Sonntag ist bei uns in der Wochenkampagne der Anreisetag. Da sonntags nicht gearbeitet werden darf, werden wir diesen auch nicht vergüten können. Der Sonntag dient bei den Fundraisern, die im Einsatz sind, als Erholung. Neue Fundraiser werden, je nachdem wie ihr Kenntnisstand über die Organisation ist und in wiefern sie ihren vorab zugesandten Gesprächsleitfaden können, noch stundesweise geschult, so dass einem guten Start am ersten Arbeitstag nichts im Wege steht. In unseren Augen völlig legitim, denn wir möchten jedem die Möglicheit geben erfolgreich zu werden, daher helfen wir bereits direkt am Anreisetag, um das Lampenfieber etwas zu nehmen. 🙂 Übung macht ja bekanntlich den Meister.

        • Nadine Says:

          Dann möchten wir natürlich gern auch Stellung nehmen zu den KFZ Schäden.
          Jedes Team bekommt von uns kostenfrei mind. ein Auto gestellt. In jedem Schadensfall, auch wenn er schuldhaft verursacht wurde, beteiligen wir uns aus Kulanz als Firma an der Selbstbeteiligung mit der Erstattung der Hälfte der Kosten. Ist der Unfallgegener schuld an dem Unfall, zahlt auch kein Teammitglied irgend einen Schaden selbst, da dort automatisch die Haftpflichtversicherung greift.

      • Nadine Sachse Says:

        Hallo zusammen, wir arbeiten stets mit bestem Gewissen und sind weder kriminell noch beuten wir irgendwen aus.. Wie kommen solche Überlegungen denn bitte zustande??!! Sollte es Fragen/ Anregungen geben, steht unser Beschwerdemanagement jederzeit zur Verfügung. Beste Grüße, das talk2move Team

      • Nadine Says:

        Eine haltlose Unterstellung. Von wem wird t2m denn beobachtet und an welcher Stelle arbeitet die Agentur bitte kriminell?

        • Anastasia Says:

          Zum einen wurde gegen den Geschäftsführer von t2m vor etwa zwei Jahren ermittelt, ich musste gegenüber dem Zollamt Berlin seitenlange Angaben dazu machen. Er wurde dort im Übrigen als Angeklagter benannt, was für mich nicht nach routinemäßiger Überprüfung spricht.
          Zum anderen ist es z.B. nicht genehmigt, dass die Fundraiser auf der Straße Verträge unterschreiben lassen. Sie dürfen eigentlich nur informieren. So auch meine Anweisung: wenn das Ordnungsamt in der Nähe ist, bloß keinen Spendenvertrag rausholen, sondern schön brav informieren und Flyer mitgeben. Also wir durften diese Schriebe nicht machen, das war illegal!
          Hier noch ein Artikel dazu: http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/536286/index.do

    59. anonymus Says:

      das ist doch alles ein schlechter scherz. ich war bei talk2move. kein geld erhalten – die haben mich um meine provision beschissen. dann sollte ich 30€ am Tag fix bekommen. die wurden dann einfach einbehalten. und am ende musste ich auch noch drauf zahlen bei einer sogenannten „teamrechnung“. absoluter mistverein.

      • Nadine Says:

        Hallo, wir möchten uns verbitten uns beschimpfen zu lassen, insbesondere wenn die Äußerungen keinen Halt haben. Sollte sich jemand ungerecht behandelt fühlen, steht unser Beschwerdemanagement gern zur Verfügung. Die 30€, von denen du sprichst, werden als Vorschuss gezahlt, so dass jedes Teammitglied immer liquide ist und u.a. seine Teamrechnung am Ende der Woche problemnlos bezahlen kann. Die 30€ am Tag sind der sog. Mindestverdienst, denn sie werden dir ausgezahlt, auch wenn du keinen einzigen Förderer gewonnen hast. 🙂

    60. saschap Says:

      @Nadine: Viele Worte:

      1. Also bei der Firma wo ich lange war wurde der Anreisetag auch nicht vergütet. Außer natürlich es war der erste Arbeitstag. Das ist auch normal, dafür zahlt schließlich die Firma die Anreise, die Abreise und die Hotelkosten. Wobei… bei Talk2Move ja anscheinend nicht, so wie ich das gehört habe.

      2. Schulungstermine waren lange vor den jeweiligen Einsätzen, ich weiss auch grade nicht wie man an einem Sonntag, man hat grade ne lange Reise hinter sich und will sich eigentlich ausruhen für den morgigen Tag, noch die Schulung gut mitbekommen soll. Das klingt für mich nach einer „Sparmethode“, damit talk2move nicht Geld für Hotels und Essen ausgeben muss an einem anderen Tag, an dem dann ohne Stress die Fundraiser ausgebildet werden. Laut meinen Recherchen eine der Kritikpunkte, die andere Promotion-Firmen an talk2move hat.

      3. Ich werd mal nachfragen, ich nehme aber persönlich an (nur eine Annahme), dass es sicher Verbraucherzentralen gibt, die euch beobachten.

      4. Interessant ist das mit dem „Vorschuss“. Bei meiner Firma wurde nie irgendein Vorschuss geleistet, sondern man musste die Sachen vorher selbst auslegen (also für Ticket, Essen oder Kleidung (sofern nicht von der PR-Firma gestellt).

    61. anonymus Says:

      Siehe Bemerkungen:

      Hallo, wir möchten uns verbitten uns beschimpfen zu lassen, insbesondere wenn die Äußerungen keinen Halt haben. GENAU, DESWEGEN BIN ICH JA AUCH DIE ERSTE PERSON, DIE DAS SCHREIBT. ANSCHEIND HAST DU DIE ANDEREN TEXTE HIER NOCH NICHT GELESEN???
      Sollte sich jemand ungerecht behandelt fühlen, steht unser Beschwerdemanagement gern zur Verfügung. Die 30€, von denen du sprichst, werden als Vorschuss gezahlt, so dass jedes Teammitglied immer liquide ist LIQUIDE? WAS IST AN 30€ LIQUIDE?? und u.a. seine Teamrechnung am Ende der Woche problemnlos bezahlen kann.DAS IST GELOGEN!! WENN ALLEIN DIE TANKRECHNUNG 100EURO BETRÄGT WEIL DIE FERIENWOHNUNG IMMER 150km VOM ORT ENTFERNT LIEGT (und das ist nur eine Strecke) HATTE ICH EINE ANGEBLICHE TEAMRECHNUNG VON 75EURO + ESSEN und TRINKEN und ABFAHRTSKOTEN… ICH WAR PLEITE! Die 30€ am Tag sind der sog. Mindestverdienst, denn sie werden dir ausgezahlt, auch wenn du keinen einzigen Förderer gewonnen hast.

      UND ICH HABE MEIN GELD IN DER WOCHE IMMER NOCH NICHT ERHALTEN!

    62. anonymus Says:

      @Nadine: Du fragst, an welcher Stelle die Agentur kriminell arbeitet? Das ist ein interessanter Satz und kann sicherlich von einigen Leuten hier im Forum beantwortet werden. Ich habe in meiner Zeit ein paar Leute kennen gelernt und auch da geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Ich melde mich dann wieder wenn ich einiges ausgegraben habe.

    63. Jule Says:

      Hallo 🙂
      Ich hab mir grad spaßeshalber mal die google-einträge, die nicht von t2m stammen, über talk2move angeschaut….und ich bin gleichzeitig erstaunt und schockiert zugleich!
      Ich sehe positive und negative meinungen, was ich auch vollkommen nachvollziehen kann aber ich sehe keine einzige objektive bewertung!
      Wie soll also jemand, der sich bei uns (ich arbeite seit fast 3 jahren und auch immernoch für t2m) bewirbt feststellen, ob das der richtige job für ihn ist, wenn er nur emotionale geschichten liest?
      Ich mein…saschap: du hast sicherlich in einem punkt recht: es ist ein harter job. Nicht jeder kann ihn und nicht jeder sollte ihn ausüben, definitiv! Aber in den anderen punkten hast du (auch, wenn es subjektiv klingt) unrecht. Ich wurde IMMER pünktlich bezahlt, wir stehen seit 2010 NIE länger als bis 21:00 uhr draußen (normalerweise bis 20:00, wenn das ergebnis nicht schön ist bleibe ich, mit absprache mit meinem team, bis max 21:00 stehen) und ich (und ich bin nicht die einzige teamleiterin, die das so macht) arbeite nicht aus selbtsüchtigen gründen. Klar, ich bezahle mit diesem job meine miete, aber das sagen wir auch jedem passanten, der danach fragt! Wir erzählen keine lügen und zwingen niemanden zu einer förderschaft. Aber wir stehen für mega gute vereine und deren ziele auf der straße und wenn wir nicht ein bisschen hartnäckig wären, dann würden wir jeden abend da stehen und denken „scheiße, schon wieder keinen menschen/der umwelt geholfen!“ und wer das nicht sieht, ist selber schuld! Wir haben (und das kann mir jeder meiner fundraiser bestätigen) spaß bei der arbeit, tun was für die welt und verdienen angemessen! Und der „durchschnitts“förderer bereut es nie bei uns gespendet zu haben! Und da kann keiner was dagegen sagen!
      Die einzigen, die sich hier beschweren, sind leute die glauben, dass sie zu unrecht nicht bei uns weiter arbeiten durften. Aber wie gesagt, es kann echt nicht jeder diesen job aber, wenn man ein bisschen persönlichkeit hat und das auch weiß und lebt, dann kann man es und kann in den ferien oder auch hauptberuflich mega gut verdienen, was gutes für die welt tun und eine menge spaß haben!
      In diesem sinne: gute nacht aus wuppertal (wo wir grad die woche wohnen und jeden tag hochmotiviert werben gehn) und gebt nichts auf unrecherchierte und subjektive meinungen 😉
      Jule aus berlin 🙂

    64. justinwitzecktin Says:

      Also ich versuche mich jetzt mal an einer „objektiven“ Berichterstattung. Hätte gehofft, dass es sowas letztes Jahr schon gegeben hätte, ich war damals nur verwirrt von den krass unterschiedlichen Meinungen (habe letztes Jahr für talk2move gearbeitet).
      Bevor man diesen Job angeht, sollte man sich auf jeden Fall einige Fragen stellen und wenn man diese nicht ALLE bejahen kann, sollte man da auf keinen Fall anheuern, sonst kommen solche extrem negative Kommentare raus:
      – MUSS man Geld verdienen? Ich glaube, wenn man auf das Geld angewiesen ist, kann es richtig unangenehm werden, weil es z.B. an regnerischen Tagen natürlich viel weniger menschliche „Ressourcen“ gibt und die allgemeine Stimmung viel schlechter ist. Man sollte also nicht seinen Job kündigen, wenn man feststellt, dass man erfolgreich ist, kann man das immer noch machen
      – Macht man es nicht nur für das Geld und steht hinter ALLEN Organisationen? Das ist auch extrem wichtig, weil man Probleme kriegt, wenn einem z.B. die SOS Kinderdörfer am Herzen liegen, der Regenwald aber am Arsch vorbei geht. Wenn man dann 4 Wochen lang den Leuten die WWF-Mitgliedschaft aufschwatzen muss, wirds motivationsmäßig schwierig.
      – Ordnet man sich dem Ziel unter? Mir z.B. kam es schon sehr merkwürdig vor, dass man für Amnesty International zu schlichtweg illegalen Bedingungen arbeiten muss (Wenn das jetzt wieder abgewiegelt wird, zeigt mich doch bitte an, damit das gerichtlich bestätigt werden kann. Eine tägliche Arbeitszeit von mehr als 10 Stunden, die nicht ausnahmsweise besteht und keine regelmäßigen, ausreichenden Pausen beinhaltet, ist für mich illegal). Wer aber damit kein Problem hat und das nötige Durchhaltevermögen hat, kann damit natürlich leben
      – Kann man den Geworbenen guten Gewissens verschweigen, dass die Zielorganisation Monate- wenn nicht Jahrelang nichts von den Beiträgen sieht, sondern diese an Talk2Move abgeführt werden?

      Ich war leider nicht dazu in der Lage und konnte mich nicht mehr motivieren. Insbesondere der Widerspruch zwischen schlechter Bezahlung (die mit dem guten Ziel gerechtfertigt wird) und der gleichzeitigen Fragwürdigkeit der Werbepraxis (wenig lukrativ für die Organisationen, Verschleierung gegenüber den Kunden, Behandlung der Mitarbeiter) hat es mir unmöglich gemacht, weiterzuarbeiten.

      Bezahlung, Unterkunft, Team, Arbeitszeiten:
      Ich bin mit dem ICE angereist, dies sollte mir erstattet werden.
      Wurde dann von den anderen Teammitgliedern vom Bahnhof abgeholt, wir hausten in einer schönen und sauberen Ferienwohnung in Wuppertal (musste nicht bezahlt werden). Das Team war auch soweit sehr nett, leider etwas „gebrainwashed“ aber das ist ja bei jeder in Anspruch nehmenden Tätigkeit so, dass man voll drinsteckt.
      Letztlich sah es so aus, dass ich – weil ich vorzeitig abgebrochen habe – mein Ticket NICHT erstattet bekommen habe, dafür aber gnädigerweise auch nicht die „Teamkosten“ bezahlen musste, die wegen extravaganter Einkaufswünsche meiner „Teamleiterin“ und weiten Anfahrtswegen nicht gerade gering ausgefallen sein dürften. Auch das Parkhaus in der Düsseldorfer Altstadt wurde geteilt, was auch nicht gerade wenig war.
      Abfahrt wird grundsätzlich nicht erstattet!
      Ein typischer Tag verlief etwa so: Um 8:30 wurde abgefahren, das bedeutet, man musste die Autos beladen, vorher Frühstücken usw.
      Nach etwa 40min Fahrt wurde aufgebaut und angefangen. Das zog sich bis 14:30 hin, wobei ich nur auf Nachfrage bei meiner „Teamleiterin“, die praktischerweise ständig weg war, eine Toilette aufsuchen oder 5min („Aber nur 5 Minuten!“) eine rauchen durfte. Mittagspause gab es keine.
      Um 14:30 wurde abgebaut und nach Düsseldorf weitergezogen. Dort gab es 1x 5min Pause (und diese nur widerwillig). In der Wohnung waren wir um 21:30.
      Rechnet man das zusammen komme ich auf folgende Werte:
      11:15 reine Arbeitszeit
      2:40 An- und Abfahrt
      0:25 Pause
      Dazu muss man noch sagen, dass selbst die besten Werber, die in unserem Team waren, nur auf einen Stundenlohn von 6-10€ kamen, abzüglich Verpflegung, „Teamkosten“, Abreise, Parkhaus etc.
      Man sollte es also nicht fürs Geld tun!!!
      Außerdem muss ich darauf hinweisen, dass meine erfahrenen Kollegen ebendiese Teamleiterin als ihre bisher angenehmste bezeichnet haben.

      Abschließend muss ich zusammenfassen: Man hat sicher bei talk2move die Chance, Geld zu verdienen und Spaß zu haben, sonst gäbe es keine Leute die das so lange tun. Man muss aber persönlich perfekt dafür geeignet sein, sollte keine zu hohen Erwartungen haben und muss verdammt viel Glück haben, die richtigen Einsatzorte, Kollegen und Vorgesetzte zu haben. Wer sich nicht sicher ist, wird nach höchstwarscheinlich maximal nach einer Woche mit weniger Geld, frustriert und entnervt nach Hause zurückkehren.
      Nehmt das bitte ernst und lasst euch nicht von „1000€ pro Woche verdienen“ blenden, wenn ihr DAS schafft, dann könnt ihr überall arbeiten.
      PS: Dass das Geld zu Spät ausgezahlt wird, habe ich noch von keinem gehört.

    65. frau dr Says:

      Hallo ihr Lieben,
      ich hab jetzt mal so ein bisschen quer gelesen in den unfassbar vielen Beitragen und hab mich entscheiden auch meine Ansichten und Erfahren mit einzubringen.
      Ich selbst arbeite seit 6 Jahren bei Talk2move und bin seit 5 Jahren Teamleiter. Ich habe also die Zeit miterlebt, aus der die meisten negativen Berichte stammen. Dazu will ich nur kurz etwas sagen. Vor 5 oder auch 6 Jahren waren die Arbeitsverhälrnisse wirklich nicht so der Hammer. Wir hatten Coaches die zwar fachlich äußerst kompetent waren aber menschlich völlig untragbar. Und ich finde gerade das menschliche gehört in so einem Job ja wohl mehr als dazu. Deswegen wurde sich von solchen Leuten verabschiedet.
      Es gab früher die Probleme mit den viel zu langen Arbeitszeiten eigentlich fast täglich. Auch das wurde behoben. Ich stand in den letzten Jahren mit meinen Teams nie länger als 20.00 so wie es im Arbeitsbvertrag vereinbart ist. Es gab natürlich Ausnahmen. Aber da wurde im Team gemeinsam beschlossen eine halbe Stunde oder so länger zu bleiben wenn wir nicht wirklich viele neue Spender gewinnen konnten und auch die Arbeitsmoral an diesem Tag nicht so gut war.
      Man muss ganz klar sagen: Fundraising ist ein erfolgsorientierter Job. Jeder selbst muss die Einstellung haben das bestmögliche zu leisen. Ich weiß das kann an manchen Tagen viel anstrengender sein als an anderen. Aber wer nicht die nötige Selbstdisziplin hat sich selbst in den Po zu treten und seine beste Leistung aus sich raus zu kitzeln, für den ist der Job wahrscheinlich nichts. Das ist ja auch nicht schlimm. Es ist einfach kein Job für jeden.
      Ich steh als Teamleiter auch in emotionalen Fragen jedem meiner Fundraiser zur Seite und das auch gern. Ich ziehe es vor, sollten Probleme entstehen, sie so schnell wie möglich zu lösen. Ich motiviere meine Fundraiser im Team auch sehr gern und baue sie wieder auf wenn sie gerade keine guten Erlebnisse hatten. Aber ich finde es ist nicht meine Aufgabe einem Fundraiser ständig sagen zu müssen, dass er arbeiten soll und nicht einfach nur rumstehen und in der Welt rumschauen kann. So jemand ist als Fundraiser, der eine Hilfsorganisation öffentlich repräsentiert nicht tragbar. Wenn man das in einem „normalen“ Job machen würde, dann würde sich der Chef das auch nicht lang anschauen und einem kündigen. Warum sollte das hier also anders sein?
      Um nochmal einen Vergelich zu ziehen von früher bis heute. Ich finde es hat sich wirklich sehr viel verändert und zwar bisher alles zum guten. Aber ihr harten Kritiker müsst auch verstehen, dass das nur Menschen sind die bei dieser Agentur arbeiten und die sie leiten. Niemand ist perfekt und keiner von uns macht alles beim ersten Mal perfekt. Es wenn man ausprobiert merkt man wo die Fehler sind und alle Fehler die sich bisher aufgetan haben wurden behoben. Ich finde das sehr lobenswert. Die Arbeitsverhältnisse für die einzelnen Fundraiser wurden verbessert und optimiert. Aber dennoch: wer nicht bereit ist sein bestes zu geben, für Hilfsorganisationen einzustehen und auch mehr als die üblichen 8 Stunden am Fließband zu arbeiten, für den ist der Job vielleicht auch einfach nichts.
      Mich persönlich hat die Arbeit im Fundraisingbereich sehr bereichert. Ich hab in meinen 6 Jahren so unglaublich viele tolle Menschen kennengelernt mit denen man sonst nie ins Gespräch gekommen wäre, hab so viele unglaublich tolle Geschichten erlebt an die ich mich gern mit einem breiten Grinsen im Gesicht zurück erinnere, hab mit meinem Ferienjob mein Studium finanziert und vorallem: tausenden Menschen aufgezeigt, welche Probleme in unserer Welt verbreitet sind, sie informiert und ich hab leider keinen Überblick darüber wie viele auch dem jeweiligen Verein beigetreten sind. Ob nun durch mich oder vielleicht später weil sie über das Gesagte nachgedacht haben. Und das ist schon sehr cool 😀
      Klar ist der Job auch hart. Das wird einem aber auch in dem Vorstellungterminen gesagt. Und das kann ich mit hundert prozentiger Sicherheit sagen, denn ich führe auch Bewerbungsgespräche durch und informiere die Leute was auf sie zu kommt und red auch nichts schön dabei. Jeder Bewerber soll ein realistisches Bild von dem Job bekommen sodass es nicht zu bösen Überraschungen kommt wenn der Bewerber das erste Mal anreist. Und die ersten Tage sind hart. Das ist aus jeden Erfahrungsbericht ersichtlich. Ist auch völlig logisch. Ihr sollt den ganzen Tag an einem Infostand stehen und Leute anquatschen. Das ist man so nicht gewöhnt. Da der Mensch aber ein Gewohnheitstier ist passt das dann 3 Tage später. Und in den meisten Fällen ist man die ersten ein zwei drei Tage nicht so erfolgreich. Ist aber auch völlig logisch. Man muss ja auch erstmal ein Feeling für den Job bekommen. Wie man mit den Menschen umgeht, was man sagt damit man sich selbst wohl fühlt. Hat man aber diese Tage geschafft, dann ist es einfach nur toll und man kann auch mal ein bisschen selber an seiner Aufgabe wachsen. Für Leute die Herausforderungen lieben ist das genau der richtige Job. Für Leute die sehr pingelich sind mit 8 Stunden arbeiten und sich selbst nicht verbessern wollen eher nicht.

      Abschließend will ich nur noch eins sagen. Jeder Teamleiter bei uns ist anders. Jeder hat eine eigene Persönlichkeit und seine eigenen Vorstellungen. Deswegen schließt bitte nicht immer vom Handeln einer Person auf die ganze Firma zurück. Wenn einer aus einem andren Studiengang blöd ist heißt das ja nicht automatisch das alle aus diesem Studiengang auch blöd sind…
      Sorry für den langen Text. Ich hätte noch sooo viel mehr zu sagen 😀
      Beste Grüße

    66. Der lange Rote Says:

      Puhh …also zunächst muss ich mein tiefstes Mitleid den Personen aussprechen die tatsächlich in ihrer Freizeit Blogs erstellen oder nicht den Mut haben einfach mal so n Job auszuprobieren und statt dessen sich vorher im Internet irgend welche Kritiken von verbitterten oder auch verwirrten Menschen durch zu lesen. Ich muss zugeben mich stark beherschen zu müssen bei so vielen dummen und falschen Aussagen über das Fundraising, unter anderem auch bei Talk2move. Ich arbeite seit 4Jahren bei Talk2move, 3 Jahre davon als Teamleiter und ich kann sagen, dass nicht nur ein ausgezeichnetes Arbeitsklima existiert, sondern ich auch unglaublich viel dadurch gelernt habe. Natürlich, soviel Spaß der Job auch macht, ist es ein Job mit Verplichtungen ,100% zu geben und leider gibt es doch immer wieder ein paar Weicheier die den Job nicht packen und dann in irgendwelchen Internetforen weinen gehen. Klar verdienen wir viel Geld und jeder der den Job gemacht hat weiß, dass es gut verdientes Geld ist. Ich kann Menschen auf den Tod nicht aus, die meinen man müsste sowas ehrenamtlich machen… nur zu, wer bock hat sowas ehrenamtlich zu machen soll dies gerne machen. Aber es hat einen Grund warum die NGO´s talk2move angagieren, nämlich weil sie durch uns wesentlich efizienter ihre Projekte verwirklichen können und dazu auch noch kompetent auf der Straße vertreten werden… fast niemand auf der Sonnenseite z.B.hier in Deutschland wacht nachts auf und sagt „Hey, heute werde ich Fördermitglied…“ dies wird größstenteils durch uns möglich, sagen wir mal durch eine kompetente, gut informierte leitende Hand, weil jeder kennt die Probleme auf der Welt und jeder weiß auch dass man in Organisationen wie z.B WWF mithelfen kann …nur keiner bekommt den Arsch hoch und tut auch mal was… und im Endeffekt ist ein wenig Druck nicht verkehrt, da im schließlich viele neu gewonnene Förderer gut für die Orga , gut fürs eigene Portemonnaie , gut für die Firma und letztenendes gut für eine bessere Welt sind… (Also eine win-win-win-win situation 😉 )
      ps: als ich anfing zu arbeiten wäre ich wohl auch nicht bei einem Infostand angehalten, nun bin ich förderndes Mitglied in 8 verschiedenen Hilfsorganisationen, in sofern DANKE Talk2move

      • maira kleinemas Says:

        Hast du also noch nie erlebt, das jemand rausgeschmissen wurde, weil er nur 10 leute die woche geworben hat? die person hat vielleicht trotzdem sein bestes getan, aber weil er nur das minimum erreicht hat durfte er gehn. egal ob ihm des wohltätige wichtig war … also cih hab solche rauswürfe auch erlebt, womit rechtfertigst du die?

        • Jule Says:

          Maira Kleinemas: Wenn jemand sein Bestes gibt erkennen wir es an. Allerdings bin ich persönlich der Meinung, dass 10 Förderer in einer Woche (also weniger als 2 pro Tag) auch bei einem ganz Neuen nicht „sein Bestes“ ist. Du musst mal an dich selbst denken: wenn du 1-2 Förderer pro Tag überzeugst hast du selber kaum ein Erfolgserlebnis. Daraus folgt, dass du weniger Spaß hast, es viel anstrengender ist und du kaum etwas verdienst und eben in dem Sinne auch kaum etwas für den Verein bewirkst. Du steckst also selbst in einer Negativspirale und da ist es doch für dich am Besten es vielleicht auf einem anderen Weg zu versuchen. Wenn dir die Vereine wichtig sind wende dich doch direkt an sie. Es gibt ja auch andere Möglichkeiten außerhalb vom Fundraising etwas zu tun. So können alle Leute etwas für die Vereine tun, ob es nun als Fundraiser ist oder als helfer bei den Projekten. Ich glaube auch, dass man sich nicht dafür rechtfertigen sollte, wenn jemand nach Haus fahren muss. Man sollte es höchstens erklären können aber eben nicht rechtfertigen.
          LG, Jule

    67. RainerMH Says:

      Hallo liebe talk2move Anhänger, Mitarbeiter und ehemalige Mitarbeiter und Kritiker,
      das Verkaufen auf der Straße ist sicher ein harter Job, denn viele möchten gar nicht erst angesprochen werden.
      Wer da den Mut behält und weiterhin lächelnd auf die Leute zugehen kann – alle Achtung, Verdrängungskünstler.
      Dies muß man auch im Verkaufen sein, denn dem Kunden interessieren nicht die persönlichen Befindlichkeiten.
      Dazu ist nicht jeder geschaffen.

      {Entfernt. Begründung: Versuch der Werbung. Versuch es gar nicht noch einmal, ich erfahre von jedem Kommentar sofort und lösche sowas raus. Mfg Sascha}

      Viele Grüße nach Berlin, meine Heimatstadt

    68. MischkA Says:

      boah, jetzt bin ich ja gespannt, habe dienstag ein vorstellungsgespräch, werde mir mein eigenes bild machen. trotzdem danke für die vielen eindrücke und meinungen, genau diese haben meine vermutungen bestätigt, es wird wohl hart, aber es ist sinnvoll und für mich steht auch der soziale aspekt im vordergrund, menschen kennenlernen, sowohl passanten, als auch kollegen. und überhaupt die gute sache, für die man sich einsetzt.
      lg

    69. Anastasia Says:

      Ich habe diesen Job mal selbst gemacht, ich war fünf Wochen lang mit den Fundraising-Team in verschiedenen deutschen Städten unterwegs. Meine Motivation war: Eine Beschäftigung für die Sommerferien, was Neues ausprobieren und was Gutes tun. Dass man nebenbei so viel Geld verdient, hätte ich mir nicht ausmalen können ich dachte: ach, die erzählen viel. Aber 2000 Euro waren das schon locker im Monat, erfahrenere Fundraiser machten noch mehr Geld. Und das finde ich: FÜRCHTERLICH. Wir hatten super-komfortable Ferienwohnungen, supermoderne dicke teure Autos, mit denen wir täglich die 80-100km Anfahrt zum Einsatzort machten, dickes Gehalt und Betriebsfeiern finden auch in ganz schön noblen Hotels statt. Den potentiellen Spendern sollten wir erzählen, dass maximal 5% ihrer Spende auf diese Werbesachen draufgehen, was eine dicke Lüge ist, außerdem sollten wir die Klappe darüber halten, dass wir Provision bekommen, falls wir danach gefragt werden. Wir sollten denen tatsächlich vorgaukeln, wir kriegen 30 Euro Fixum am Tag und mehr nicht.
      Es wird alles so schön dargestellt und dass man ja auch was Gutes tut… Ich habs zu dem Zeitpunkt selbst geglaubt! Da muss man nur mal selbst die Augen aufmachen und mal durchrechnen, wie viel die das Fixum, die Provision, die Wohnungen, die Autos, das Spritgeld (die Umweltverschmutzung, 100km Anfahrt müssen echt nicht sein), die Wochenprämien (500 Euro nur dafür, dass man 5 Wochen dabei war z.B.), die Betriebsfeiern etc. kosten… Und deren Aussagen, dass ein geworbenes Mitglied im Schnitt 5 Jahre da bleibt, kann man auch nicht unbedingt vertrauen. Selbst wenn es so wäre, bevor ihr da hingeht, Leute, nehmt euch einen Taschenrechner und rechnet nur mal anhand eures Gehalts aus, wie viel von der Spende dieser Person (angenommen sie bleibt 5 Jahre) überhaupt beim WWF o.ä. ankommt. Und dann überschlagt noch den ganzen anderen Krämpel, den ich gerade aufgezählt habe. Da bleibt nicht viel übrig.
      Zu den Arbeitsbedingungen kann man nur sagen: früh raus, 1h Anfahrt, 10-12 Stunden Arbeit, 1h zurück, Einkaufen, Essen kochen, zusammen essen ist was dann schon meist angesagt war, da hat man bestehfalls noch 6 Stunden zum Schlafen. Und das Mo-Sa. Sonntag muss man packen, in eine andere Stadt fahren, dort die Neuen schulen. Nichtmal Zeit zum Durchatmen. Auch am Arbeitstag nicht, es gab schonmal Situationen, wo mir gesagt wurde: du machst erst dann Pause, wenn du deinen ersten Schrieb hast! Oder dass wir bis in die Nacht gearbeitet haben, weil wir nicht genügend Schriebe hatten. Wir wurden von unseren Teamleitern teilweise schon hart gepusht. Klar, da wird am Anfang gesagt, sowas passiert nicht und man wird vernünftig behandelt. Aber: der Teamleiter bekommt mehr Geld, wenn sein Team mehr Leute schreibt. Und das ist das Einzige, worum es da geht: Geld. Um jeden Preis.
      Ich kann für mich sagen: es war eine interessante Erfahrung, die ich da gemacht habe, auf fremde Leute zuzugehen und sie zu überzeugen, das war schon spannend. Und das Team war schon nett, es hat teilweise schon auch Spaß gemacht. Aber der Job hat extrem geschlaucht (ich war danach ertsmal 2 Wochen krank) und aus ethischen Gründen würde ich das nie wieder machen, es wird gelogen, was das Zeug hält, damit mehr Profit rauskommt… Profit für Einzelmenschen, was am Ende für die Non-Profitorganisation dabei rauskommt, ist dagegen ziemlich wenig. Und ihr wollt den Leuten tatsächlich erzählen, sie spenden für die Non-Profit Organisation?
      Und lasst euch nicht einreden, das sei der einzige Weg, um überhaupt an Spender zu kommen. Fundraising an sich ist an sich vollkommen in Ordnung, kommt halt nur drauf an, wie mans macht. Ich kenne auch Leute, die motiviert und mit Erfolg Fundraising für 5 Euro die Stunde an ihrem Wohnort gemacht haben. Ohne Ferienwohnung. Ohne dickes Auto. Sondern aus Überzeugung und mit gutem Gewissen.

    70. katzerl Says:

      Hallo alle zusammen!
      Also das finde ich jetzt echt genial! Vor ca. einer Woche habe ich meinen Bewerbungstermin bei talk2move abgesagt weil ich keine Zeit hatte mir den ewig langen Blog ganz durchzulesen und mich die ersten Statements sehr verunsichert haben. Da steht ja eigentlich nur Negatives.
      Jetzt erst habe ich mich nochmal aus Neugierde hingesetzt und mir den ganzen Blog durchgelesen und bin draufgekommen dass sich die Meinungen ja doch sehr spalten und vor allem dass die Kommentare zum Schluss, sprich in den letzten Jahren sich doch sehr verbessert haben und doch auch sehr viel Positives geschrieben wird.
      Ich werde mir den Bewerbungstermin jetzt doch ansehen und mir mein eigenes Bild davon machen. Aber eines muss ich schon sagen! Ich denke dass dieser Blog in der Form (Aktuelles ganz Unten) der Firma doch sehr schadet und ich sie garantiert darauf aufmerksam machen werde. Als Unternehmertochter bin ich mir bewusst, dass Kritik nie ausbleiben wird, allerdings sollte in einem so gut besuchten Blog wie Diesem hier mehr Wert auf Aktualität gelegt werden.

      • saschap Says:

        Katzerl, um dich zu beruhigen, Talk2Move weiss von diesem Artikel schon seit Jahren und ich kriege auch regelmäßig Emails von Tobias, der ja Mitarbeiter dort ist, wenn ein Kommentar ihnen total gegen den Strich geht (normal vor allem wenn ihnen Dinge vorgeworfen werden oder Beleidigungen.)

        Ich habe bisher auch normal, wenn ich ebenfalls ein Problem gesehen habe, versucht im Vorweg oder nachträglich die Stelle zu entfernen, allerdings mit der Bemerkung, warum und wie ich dazu stehe, denn es gehört sich dass alle Seiten hier offen diskutieren dürfen. Ich kann persönlich weder die Angaben der Kommentatoren noch die von Talk2Move prüfen, inwieweit welche Aussagen der Wahrheit entsprechen, meine eigenen Kommentare sind ja mit meinem Namen gekennzeichnet, deswegen sollte jeder Leser diese Kommentare auch als Diskussionsbeiträge einzelner sehen und nicht als Aussagen meiner Seite.

        Nebenbei, zu den Besucherzahlen, bin ich selbst immer wieder erstaunt, dass dieser Artikel dieses Blogs so oft gelesen wird. Ich habe in den letzten Jahren stetig einen ANSTIEG an Leserzahlen gehabt, mit einem Maximum im Sommer, wo wahrscheinlich aufgrund der vermehrten Promotionstätigkeit von Talk2Move mehr Menschen nach der Firma googeln und dieses Jahr wird die Leserzahl wohl wieder im Vergleich zu 2011 steigen. Wohlgemerkt, nur für diesen Artikel, der fast vier Jahre alt ist und eine Situation damals in Salzburg schilderte.

        Ich hab zwar ein paar weitere Artikel zu Talk2Move geschrieben, aber mein Blog ist ja kein „Abrechnen mit Talk2Move“, sondern ich schildere, wenn ich mal Lust aufs Schreiben habe, einfach Gedanken dazu was ich grade erlebt habe. Dass dieser Artikel hier so stark wurde, war nie geplant oder auch nur erahnt.

        Ach so, und von einem Bewerbungsgespräch abhalten oder abraten will ich hier noch weniger, er war nur meine Einzelerfahrung, die ich hier schilderte, ich freu mich ja auch, wenn ich Mitteilungen von Leuten kriege, dass es bei ihnen anders verlaufen ist. Ausprobieren muss jeder es für sich selbst.

    71. katzerl Says:

      Ach so ist das hier im forum also… Beiträge die im positiven etwas kritischer sind werden also einfach nicht freigegeben! ist ja mal die frage ob das nicht etwa rufschädigung ist!

    72. katzerl Says:

      und warum wird dann nicht einfach der verlauf gewechselt??? aktuelles nach oben so wie in den meisten Foren! dann ist das auch was anderes???

    73. saschap Says:

      1. Ich habe noch nie hier Beiträge, die positiv sind, entfernt oder nicht freigeschaltet. Die Freischaltung dauert bei allen ein paar Stunden bis Tage, einfach weil ich jeden neuen Kommentar (sprich jede neue Emailadresse) erst autorisieren muss (muss sein, sonst hab ich noch irgendwann eine Abmahnung nur weil mir ein problematischer Kommentar durchgerutscht ist). Ansonsten sortiert nur der Akismet-Spamfilter offensichtliche Spams aus.

      2. Auf der Startseite des Blogs (https://saschap.wordpress.com) ist dieser Artikel mittlerweile auf Seite 5 oder so, weil in einem Blog immer die aktuellsten Artikel oben sind. Bei Google ist dieser Artikel aufgrund der vielen Besucher auf Platz 2 hinter der Homepage von t2m selbst, dafür kann ich aber nichts, das liegt daran weil halt jeden Tag durchschnittlich 30-40 Surfer durch suchen nach talk2move auf meine Seite kommen (ich nehme an, nachdem sie einen Greenpeace oder AI-Mitgliedsvertrag unterschrieben haben und sich fragen, wer die Firma auf dem Vertragsbogen ist.)

      3. Mal was zur Statistik:

      2008: Juli 194, August 98, September 43, Oktober 22, November 25, Dezember 27, Gesamt 409
      2009: Januar 65, Februar 75, März 102, April 60, Mai 139, Juni 188, Juli 162, August 125, September 59, Oktober 73, November 41, Dezember 49, Gesamt 1,138
      2010: Januar 96, Februar 123, März 184, April 160, Mai 207, Juni 345, Juli 399, August 231, September 169, Oktober 136, November 116, Dezember 69, Gesamt 2,235
      2011: Januar 193, Februar 276, März 321, April 243, Mai 299, Juni 473, Juli 447, August 203, September 241, Oktober 253, November 194, Dezember 81, Gesamt 3,224
      2012: Januar 248, Februar 223, März 313, April 552, Mai 675, Juni 305, Gesamt 2,316

      Macht insgesamt 9322 Hits, sprich der Artikel schafft wohl ohne dass ich was tun kann noch die 10.000 in diesem Jahr.

    74. katzerl Says:

      Hallo nochmal!
      Sorry für die Anschuldigung! Ich dachte schon es sein ein gefakter blog! Nein, aber du verstehst nicht was ich meine! Es geht sicher ganz vielen Leuten so wie mir, die geben in google talk2move ein und sehen an 2. Stelle deinen talk2move blog! das finde ich ja gar nicht schlecht. Nein im Gegenteil sogar!
      Nur würde ich es fairer und auch einfacher für den Leser finden, wenn die aktuellen Einträge die von den Lesern geschrieben werden, oben stehen würden. Dann muss man sich nicht den uraltkram durchlesen bevor man zum aktuellen Teil kommt. Das war ja schließlich das, was mich so in die Irre geführt hat. Nun kann man natürlich sagen:“ Naja wer so blöd ist um nicht auf das Datum zu sehen, ist selber schuld!“ aber da dies nicht unbedingt ein Thema ist wo man annimmt dass sich vieles geändert hat (siehe positive Einträge sehr weit unten) bin ich mir sicher, dass dies viele Menschen in die Irre führt.

      Also nocheinmal ganz klar meine Frage:“ Warum kann der aktuellste Bericht nicht einfach als Erstes stehen?“

    75. Kathrin Schreiber Says:

      Hallo katzerl, wie witzig, dass dir das auch passiert ist.. Bei uns zu Hause gab es eine ähnliche Situation. Meine Mitbewohnerin wurde in Berlin auf der Strasse angesprochen und auf talk2move aufmerksam gemacht mit einem Jobangebot. Daraufhin hat sie, wie sicher die meisten, talk2move mal gegoogelt. Auch sie ist, weil sie nicht auf die Aktualität der Beiträge gachtet hat, im ersten Moment abgeschreckt gewesen und hatte ihre Bewerbung zurück gezogen.. Nur durch einen Zufall, sind wir mal darauf zu sprechen gekommen und haben festgestellt, dass sie sich für einen Job beworben hat, den ich vor einigen Jahren mal gemacht habe.. 😉 Daraufhin kamen wir auch auf meine Erfahrungen zu sprechen und auf die Entwicklung. Es ist nämlich in der Tat so, dass sich bei t2m wirklich einiges geändert hat. Nicht nur der Führungsstil, sondern auch die Professionalität. Vieles lief schon im vorletzten Jahr, wo ich das letzte mal im Einsatz war, viel gesitteter und professioneller ab als noch 2008. Eigentlich garkein Vergleich. Daher ist eigentlich wirklich schade, dass durch das schlechte Ranking hier im Blog den potentiellen Promotern diese Erfahrung schuldig bleibt.. Denn ganz ehrlich, für mich war es ein Job, bei dem ich in kurzer Zeit sehr gutes Geld verdienen konnte und ich mir dadurch während des Semesters den Stress mit einem Nebenjob sparen konnte, was so viele Studenten einfach fertig macht.

    76. katzerl Says:

      Lieber saschap
      Es freut mich sehr, dass du nun ganz oben im Blog Stellung zu dieser Problematik nimmst. Allerdings muss ich schon gestehen, dass er alles andere als objektiv ist.
      Ich frage mich langsam ob das nicht doch etwa ein Racheakt oder sonst etwas von dir an talk2move ist. Ich meine, du schreibst
      „Mittlerweile gibt es zum einen Talk2Move in Österreich nicht mehr, zum anderen kann die Situation (auch wenn in Deutschland derselbe Geschäftsführer agiert) sich seitdem stark verbessert haben.“
      Ich finde es bezieht total Stellung dazu, dass du nicht den funken Hoffnung darin setzt, dass sich etwas verändert hat. Kann ein Geschäftsführer nichts verändern bzw. verbessern? Kann es nicht sein dass einfach auch andere Führungspersonen am Werk sind und sich auch deswegen einiges verbessert hat? Kann es nicht sein, dass in Deutschland sowieso von vorn herein einiges ganz anders ist?
      „Dieses kann ich allerdings nicht überprüfen(da ich t2m bekannt bin, kann ich mich kaum als Maulwurf einschleichen).“
      Ich bin mir relativ sicher, soweit ich dass auf Grund meines Bewerbungstermins und der enormen Anzahl an Bewerbern abschätzen kann, dass dich dort niemand mehr erkennt. Ich hab so das Gefühl du willst auf biegen und brechen an deiner Meinung von bösen Keilern und der Gleichen festhalten.
      „Talk2move kennt diesen Beitrag und auch die hieran angeschlossenen, unter anderem mit einer Pressemitteilung des Geschäftsführers Robert Hatnauer zur heutigen Situation (verlinkt in den Updates unter dem Artikel.)“
      So gut informiert bist du über die Agentur scheinbar doch nicht sonst wüsstest du, dass der Geschäftsführer Hatwagner heißt.

      Also wenn ich einen Rat aussprechen darf, auch wenn diesen hier unten sowieso nur jeder 10. lesen wird:“ Bewerbt euch bei talk2move und geht einfach mal selber zum Bewerbungstermin. Ich war dort und habe dort alle meine Fragen, die auch dieser Blog hier aufgeworfen hat, gestellt. Ich werde diesen Job diesen Sommer machen und bin mir sicher dass ich nicht enttäuscht werde. Ich meine ganz ehrlich! Was gibt’s geileres als den ganzen Sommer mit einem jungen Team zusammen zu arbeiten. Ich meine wenn jemand eine Büroarbeit vorzieht, in dem er den ganzen Tag über Papierkram sitzt und keinen Kontakt mit Menschen suchen muss, ist er bei talk2move sicher am falschen Platz.
      Aber das trifft bei mir sicher nicht zu!
      Ich freu mich auf den Sommer und wünsche euch allen ein wunderbares Wetter und viele coole Erfahrungen.“

      LG

      • saschap Says:

        Hey,
        ganz ehrlich glaube ich, dass du, weil du halt dich durch diesen Artikel hast beeinflussen lassen, statt dir eine eigene Meinung bilden zu wollen (denn der Artikel war wie gesagt NIE als objektive Berichterstattung gedacht, sondern als MEINE Erfahrungen die ich gemacht habe, wenn du andere Artikel von mir hier liest wirst du feststellen, dass das ein Teil des Konzepts dieses Blogs ist), irgendwie sauer bist und versuchst Begründungen für eine „Mitschuld“ von mir zu suchen.

        1. Wie soll ich objektiv sein? Ich frage jetzt nicht, ob es Objektivität gibt, aber mein Artikel sollte nie objektiv sein. Und vor allem ist es ja keine Normalität, dass ein Blogger ein Update ÜBER den Text schreibt, im Normalfall schreibt man ihn darunter, macht nen neuen Artikel usw. und lässt den Alten so stehen.

        2. Der erste angekreidete Satz ist eine Zusammenfassung dessen, was die letzten Jahre sich verändert hat, nämlich dass Talk2Move hier in Österreich nicht mehr existiert und Talk2Move dafür in Deutschland unter demselben Geschäftsführer weitermacht. Vor allem impliziert für mich, wenn die Führungsriege bleibt, dass das grundlegende Firmenmodell sich nicht verändert hat, auch wenn es in vielen Bereichen Verbesserungen gab.

        Die Hauptkritik von mir an Talk2Move hast du nämlich bis heute überlesen: Statt dass 100% der Spende oder Mitgliedsgebühr an den WWF, die Samariter oder AI gehen, isst da eine andere Firma mit, die anders als die Hilfsorganisationen eine gewinnorientierte PR-Firma ist, und gewinnorientiert heißt für mich, wenn eine Firma NUR ein Arbeitsfeld hat (wie Talk2Move), dass sie mit diesem Arbeitsfeld Gewinn machen muss. Ergo werden wohl mehr Spendengelder als nötig statt an AI bei Talk2Move bleiben, mehr als für Miete, Arbeitsmaterialien, Transport und Gehälter nötig wäre.

        3. Keine Ahnung, was du so den ganzen Tag über machst, aber ich bin z.b. auf Facebook (kann man leicht googeln), habe eine eigene Radiosendung in Salzburg (sprich auch eine Sendungsseite mit Foto) und bin somit nicht „anonym“ unterwegs. Selbst wenn ich also als „Hänschen Klein“ mich bei Talk2Move bewerben würde, würden Tobias oder andere in der Verwaltung mich sofort erkennen. Wallraff konnte auch nur bei der Bild einsteigen, weil er denen in Hannover total unbekannt war.

        4. Danke für die Berichtigung, mein Namensgedächtnis spielt mir gerne mal nen Streich, aber die Pressemitteilung ist z.b. sogar unten auf der Seite vermerkt.

        Ansonsten bleibt mir doch nur, dir viel Erfolg, Spaß und hoffentlich auch viele neue Erfahrungen (positive hoffentlich nru) zu wünschen, und es würde mich auch freuen, wenn du nach deinem Sommerjob hier schreiben würdest, wie es so war, was du so erlebt hast usw. Der Blogeintrag hier lebt doch davon, dass sowohl die Gegner als auch die Befürworter schreiben, was sie so erlebt haben und was ihre Meinung ist 🙂

        • Nadine Says:

          Hallo Sascha,
          zunächst einmal vielen Dank für deine Gedanken.
          Also so langsam habe ich wirklich das Gefühl, dass dich ausschließlich Negativbeiträge interessieren. „Meine Erfahrungen“ schön und gut, aber wenn es dir wirklich um die aktuellen Erfahrungen gehen würde, würdest du den Blog umstellen und die aktuellen Beiträge oben posten und die alten Erfahrungen nach unten geben. So wie es auch Gang und Gebe ist in jedem professionellen Portal, siehe nur Marktführer facebook. Dagegen wehrst du dich aber vehement, was hat das also für dich für einen Hintergrund? Aktualität kann es ja nicht sein. Und ist das nicht eigentlich genau das Schlagwort, das einen Blog ausmachen sollte!??
          Ich finde es weiterhin wirklich sehr suspekt, dass du dich gar nicht auf dem Laufenden hältst, dich also Änderungen in jeglicher Hinsicht anscheinend nicht interessieren, um deinen Blog wirklich der Wahrheit entsprechend zu pflegen. Das zeugt, dass du zum einen nicht einmal den Namen des Geschäftsführers richtig kennst, zum anderen ist noch nicht einmal bei dir angekommen, dass Tobias schon seit fast einem Jahr nicht bei talk2move tätig ist. Irgendwie traurig.
          Eines mag ich dir gerne mit auf den Weg geben: wir rekrutieren pro Jahr ca. 1.000 Fundraiser, hier fällt sicher Niemandem auf, dass du (egal in welchem Namen) dich bei uns beworben hast bzw. im Bewerbungstermin sitzt. Wie auch, wir machen ja keine Personalausweiskontrolle beim Bewerbungstermin oder verschicken gar ein Profil von dir an alle Mitarbeiter? 😉 Außerdem gibt es dafür auch keinen Grund, denn wenn du dir die Mühe mal machen würdest, würdest du sehen, was talk2move ausmacht. Aber wie gesagt, ich persönlich glaube, dass das gar nicht in deinem Interesse liegt. Das zeigt schon dein provokant formuliertes Vorwort im Blog.

    77. saschap Says:

      O.o?
      1. Du verwechselst anscheinend KOMMENTARE mit Beiträgen! Sorry, schau dir bitte https://saschap.wordpress.com an und überprüfe auf welcher Seite dieser Artikel steht! Artikel… und wie bei jedem Blogartikel (vgl. dazu gerne Netzpolitik, Bildblog, Lawblog, Aktuelles auf Klopfers-Web.de usw.) stehen die Kommentare dann in chronologischer Reihenfolge. Und das was hier geschrieben sind, sind Kommentare. Das hier ist weder Forensoftware noch Facebook-Software, es ist WORDPRESS. Und ich sehe nebenbei auch keinen Grund, die chronologische Ordnung zu verändern, denn ein Blogartikel ist so gestaltet, dass du zuerst den Beitrag liest, dann die Updates (wenn es welche gibt) und dann die Kommentare, die den Diskussionsverlauf zeigen. Nebenbei ist es auf FB, das du anmerkst, genauso, die Beiträge sind nach Aktualität, aber die Kommentare zu den Beiträgen dann chronologisch geordnet. Nie aufgefallen, dass die letzten Kommentare da immer die aktuellsten sind?

      2. Da wie gesagt dieser Artikel in meinem Blog(!) nirgends auf den ersten Seiten steht, sondern nur als beliebtester Beitrag in einem Seitenfenster angezeigt wird, sehe ich keinen Grund für den ewigen Beschwerden. Ich habe eher das Gefühl, dass man mir auf die Nerven gehen willst, weil es die Firma anscheinend stört, dass hier Kritik an Talk2Move geäußert wird. So von wegen: „Der Beitrag von diesem Sascha Pascal Sierk wird uns zu unbequem, den lesen zu viele Leute, versuchen wir dafür zu sorgen dass er ihn wegmacht“. Aber glaub mir, solange dieses Blog besteht wird auch dieser Artikel bestehen. Und er ist nebenbei auch gesichert, mit allen Kommentaren, sollte jemand versuchen, diesen Blog mit irgendwelchen unberechtigten DCMA-Vorwürfen wegzukriegen (ich kenn solche Tricks), erscheint er an prominenter Stelle nochmal.

      3. Ich sehe keinen Grund für Talk2Move zu arbeiten, erstens wie gesagt, scheinst du deinen Personalchef zu unterschätzen, der wird wohl anhand des Fotos und meines Impressums wissen, wer ich bin. Nebenbei wohne ich in Salzburg. Wieso sollte ich mir also für einen Artikel, der mir keinerlei Geld einbringt und der vier Jahre alt ist, die Mühe machen, nach Berlin zu fahren um mich dort für eine Arbeit zu bewerben, die ich gar nicht machen will. Und zweitens steht doch auch im zweiten Teil des Artikels drin, wieso ich nicht für die Firma arbeiten werde, wenn ich für Wohltätigskeitsorganisationen arbeiten wollen würde (dafür fehlt leider die Zeit), würde ich es direkt machen und nicht über eine PR-Firma. Damit ist AI oder dem WWF mehr geholfen. Ich muss keine PR machen für Talk2Move und das werde ich auch in Zukunft nicht tun (nein, ich würde es auch gegen Geld nicht tun).

      4. Und das meine ich jetzt (anders als das Vorwort, ich habe z.b. in dem Vorwort NICHT die Postings der Kritiker, die sogar davon schreiben, dass ihr gar keine Verträge auf der Straße abschließen dürft(!) erwähnt) ganz provokant und subjektiv: Wer Probleme damit hat, dass in diesem Blog sowohl Pros als auch Kontras stehen und damit Probleme hat, dass ich die Kommentare hier chronologisch ordne, der darf gerne die Seite meiden. Ich zwinge niemanden sich hier aufzuhalten… Und das ist übrigens mein letzter Kommentar zum Thema.

      • Nadine Says:

        Schade, dass du dich so angegriffen fühlst. Die Kritik bestand lediglich darin, dass
        1.Egal, ob es um Beiträge oder Kommentare geht, diese der Aktualität verschuldet, meiner Meinung nach oben gehören! Dass du darin keinen Grund siehst die Reihenfolge zu ändern, werde ich nicht verstehen, denn damit kommunizierst du Asbach uralte Themen, das kann meiner Meinung nach nicht im Sinne eines objektiven Bloginhabers sein.
        2.Es ging mir an keiner Stelle um das Ranking des Artikels im Blog, sondern immer um die Anordnung der Beiträge in diesem Blog „meine Erfahrungen“
        3.Auch ging es an keiner Stelle darum, dass du für talk2move arbeiten sollst, sondern darum dir einen wahren Eindruck zu verschaffen. Bitte recherchiere auch mal den Begriff „Fixpreiskampagne“, nach der t2m arbeitet. Erklärt dir vielleicht auch, warum sooo viele Fundraiser über talk2move was für die Vereine tun.
        4.Ich habe kein Problem damit, dass hier auch Kritik geäußert wird. Das einzige Problem, was ich habe, besteht darin, dass der alte Kram als erstes gelesen wird und damit ein verschobenes Bild ergibt, was halt in deinem Sinn ist, warum auch immer.

        • saschap Says:

          1. Designfragen, genauso wie ihr auf eurer Homepage noch immer Bilder aus Salzburg habt, obwohl ihr seit Jahren nimmer in Österreich aktiv sein, weil die Fotos mit den Bergen im Hintergrund halt hübsch sind. (Beweis? Hier: http://www.talk2move.de/wp-content/themes/t2m-theme/images/slideshow.png) Auch nicht sehr aktuell, sowas auf der Startseite zu haben, oder 😉

          2. Tja, ich kann nicht für einen Artikel die Reihenfolge der Kommentare ändern und ich will es auch nicht, weil Blog-Artikel im Normalfall von oben nach unten gelesen werden. Wie gesagt, schau dir bitte http://www.lawblog.de oder http://www.netzpolitik.org an, dort wird es genauso gehandhabt.

          3. Ich kenn eure „Fixpreiskampagne“, aber ihr rückt z.b. nie damit raus, wieviel ein geworbener Spender den WWF, SOS Kinderdörfer oder andere kostet. Ja, kostet, denn sie bezahlen ja dafür dass ihr {hier Zahl einsetzen} Spender anwerbt, dafür bezahlen sie einen bestimmten Betrag und ihr schickt eure Promoter/Fundraiser los.

          4. Ich kann mich nur wiederholen, die Reihenfolge hat mit dem Design zu tun, und ich sehe keine Gründe, wieso ich diese ändern sollte. Ich habe, was schon ein Zugeständnis daran ist, dass der Artikel 4 Jahre alt ist, oben darüber informiert, dass dieser Artikel alt ist. Und ich werde weder einen neuen Artikel schreiben noch die Kommentare umschieben oder irgendwas, wieso sollte ich das? Weil IHR dadurch für euch womöglich unbequeme Fragen gegenüber Bewerbern beantworten müsst, weil sie auf dieses Blog geraten sind? Weil diese Bewerber weniger blauäugig sind und kritisch nachhaken?

          Super, genau das will ich doch. Als ich vor 4 Jahren bei dem oben beschriebenen Seminar war, waren alle anderen Teilnehmer Maturantinnen oder gar erst in der 12. Klasse, gerade 18 Jahre alt, und haben keinerlei Nachfragen oder kritische Äußerungen gemacht. Ich weiss es selbst aus eigener Erfahrung, dass man in dem Alter oft noch weltumarmend alles frisst, was einem ein „Experte“ (sei es Lehrer oder Seminarleiter) erzählt. Das haben die in 13 Jahren Schule nie anders gelernt. Wenn diese Jungen Erwachsenen also jetzt, wenn sie sich bei euch bewerben möchten, vorher googeln, auf meine Seite geraten und sich dann fragen, ob wirklich alles so supi dupi wie auf der Homepage von euch beschrieben ist, dann freut mich das. Und bestärkt mich nur darin, diesen Beitrag nicht zu ändern oder irgendwas umzustellen.

    78. neindanke@googlemail.com Says:

      Es scheint so, als ob talk2move seine ganzen teamleiter beautragt, positive artikel zu schreiben weil ja alles so toll ist. ich selber kenne 3 teamleiter von talk2move und weiß, dass die auch heutzutage noch 12-14 stunden am tag arbeiten zzgl fahrzeiten.
      ich weiß, dass fundraiser sofort gekündigt werden, wenn nicht genug profit gemacht wird. es ist so, dass teamleiter immer für sich zigaretten und red bull kaufen und das die fundraiser das bezahlen müssen. UND es ist so, dass mind 1,5 Jahresspenden an talk2move gehen.
      wie sonst sollten 1000 Fundraiser, Angestellte und alles was dazu gehört, bezahlt werden. wenn ich das hochrechne, gibt talk2move mind.3-4 Mio Euro aus für die Spendenwerbung. Und dieses Geld ist Spendengeld!!!
      Und oben reden die Teamleiter, dass sie soooo viel verdienen! Ihr seid echt krank.

    79. Dave Says:

      Ich würde sagen, wir machen dem Zirkus ein Ende. Talk2move sollte an die Verbraucherzentrale weitergeben werden.
      Auch die ehemaligen Mitarbeiter von talk2 move sollten diesen Fall an die Staatsanwaltschaft weiterleiten, denn aufgrund solcher Unternehmen wurde überhaupt ein Arbeitsgesetzbuch erstellt.
      Vielen Dank!

      • saschap Says:

        Nun ja, das ist ja nicht meine Aufgabe, irgendeine Firma anzuzeigen, wobei ich auch glaube, dass die Fundraisingfirmen den Verbraucherzentralen nicht unbekannt sind (damit das nicht gleich wieder negativ aufgefasst wird, es kommen mit Garantie auch Menschen in die Zentralen, um sich zu Fundraisingverträgen von Talk2move und anderen Firmen beraten zu lassen).

        • Dave Says:

          Ja doch schön und gut. meinst du jetzt eine spende zur geldbörse des betreibers?

          saschap, dass ist dein artikel und, wenn du die dir alle durchgelesen hättest. dann wüßtest du dass die mitarbeiter des geldes, vom kunden (oder gast) wegen, die fahne in den wind halten. aus dem grund kann ich mir wirklich schlecht vorstellen, dass großzügige spender wissen, was sie tun, wenn sie die agenturen aufsuchen.

          Weißt du, auch ich habe mich bei talk to move beworben, und wurde sogar abends um 11 täglich angerufen, weil die mich in hamburg sehen wollten. ganz nebenbei gesagt. für menschen mit intelligenz können sich denken, dass es keine seriöse firma ist. und nachdem ich hier schon alles gelesen habe können die mitarbeiter ihre telefonstände nach dem 30. kunden abbauen.

          nun denn, die firma existiert noch ebenso wie viele andere fundraising agenturen. allerdings nur, weil die verbraucherschutzzentrale keine beweise, sondern indizien, vorliegen hat um diese zu stoppen. deshalb kann ich nur ehemalige mitarbeiter ermahnen, dass diese eine anzeige an die firmen machen. denn dieses muss einhalt gegeben werden.

        • Jule Says:

          uiuiui…
          Lieber Dave, das sind ja ganz schön böse Worte für jemanden, der sich selber so gaaar kein Bild gemacht hat 😉 Der saschap hat sich ja wenigstens noch die Schulung gegeben und dann eben seine eigene Meinung gebildet und das ist auch schon mehrere Jahre her. Aber deine Meinung ist ja gerade eine Zusammengestellte aus Beiträgen anderer Leute oder nicht? 😉
          LG

        • Dave Says:

          Liebe Jule, ich bedanke mich sehr über deine interesse an meinen paar beiträgen. doch auch ich besitze berufserfahrung. leider hatte ich auch sehr viel pech und verschwendete meine lebenszeit bei einigen schwarzen schafen. aus dem grund werde ich mich dieses jahr zu einem studium begeben.

          ich mache mittlerweile recherchen nach unternehmen, wenn ich mich bei den bewerbe. denn auch mir macht es kein spaß mehr, mein recht im nachhinein einzuklagen. du wirst dir sicherlich vorstellen können, dass ich mich auf der internetseite von talk to move umgesehen habe, später, glücklicherweise den blog von saschap fand. damit ich mich endgültig entscheiden konnte.

          aus dem grund ist es eine frechheit zu behaupten, dass ich zusammengestellte meinungen aus den posts der vorgänger verteidige. würde ich dieses machen wollen, dann hätte ich auch ein blog aufgemacht. oder diese auf meine website niedergeschrieben.

    80. 10.000 Visits und ein Gespräch später: Ein (sicher nicht endgültiges) Resumee zu Talk2move « Acme.Blog – Das Sprachrohr von Acme.Media im Netz Says:

      […] die sich in den letzten vier Jahren, in denen es den nunmehr 10.000 Visits erzielten Artikel Talk2Move – Meine Erfahrung gibt, ergeben […]

    81. elya Says:

      angenommen jede kritik von sasha stimmt:
      1. fakt ist: für die NGOs rentiert sich talktomove, andernfalls würden sie t2m nicht beauftragen
      2. habe selbst 4 wochen dort gearbeitet und kann tatsächlich nicht von einem hungerlohn sprechen (ich bin 22 und hatte auch schon andere jobs)
      3. selbst wenn es t2m zu 100% nur um profit gehen würde, rentiert es sich anscheinend trotzdem für die NGOs (siehe 1.) auch wenn mitarbeiter wie ich und jene anderen in meinem team nicht ausgebeutet wurden (siehe 2.)
      4. realistisch gesehen ist es besser ich arbeite für t2m (auch wenn alles was du darüber sagst zutrifft) und NGOs bekommen dafür ein bisschen geld, als ich arbeite für nen anderen betrieb bei dem NGOs nichts davon bekommen sondern am ende nur profit für inen konzern rausschaut der im endeffekt wsh auch noch inem menschenrechte-verletzendem konzern gehört,..

      • Dave Says:

        Selten so ein Mist gelesen.

        Wenn neue Blogleser den Artikel lesen möchte, empfehle ich nur den unteren Teil zu durchstöbern. Denn die obrigen Pro talk to move – Beiträge haben den selben Schreibstil, und Mist vertieft.

        Schon meine Oma brachte mir in frühster Kindheit bei, ehrlich zu sein.

        • elya Says:

          halte ich nicht für mist,.. rational gesehen ist es die wahrheit,.. wenn man allerdings nur versucht auf seiner meinung zu beharren und andere zu überzeugen sollte man argumente die man nicht „ad absurdum“ führen kann natürlich einfach als trivial lächerlich abtun,.. hast du gut gemacht dave

    82. Die Wahrheit Says:

      …dass sie, nachdem sie sich hier die ganzen geheuchelten Ausflüchte von t2m gegeben hat, doch auch mal die Ehre geben und hier ein für alle mal ein paar Dinge klarstellen bzw. öffentlich machen will: Der hier viel aktive ehemalige t2m-Personalleiter Tobias (Zitat oben: „Und wenn es die Möglichkeit geben würde, dass ich eine kostenfreie Wohnung erhalte und auch n bisschen Essen/Trinken und ab und zu Kleidung… JA! Dann würde ich gratis für jeden Verein der Welt arbeiten.“) hat mittlerweile eine eigene, noch idealistischere Agentur namens voices aufgemacht, gemeinsam mit einem Investor aus der Telemarketing-Drücker-Branche und 100 tausend Euro Gründungskapital. (BITTE ANMERKUNG 1. UNTER DIESEM KOMMENTAR LESEN.) Das ist ein FAKT, den jeder im Handelsregister (https://www.unternehmensregister.de/ureg/) nachsehen kann, wenn er den Firmennamen in der Suchleiste eingibt. Soviel also zum Idealismus und dass es doch nuuuur um die gute Sache geht, die es eben rechtfertigt, naive 17-22 Jährige auszubeuten.
      voices ist darin btw auch ganz groß, denn sowohl ich als auch viele andere Werber und Teamleiter haben nicht einen Cent ihrer Provision gesehen. Und von dem reinen „Fixgehalt“ von bis zu 3,75 Euro lässt sich halt mal wirklich nicht leben.(BITTE ANMERKUNG 2. UNTER DIESEM KOMMENTAR LESEN.) (entfernt aufgrund Beleidigung gegenüber Dritten) Womit wir wieder beim Idealismus wären (Zitat von voices, nachlesbar unter http://yourvoices.de/team : „Im Sommer 2011 haben wir uns entschlossen, eine eigene idealistische Agentur zu gründen und erfolgreich unsere Partnervereine zu vertreten.“)

      Im Handelsregister finden sich übrigens auch einige interessante Infos über t2m, neuerdings sogar, dass die GmbH liquidiert – sprich aufgelöst – wurde. Es geht also jetzt mi einer anderen Rechtsform weiter…
      Gerüchteweise steht die Liquidation der GmbH im Zusammenhang mit dem Steuerhinterziehungsverfahren gegen Hatwagner. Da wird offenbar versucht, so viel Geld wie möglich vor dem Finanzamt bzw. den Sozialversicherungen zu retten. Dies sind jedoch wie gesagt nur Gerüchte und Mutmaßungen. Nur bin ich der Meinung, dass diese der breiten Öffentlichkeit nicht verborgen bleiben sollten. Schließlich sollte jeder t2m-Mitarbeiter sich ein EIGENES, umfassendes Bild davon machen können, für was für nen „Verein“ bzw. für welch tolle Menschen er sich aufopfert.

      Ich für meinen Teil bin jedenfalls mit beiden Agenturen durch.

      MfG
      eine ehemalige, lieber anonym bleibende t2m und voices-Mitarbeiterin 😉

      Anmerkung:
      Ich habe eine Passage rausgelöscht, die von Tobias Stückroth als „Blödsinn“ empfunden wurde. Zu einigen anderen Passagen möchte ich kurz ein paar Anmerkungen machen, auch weil Tobias Stückroth sich nicht persönlich äußern möchte:

      1. Es ist völlig normal, dass man für eine GmbH mind. 50.000 Euro Gründungskapital je Anteilseigner melden muss, dass weiss jeder, der mal BWL studiert hat. Eine GmbH ist eine „Gesellschaft mit beschränktem Haftungskapital“ und eben dieses Haftungskapital sind die erwähnten 100.000 Euro. Der zweite Anteil ist nach Tobias Stückroths Angaben hierbei ein Mailingdienstleister, kein „Telemarking-Drücker“.

      2. In einer Email versicherte mir Tobias Stückroth, dass jeder Mitarbeiter bezahlt wird, also auch die Provisionen und dass obendrein der Lohn seit Oktober 2012 auf 5 Euro/h erhöht wurde, sowie die Provisionen auf 15 Euro/h.

      Ich möchte zu diesem Kommentar auch einige persönliche Anmerkungen machen:

      Schon bei der ersten Durchsicht (ihr wisst, jeder Kommentar einer neuen Emailadresse muss genehmigt werden) stieß mir die Email zumindest aufgrund ihres sehr aggressiven Tons auf. Allerdings bin ich keiner, der einen Kommentar nur wegen dem Tonfall oder einiger Passagen einfach in den Papierkorb wirft, sondern bin der Ansicht, dass es besser ist, wenn mir Betroffene nachträglich melden, wo ein Kommentar für sie „über die Strenge“ schlägt und ich die angeprangerten Passagen dann entferne oder kommentiere. Würde ich eine weitergehende Vorzensur machen, würde das meinem Gefühl der Meinungsfreiheit widersprechen. Deswegen habe ich die persönliche Diffamierung entfernt, die restlichen Passagen allerdings mit jeweils einer Anmerkung behalten.

      Warum diese Berichtigung? Bin ich gekauft von einer Fundraising-Agentur? – Nein, natürlich nicht, dafür würde ich auch nie Geld annehmen, allerdings muss ich auch aufpassen, dass es nicht über die Strenge schlägt, ich möchte nicht wie z.b. Holger Kreymeier am Ende vor einem Gericht irgendwo in Deutschland stehen und mich dafür rechtfertigen müssen, wieso ich auf die Bitte eines Betroffenen, eine Beleidigung zu entfernen, nicht reagiert habe. Natürlich haftet hier jeder für seine eigene Meinung, doch als Blogbetreiber bin ich am Ende der Gearschte, gerade bei anonymen Kommentaren. Ich müsste, wenn ich diese Nachberichtigungen nicht machen könnte, jeglichen anonymen Kommentar verbieten und das möchte ich natürlich nicht.

      Dass Tobias Stückroth keine eigene Stellungnahme zu diesem Kommentar machen möchte, akzeptier und versteh ich, da sich oftmals die Gemüter hier sehr gut überhitzen zwischen Kritikern von Fundraising-Gesellschaften und den Befürwortern. Und man sollte, wenn man meinen Texte zum Thema Talk2Move richtig gelesen hat, auch wissen, dass ich vor allem anprangerte, dass die Mitarbeiter statt einem festen Stundenlohn mit festen Arbeitszeiten nur einen Tagessatz mit problematischen Provisionsversprechungen (Streichung der Provision bei Kündigung des Fundraiser-Vertrags innerhalb von 6 Wochen z.b.) bekamen. Wieso sollte ich es also kritisieren, dass es dieses mittlerweile gibt, auch wenn 3,75 Grundgehalt natürlich wenig sind (allerdings, wer meinen neuesten Beitrag gelesen hat, weiss, dass ich keinem empfehle, Fundraising als Beruf anzusehen, sondern höchstens als Studentennebenjob.)

      Ich hoffe, dass die an diesem gemachten Veränderungen nicht für eine Seite hier besonders anstößig sind, aber es steht dazu natürlich jedem offen, mir zu schreiben und mir seine Meinung zu sagen. Und ich hoffe, die Ergänzungen bekommen soweit es bei der Abwägung zwischen den Gütern Meinungsfreiheit und Recht auf persönliche Ehre mir möglich war die Zustimmung der Betroffenen. Sollte dieses nicht der Fall sein, meine Emailadresse ist glaub ich bekannt.

      mfg Sascha Sierk

      • saschap Says:

        Dass alle diese Angaben natürlich im Verantwortungsbereich der anonymen Posterin stehen und ich diesen Kommentar vor allem veröffentliche, damit die betroffenen Personen dazu Stellung nehmen können, sollte klar sein 😉

    83. Justus Says:

      Vor einigen Tagen bekam ich einen Brief nach Hause. Vom Landratsamt.
      Mit korrekter Anschrift und sogar dem Geburtsdatum wurde mir angelastet ich wäre über 140kmh auf einer Landstraße gefahren. Ich war ersteinmal zutiefst geschockt. Schließlich gibt es dafür 4 Punkte und 1 Monat Fahrverbot.
      Das skurille war das ich an dem Tag zu Hause war und die Stelle des groben Verstoßes am anderen Ende von Deutschland liegt. Da ich noch in der Probezeit bin und da bestimmt sündhaft teure Nachschulungen fällig sind, war ich echt ziemlich Niedergeschlagen. Ich konnte nicht einmal sagen das ich es nicht bin, da die Person auf dem Foto eine Sonnebrille trägt.
      Kurze Zeit später kam mir das ich damals ein paar Tage zuvor Fundraiser bei Talk2Move war.
      Hat mir damals echt Spass gemacht aber obwohl ich Leute bis ans Ende meiner Kräfte und fast ohne Pause angesprochen hab, konnte ich am zweitem Tag nur 2 Leute einschreiben. Mein Ziel war es auf jedenfall in den nächsten Tagen mich viel mehr zu steigern und hab mir schon überlegt wie ich es am besten anstelle.
      Am Abend bekam ich aber etwas zu hören das wie ein Faustschlag ins Gesicht war: Ich hätte es nicht drauf und kein Talent zum werben, daher muss ich am nächsten Tag nach Hause fahren, waren die Worte des Teamleiters. Es war 21 Uhr und ich am anderen Ende von Deutschland. Total baff meinte ich das es mir echt Spass macht und ich mich in den nächsten Tagen steigern will blieb er total stur. Krass. So stand ich am nächsten Tag alleine am Hauptbahnhof und konnte knappe 120€ Bahnkosten zahlen um nach Hause zu kommen.
      So viel dazu.

      Zwei Tagen später soll die vermeindliche hohe Geschwindigkeitsübertretung gewesen sein. Die Angabe des Bezirks wo das ganze stattgefunden hat, stimmte ebenso mit dem Standort überein wo wir tätig waren wie, das Kennzeichen des Autos welches wir verwendeten und der Rücksichtslosen Fahrweise des Teamleiter nur um pünktlich um 10 Uhr beim 1 Stunde entfernten Standort zu sein.
      Ein Versehen kann es wohl kaum gewesen sein wenn der Teamleiter (Thomas Mihu) die Schuld auf jemanden anderen schiebt der nicht einmal auf dem Fahrersitz der Team-Fahrzeuge sahs. Krass, krass, krass.

      • saschap Says:

        Hey,
        hierbei kann ich dir mehrere Tipps geben:
        1. Gerade wenn auf dem Foto eine Sonnenbrille getragen wird, würde ich an deiner Stelle das Foto anzweifeln (berate dich da mit deinem Anwalt am besten).
        2. Gibt es Nachweise für deine Anwesenheit am anderen Ende Deutschlands? Also z.b. das entwertete Zugticket wäre da sehr hilfreich, weil es ein Beweis wäre, dass du zumindest 2 Tage vor dem Bußgeldfall auf dem Weg ans andere Ende Deutschlands gewesen wärst und es somit merkwürdig wäre, wenn du dann ganz woanders ein Bußgeldverfahren machen würdest.

        Und jetzt mal die Anfrage an die andere Seite (ich weiss, dass Thomas Mihu mitliest):

        Ich hätte gerne eine Stellungnahme zu folgenden Fragen:
        1. Wieso entspricht die Beschreibung dieses ehemaligen Mitarbeiters, vor allem das Verhalten bezüglich „bringt es nicht“ so gar nicht dem, über das wir gesprochen haben? Ich hab dich eigentlich als relativ netten Menschen in Erinnerung, diese Beschreibung erinnert aber eher an einen abgezockten Menschenschinder, dem das AI-TShirt nicht wirklich passen würde (rein idealistisch). Erklär dich dazu bitte.
        2. Ich hätte gerne eine Aufklärung dazu, wie es sein kann, dass jemand ein Bußgeldbescheid bekommt, zufällig zwei Tage NACHdem er bereits zuhause war, und zufällig in der Region, wo die Promoter von Talk2Move sind?
        – Hier kommt der Verdacht auf, dass falsche Angaben über den Fahrzeugnutzer gemacht wurden (sprich behauptet wurde, dass jemand gefahren sei, der gar nicht am Steuer saß). Erstens wäre das strafbar und zweitens unredlich, deswegen: Ging dieser Bußgeldbescheid vor der Absendung an den Poster über mir an Talk2Move (als Mieter des Fahrzeugs?) bzw. WER wurde als Mieter des Wagens gegenüber dem Fahrzeugvermieter angegeben? Darüber HABT ihr Unterlagen, denn die wurden ausgestellt als das Auto gemietet wurde, und es würde mich freuen wenn ihr diese veröffentlicht, allein als Beweis dass auch korrekterweise Mihu eingetragen wurde.
        – Zweitens: Was soll die Raserei? Egal wer wars, aber 140 in einer Landstraße? Wollt ihr wie Haider enden, vor allem wo sicher nicht einer alleine im Auto saß! Das ist fahrlässig und wer immer es gemacht hat, dessen Fahrerlaubnisentzug ist absolut gerechtfertigt… und dann ist mir auch egal, ob es ein Außendienstmitarbeiter usw. ist, pech gehabt, einen Monat Urlaub machen.

        Ich hoffe also, dass die Sache sich aufklärt, wie gesagt, das Recht auf eine öffentliche Stellungnahme hat talk2move jederzeit.

        • Justus Says:

          Habe leider bis heute nichts von Talk2Move dazu gehört, von einer Entschuldigung ganz zu schweigen. Dafür das ich mehrmals bei der Polizei auftreten musste, Befragungen mitmachen musste und Formulare ausfüllen, für mich das mindeste. Sehr traurig.

          Inzwischen finde ich es aber gut das ich nicht lange dabei war, mit ein wenig nachdenken sind die Methoden die verwendet werden schon sehr manipulativ.
          Geschickt werden die Bedenken der Leute aufgegriffen zerstückelt und dann nach und nach entkräftet, außerdem wird mit dem Emotionen gespielt um die Personen zu den Spenden zu bewegen. Das es ja alles „für einen guten Zweck ist“, finde ich eine schwache Entschuldigung dafür.

    84. fundraising_Spion Says:

      Hallo, ich bin ein aufmerksamer Beobachter der Fundraisingszene. Ich war bereits als Fundraiser bei talk2move, als Teamleiter bei Dialogdirect und jetzt schau ich ab und zu mal vorbei, was sich so tut.
      Was mir auffält ist, dass talk2move früher eine Gmbh war mit dem Namen talk2move fundraising GmbH, dann talk2move fundraising marketing GmbH & Co KG und jetzt habe ich gesehen, dass die Rechtsform wieder geändert wurde auf talk2move fundraising GmbH.
      Nach all den ganzen Berichten hier, ist das schon etwas seltsam. talk2move gibt es jetzt seit 6 Jahren und dann wird alle 2 Jahre die Firmenbezeichnung geändert? Ich kann mir nur die Frage stellen – soll da etwas verschleiert werden?

      Vielleicht liegt es auch daran, dass sich die Firma GFS (einer der größten Mailing & Callcenter Spezialisten) bei talk2move eingekauft hat? Beide Firmen haben jetzt Ihre Firmenbezeichnung und Rechtsform geändert.
      Die neue talk2move Firma ist jetzt aich Bad Hoffen (wie gfs) registriert. Im talk2move Impressum ist klar falsch .

      Hier die NEUEN Infos:

      talk2move Fundraising GmbH, Bad Honnef, Linzer Str. 21, 53604 Bad Honnef. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 08.08.2011, geändert am 25.05.2012. Die Gesellschafterversammlung vom 29.11.2012 hat Änderungen des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma und Sitz) sowie § 2 (Gegenstand) und mit ihnen die Änderung der Firma, die Sitzverlegung von Berlin (bisher Amtsgericht Charlottenburg HRB 143939 B) nach Bad Honnef und die Änderung des Unternehmensgegenstandes beschlossen. Geschäftsanschrift: Linzer Str. 21, 53604 Bad Honnef. Gegenstand: Die Erbringung von Dienstleistungen, insbesondere in den Bereichen DirektDialog-Marketing und Fördergewinnung für Non-Profit-Organisationen (= Fundraising). Stammkapital: 28.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer: Hatwagner, Robert, Schachendorf/Österreich, *19.04.1971; Dr. Majoran, Johannes, Graz/Österreich, *16.03.1962, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

      Aber Fundraising ist eben auch nur ein Business. Und wie die Gerüchteküche sagt, hat der Geschäftführer von talk2move die gesamte Sommerkampagne 2012 von seinem neuen Ferienhaus in Barcelona geleitet.

      Vielleicht gibt es zu diesem Post einen Kommentar durch talk2move? Oder wird abgeschirmt wie im obigen Beitrag?

    85. markus Says:

      Hallo, hier weitere Informationen:
      Zu der talk2move Beteiligungsgesellschaft gehört auch die LaMa GmbH welche durch Rainer Deutsch (Finanzen talk2move) und Robert Hatwagner (Geschäftsführer) betrieben wird. Hier beträgt das Stammkapital 28.000€. Die Lama GmbH wird nun liquidiert.

      Demnach gibt es die talk2move gmbH, talk2move fundraising GmbH, die talk2move Beteiligungsgesellschaft, talk2move marketing fundraising GmbH, talk2move fundraising GmbH & Co. KG und die Lama GmbH.

      Welchen Zweck diese Verschachtelung hat, kann wohl nur der Geschäftsüfhrer selber erklären.
      Aber sicher ist, dass talk2move einen Teil der GmbH an die GFS Fundraising Solutions GmbH verkauft hat und die GFS auch den Verein „Aktion Weltkinderhilfe“ gegründet hat. Damit ergibt sich nun eine innere Verbindung zwischen talk2move, dem Verein und der GFS.

      Das heisst auch, dass talk2move für sich selber spenden sammelt, da es ja nun mit dem Verein Aktion Weltkinderhilfe verknüpft ist.

      • talk2move Says:

        Als Geschäftsführer von talk2move möchte ich, Robert Hatwagner, zu den Aussagen kurz Stellung nehmen:

        Alle Führungskräfte von talk2move arbeiten hoch motiviert und geben Ihr Bestes. Oberste Priorität ist es, qualitativ hochwertige Gespräche mit dem Bürger zu führen und möglichst viele BürgerInnen davon zu überzeugen, langfristig Mitglieder/Förderer/Pate für unsere Partner zu werden. Dabei versuchen wir alle Vorgaben unserer Partner und auch die Vorgaben des DZI ( Deutsches Spendengütesiegel ) zu erfüllen.

        Warum es mehrere Firmen mit der Bezeichnung talk2move gibt hat gut erklärbare rechtliche Gründe. Die talk2move fundraising marketing GmbH wurde 2004 in Österreich gegründet, war in Österreich tätig und hat als Tochterunternehmen die talk2move GmbH mit Sitz in Deutschland gegründet. Aus verschiedensten Überlegungen hat diese Firma ihre Tätigkeit in Österreich Ende 2009 beendet und auch die Tätigkeit der Deutschen Tochterfirma eingestellt. Aufgrund unterschiedlicher Beteiligungsverhältnisse und steuerlicher Überlegungen wurde die talk2move GmbH & Co KG in Deutschland 2009 neu gegründet, und führt seither die operativen Geschäfte. Warum es bei der Gesellschaftsform GmbH &Co KG auch eine Komplementär GmbH geben muss, kann man in jeder Wirtschaftsfachliteratur nachlesen. Einzig und allein wichtig dabei ist, dass bei allen Firmen sowohl in der aktiven Zeit als auch bei Beendigung der Firma alle Rechnungen, alle Gehälter und alle Steuern pünktlich und zur Gänze bezahlt wurden. Die einzige operativ tätige Firma ist die talk2move Fundraising GmbH, deren Mehrheitseigentümer die GFS Fundraising Gruppe ist.

        Sowohl die GFS als auch talk2move als auch die „Aktion Weltkinderhilfe“ sind rechtlich unabhängige Gesellschaften, die allen gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Die Behauptung, dass talk2move für sich selbst Spenden sammelt ist daher vollkommen falsch und wird entschieden zurückgewiesen.
        Diese vollkommen falsche Aussage, die durch nichts belegt werden kann ist der eindeutige Beweis dafür, dass es leider immer Menschen geben wird, die bei jeder noch so guten Tat etwas Negatives zu finden versuchen.
        Wir wollen und können nicht jeden davon überzeugen, dass Gutes getan wird und getan werden muss. Der gesamte Innendienst aber auch hunderte erfolgreiche Fundraiser, Teamleiter, Regionalbetreuer, Städteleiter und Coaches pro Jahr geben täglich, bei jeder Witterung, mit Verstand und Herz, Ihr Allerbestes, damit wir unser Stück für eine bessere Welt beitragen.

        Tausende Kinder, die durch uns einen Paten gefunden haben, hunderttausende m² Regenwald die durch unsere Hilfe geschützt werden konnten, Menschenrechte welche durch unseren Einsatz eingehalten bzw. durchgesetzt werden, tausende betreute Kinder in Betreuungseinrichtungen, welche auf Grund unseres unermüdlichen Einsatzes unterstützt werden (hier alle Punkte aufzuzählen würde den Rahmen sprengen) danken es uns und unseren Partnern – jeden Tag.

        Wir sind stolz darauf und werden weiter unser Bestes geben!

        Robert Hatwagner und das talk2move Team

    86. SaschapGehMalAnDieSonne Says:

      Als Mitarbeiter von talk2move finde ich es einfach nur unseriös und verletzend was hier für Müll gepostet wird!
      Habt ihr nichts besseres zu tun als andere Leute schlecht zu machen? Noch dazu mit so einem Schwachsinn? Man könnte fast meinen ihr seit von einer Konkurrenzagentur, die nicht damit umgehen kann, dass t2m Marktführer ist und erfolgreiche Arbeit für seine Vereine leistet, während ihr Pleite geht oder mehr schlecht als recht über die Runde kommt. Erbärmlich diese haltlosen Anschuldigungen. Geht lieber mal ein bisschen an die frische Luft und lebt eurer Leben, anstatt hier Schwachsinn zu verzapfen!

      • saschap Says:

        Als Verfasser dieses VIER Jahre alten Artikels empfinde ich es als absolut desaströs, was du schreibst, zum einen aufgrund des Tonfalls, zum anderen auch aufgrund der an den Haaren herbeigezogenen Behauptungen und Vorwürfe. Hast du eigentlich meinen Artikel wirklich gelesen? Und vor allem auch die DREI aktuelleren zum Thema Talk2Move (jedes Jahr ein neuer). Glaubst du echt, mich interessiert es, dass es dich als Talk2move-Mitarbeiter stört, dass hier einige, die eurer Firma kritisch gegenüberstehen, posten?

        Ich kanns nur von mir aus sagen, aber ich betreibe weder eine Fundraising- noch eine PR-Firma. und mich interessiert es auch nicht, ob Talk2Move Marktführer im Drückerbusiness ist oder unter ferner liefen rangiert, ich arbeite nicht mal in der PR-Branche, sondern als freiberuflicher Journalist und der Artikel ist ein fast fünf Jahre alter Artikel über damalige Erlebnisse. Und wenn du mit dem Inhalt des Beitrags oder den Kommentaren hier, die von vielen unterschiedlichen Menschen gemacht wurden, die ich alle ansonsten nie kennengelernt habe, Mitarbeiter, ehemalige Mitarbeiter, Kritiker, Befürworter, dann geh doch einfach, das Internet ist groß 😉

    87. SaschapGehMalAnDieSonne Says:

      Nein, ich denke nicht, dass es dich interessiert ob du hier die Wahrheit sagst oder Lügen verbreitest, und ob du damit jemanden verletzt oder nicht, und eine für Hilfsorganisationen und deren Projekte wichtige Branche denunzierst oder nicht. Ich glaub dir gehts nur um dich! Und ich glaub du hast auch nach 4 Jahren keinen blassen Schimmer was die jungen engagierten Leute da draussen leisten. Das Aufklären über Themen wie die Umweltzerstörung, Menschenrechte und wie Scheiße eine Welt ist, in der mehr als 1 Milliarde Menschen Hunger leiden müssen und das Auftreiben von Geldern um gegen diese Misstände vorzugehen. Das hat Anerkennung und Wertschätzung verdient und nicht deinen Hohn!! Aber gemäß Ghandi: „Zuerst ignoieren sie dich. Dann lachen sie über dich. Dann bekämpfen sie dich. Und dann gewinnst du“.

      • saschap Says:

        Da ich keine Lust habe, jedes Jahr wieder das gleiche zu schreiben, nur weil eine neue Generation Fundraiser angeworben wurde, hier mal die Kurzfassung:
        1. Ich verbreite keine Lügen, denn das was ICH geschrieben habe, habe ich so erlebt.
        2. Was meine Kommentatoren schreiben, ist ihre Ansicht und ich habe in der Vergangenheit schon mehrere Einträge bearbeitet, weil diese über die Strenge schlugen.
        3. Ich kritisiere NICHT die Hilfsorganisationen für das, was die tun. ich kritisiere Talk2Move als KOMMERZIELLES Unternehmen. Und ja, ich weiss, es gibt auch Konkurrenz wie Face2Face, und auch denen stehe ich kritisch gegenüber, insofern sie Gewinne machen daraus, dass sie einer gemeinnützigen Organisation Mitglieder verschaffen. Denn dadurch gehen den Hilfsorganisationen eben Gelder verloren, da keine KOMMERZIELLE Firma ein Minus machen wollen wird.
        4. Mir geht es in diesem Beitrag nicht um mich, genausowenig wie in den anderen drei, für mich bedeuten diese Beiträge nur Verwaltungsarbeit.
        5. Lies bitte mal die ERSTEN DREI ABSÄTZE dieses Blogeintrags, ehe du weiterflamest, und frage dich dann, wer sich hier gerade zum Affen macht. Denn glaub mir, vor irgendeinem Shitstorm von Talk2Move-Mitarbeitern hab ich keine Angst.

        • Mojo Rising Says:

          Ich finde es interessant, wie diese anregende Diskussion aufgrund eines sehr ausgewogenen und lesenswerten Blog-Artikels zu einer PR-Veranstaltung der t2m GmbH verkommen ist.

          Und wer jetzt so naiv ist, dahinter keine bewusste Manipulation oder eine aufwändige PR-Strategie zu sehen, derr hat den Schuß nicht gehört.

          Manipulation, unlautere Methoden, Ausbeutung, Indoktrination, subtile autoritäre Strukturen selbst illegales Geschäftsgebaren – ja, all das gibt es bei dieser Agentur, was ich übrigens aus erster Hand weiß.

          Da ich mich aber nicht auf eine langwierige Diskussion einlassen möchte, für die ich weder Zeit, noch Muße habe, beende ich die Diskussion an dieser Stelle auch wieder. Ich möchte nur jedem, der in die Fänge von t2m geraten ist, das kritisch-reflexive Denken nahelegen. Dann werdet Ihr auf einige Wahrheiten stoßen.

    88. Jacqueline Says:

      Hi, eine Frage zur friends fundraising & consulting GbR von Tobias Stückroth & Karl Klähn:

      Wer kann was darüber sagen, ob – wenn ja welche – Verbindungen es zwischen den Firmen Talk2Move, Job2Move und Friendsfundraising aus Berlin gibt? Die Ähnlichkeiten im System und in der Art der Arbeit und Vergütung find ich ziemlich deutlich, andererseits gibt es auch deutliche Unterschiede.

      Auf der Homepage friendsfundraising.de habe ich keinen direkten Hinweis auf eine Zusammenarbeit/Kooperation oder „gleiche Wurzeln“ gefunden. Was aber wenn man da absichtlich nichts finden soll? Wer bringt da mal Licht ins Dunkel der Fundraisingagenturen? Wer hat mit Friendsfundraising schon Erfahrungen gesammelt und kann mir helfen?

      Vielleicht werde ich mich bei Friendsfundraising bewerben, nicht weil ich will, sondern weil ich – jung Mutter geworden und daher die Ausbildung geschmissen – nichts anderes finde. Ich habe aber echt Angst, dass es bei Friendsfundraising genauso wie bei Talk2Move und ähnlichen Agenturen endet. Das Letzte was ich nämlich will ist wieder Zeit und Geld in den Sand zu setzten, das ich für meine Tochter besser einsezten kann. Meine Mutter würde meine Tochter für 2 Monate nehmen, so dass ich endlich mal wieder etwas Geld verdienen kann für dringende Anschaffungen für meine kleine.

      Hoffe daher das bei „Friends“ alles gut ist. Was meint ihr?

      Achja, auf der Seite von Friendsfundraising steht:

      „Für deinen „Work & Travel Job“ erhältst du ein Garantieeinkommen von 1500€ zzgl. Prämien.
“

      Ja, klingt schon toll, ABER…. Wie viel ich dafür arbeiten muss haben die nicht geschrieben. Was ist, wenn die Arbeitszeiten auch bis spät Nachts sind? Was kriege ich dann pro Stunde? Wie viele Tage muss ich für das Geld pro Woche ackern? Muss ich auch am Wochenende arbeiten? Kriege ich einen Urlaubsanspruch und wenn ja, wird der bezahlt?

      UNd, was ist nur falls ich merke dass die Arbeitsbedingungen abzocke und „moderne Sklverei“ sind, ich aber weit weg in irgendeine andere Stadt gebracht wurde? WIe komme ich da wieder weg, ohne Geld? Bekomme ich die Rückfahrt bezahlt?

      Bitte helft mir! Danke

      Jacqueline

    89. nrbgNina Says:

      Hallo!
      Mit deinem Artikel hast du einen tolle Arbeit geleistet! Ich sitze nun schon seit gefühlten 4 Stunden vor dem Laptop und lese mir die Kommentare durch. Bei den einen denke ich mir „Tu es doch einfach, was hast du zu verlieren?“, bei den anderen jedoch bekomme ich ein flaues Gefühl im Magen. Es geht ja schließlich um meine Zeit. Natürlich würde ich mit meiner Arbeit viel Gutes tun und Hilfsorganisationen finanzielle Mittel beschaffen, damit diese Großes bewirken können… Trotzdem geht es irgendwo ja auch um das Geld, wofür ich 6 Tage die Woche arbeiten werde. Ein Jahr im Ausland bezahlt sich leider nicht von allein.

      Ich bekam eine Zusage und überlege nun ob ich es wagen soll oder nicht. Es spricht viel dafür, aber auch sehr viel dagegen. Da ich selbst noch Schülerin bin und keine Ahnung von Lohnsteuerkarten oder Gewerbescheinen habe, wollte ich fragen wie das mit der Auszahlung ist? Kriegt man von dem Nettobetrag Steuern abgezogen? Wenn ja, wie viel? Normalerweise wird ja nichts abgezogen, wenn der monatliche Lohn unter 450 Euro liegt, weil man dann im Minijobbereich ist. Wie ist es denn hier? Wenn ich zusagen würde, wäre ich 4 Wochen lang bundesweit unterwegs. Wenn man rechnet (9 Stunden x 6 Tage x 4 Wochen), liege ich bei 216 Stunden. Das ist ja wohl kein Minijob mehr.
      Hiermit oute ich mich als absoluter Anfänger auf dem Gebiet. Eine Antwort wäre super!

      Und noch eine Sache. Auf der Facebookseite von talk2move habe ich ein Bild gefunden. Die Antwort auf die Frage ob der Fundraiser „Konrad Michael“ nach Erfolg bezahlt wird: „Nein. Ich bekomme ein festes Gehalt. Das sind 50 Euro pro Tag. Wir stehen 9 Stunden hier.“ macht mich stutzig. Es ist schließlich bekannt, dass Fundraising bei talk2move eine reine Provisionsarbeit ist. Die 30 Euro am Tag, die man bekommt, ist nur ein Vorschuss, der später vom Nettoeinkommen abgezogen wird (wenn ich das richtig verstanden habe). Ist dies dann als eine Falschaussage zu werten?

      • saschap Says:

        – Zur Steuergeschichte: Als Schülerin (ich nehme an, du bist über 18, darunter dürftest du eh nicht 6 Tage am Stück arbeiten, sondern nur 20h pro Woche insgesamt) über 18 musst du vor allem auf den Freibetrag des KINDERGELDES achten. Wie hoch der grade in Deutschland ist, musst du mal im Internet beim Bundesministerium für Jugend und Familie schauen. Das ist normal der niedrigste Schwellenwert den man beachten muss, du möchtest ja nicht dein Kindergeld wieder zurückzahlen müssen. Es gibt da nämlich eine Sonderregel, in den Ferien darfst du länger arbeiten, sofern es nicht mehr als ins. 8 Wochen sind.

        – Minijob ist es keiner mehr, aber normal wird die Lohnsteuer sowie die Sozialabgaben dann von vornherein abgezogen. Außer: Man verdient ins. im Jahr weniger als der Freibetrag. Da ich in Deutschland noch nie gearbeitet habe, kann ich dir leider auch nicht sagen, wann dus zurückkriegst, aber normal ist es dann so, dass du es mit der Steuererklärung dir wiederholst.

        – Zur Bezahlung: Konrad Michael arbeitet wahrscheinlich für die Berliner, ich habe hier schon rauslesen können, dass die ein Fixgehalt (bei fixer Arbeitszeit) haben, während du bei den bundesweiten Aktionen nur auf Provisionsbasis bezahlt wirst.

        Persönlich muss ich allerdings sagen, dass beide Bezahlungen echt unterdurchschnittlich sind, sorry, aber 50 Euro bei 9h sind grade mal 5,50 Euro, dass sind 2 Euro unter dem, was sogar die FDP als Lohnuntergrenze einführen will, ich frag mich wie T2M bei solchen Gehältern dann nach der Wahl noch weiterleben will (denn kommen wird ein Mindeslohn, egal mit wem), und die Geschichte, dass die 30 Euro nur noch als „Vorschuss“ gelten, empfinde ich persönlich bis heute als absolutes No-Go, denn sorry, die Abreise wollen die von dir bezahlt wissen, wieviel du schreibst, ist auch nie sicher (kann ja auch mieses Wetter oder mieser Standort sein, außerdem sind viele (nicht nur durch meinen Blogeintrag, auch durch große Medienberichte) dem Fundraising auf der Straße sehr negativ gegenüber eingestellt, in Österreich hat Greenpeace z.b. das Straßenfundraising komplett eingestellt und setzt auf Internet und Terlefon, am Ende steht man dann ohne Tagesgehalt da, weil der Tag mies lief, und wie auch hier schon zu lesen war, wird dann von einem Tag auf den anderen „nach Hause“ geschickt, weil man nicht genug Unterschriften = Kohle für ka wen und T2M gemacht hat.

        Denn allgemein muss ich leider mittlerweile sagen, ist meine Einstellung: Entweder man macht etwas gerne, dann ist einem das Gehalt egal, weil dann ist es ein Hobby. Oder es hat anständig bezahlt zu werden, und das sind in Deutschland 8 euro/Stunde, darunter ist es ein absoluter Unrespekt gegenüber den Angestellten. Immerhin regen wir uns ja auch auf, dass die Friseurin nur 4,50 Euro/h im Osten oder der Arbeiter in Bangladesh nur 1 Euro/Tag verdient, da sollten gerade Hilfsorganisationen und ihre Geldbeschaffter mit gutem Beispiel vorangehen. Oder die Kommerzialität einstellen und auf freiwilliges Fundraisen der Mitglieder setzen, nur dass dann natürlich kein Geld mehr für die Geschäftsführer der „keilerfirmen“ abspringt. (In Österreich gibts nur noch zwei, und die zahlen mittlerweile ungefähr Mindestlohntarif.)

      • Nadine Says:

        Hallo Nina,
        vielen dank für das offene Kommunizieren deiner Bedenken.
        Da du schreibt, dass du eine Zusage bekommen hast, warst du ja anscheinend bei einem Bewerbungstermin von talk2move. Hier solltest du eigentlich mit genommen haben, dass der Durchnschnittsfundraiser ca. 600-850€ pro Woche verdient. 😉
        Talk2move ist nicht grundlos im letzten Jahr zum Marktführer geworden. Viele, gut ausgebildete Teamleiter werden dich schulen, um dich erfolgreich auch erfolgreich zu machen.
        Ein Minijob ist es in keinem Fall – dein Verdienst wird klar über den 450€ liegen.
        Du hast bei talk2move mehrere Möglichkeiten angestellt zu werden. Gern beraten wir dich hier individuell unter 030-2463033-16. Nicht jeder kann und darf jeden Vertrag nutzen, daher würde eine Erklärung der einzelnen Verträge hier den Rahmen sprengen.
        Wir freuen uns darauf von dir zu hören. lg

    90. Martin Says:

      Hallo,
      man liest teilweise mit Erschrecken diese Berichte und fragt sich wo hier eine sozial vertretbare Arbeit geleistet wird.

      Es gibt demnach 2 Lager, wie immer, Kritiker und Leute die es „drauf haben“. Aber woher kommen diese Kritiken, woher kommen diese Einstellungn, die seit dem Jahr 2008 nicht abzuebben scheinen. Wie kann es sein das man sich für einen Job bewirbt und auf Unkosten sitzen bleibt? 5,50 € Stunden lohnt bekommen bei uns gerade mal die Pizzafahrer, selbst die haben bei diesen Aussagen aber den besseren Job. Ich hab mit mir lange Zeit gehardert einmal einen solchen Job auszuprobieren. Letztenendes hält mich aber mittlerweile die Frage zurück warum die Kritiker über 5 Jahre immer die gleichen Punkte anbringen können ohne das von seiten T2M irgendetwas unternommen wird.

      Übrigens, der Durcschnittsfundraiser? Ist das sowas wie der Durchschnittsdrogendealer? Ich entschuldige mich direkt für diesen Vergleich aber er erscheint mir passend. 600-850 € Durchschnitt, man sagt auch einem Drogendealer Millionen nach, Nur zu Dumm wenn man Rechnungen mit eigenenen Zahlen anstellt und deshalb die Realität in einem fahrlässigen Maße verzerrt.

      Also meine einzige Frage, unparteiisch und Objektiv. Warum sind die selben Kritiken nach 5 Jahren noch da?
      Ergänzend dazu kommen es einem bei diversen Kommentaren so vor, als ob man den Grundgedanke als Schutzschild benutzt. Hochachtung für die Arbeit, sowie die sensibilisierung für heikle Themen, dennoch sollte man das nicht als einzige Aussage verwenden.

      Gruß, Martin

      • foto-Theme.de Says:

        Klar das ist auch nicht schlecht. Ein Friseur muss ergänzendes hartz 4 beantragen um zu überleben und bekommt wenigstens Rentenpunkte noch angerechnet.
        Und über Lieblingsverein nennt es Durchschnittsfoundraiser und freut sich über diese Bezahlungen noch und findet diese KnochenArbeit zum Hungerlohn noch fair.

        Ein Freund von mir hatte dort gearbeitet. Er erzählte mir dass seine vorgesetzten ihm solange druck aus übten dass er denen nicht mehr traute zu widersprechen und auch seinen perso mit abgab. Den Rest kennt ihr ja. Draußen stehen bleiben bis nichts mehr kommt. Egal bei welchen Wind und Wetter. Genauso gut ist dass ein Mitarbeiter immer aufpassen muss dass keiner von denen zur Polizei geht. Dass ist wohltätig. Top!
        Na ja. Es gilt eine UnschuldsVermutung im deutschen Gesetz.
        Also sagen wir mal „Angeblich“
        Ich bin mal gespannt ob angebliche Mitarbeiter die die besten Erfahrungen machten mir wiedersprechen und schreiben dass Sowas nie vorkam :-\
        Bin mal auf die nächste ausrede gespannt 😉
        Aber ich bin mehr für die Wahrheit als für eine Traumwelt.

        [Anmerkung Sascha: Da ich die Angaben des Posters nicht verifizieren kann, aber auch gegen Vorzensur bin, mache ich hier nochmals darauf aufmerksam, dass ich mich KEINER AUSSAGEN hier in den Kommentaren (außer meinen eigenen) anschließe! Bei BEGRÜNDBAREN Einwänden per Email melden!]

    91. Tobias friends fundraising Says:

      Hallo Jacquline,
      gerne erhältst du Antworten auf deine Fragen.

      1. Es gibt keine Verbindung zwischen friends fundraising & talk2move.
      friends führt im Auftrag der DialogDirect International das Recruiting für Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien durch. Die Bezahlung die wir anbieten ist die Bezahlung für Dialoger der DialogDirect GmbH für Deutschland. Denn ein Arbeitsvertrag entsteht zwischen dem Bewerber und der DialogDirect GmbH.
      Da DialogDirect bereits seit fast 20 Jahren am Markt ist und damit auch die langjährigste Agentur, ist die Bezahlung welche du bei anderen Agenturen findest, auf unsere bzw. die DialogDirect Bezahlung aufgebaut.

      2. friends arbeitet eigenständig und führt im Fundraising für die DDI das Personalrecruiting durch. friends ist aber auch für andere Unternehmen tätig.

      3. Wenn du dich bei uns – friends – bewirbst und wir gemeinsam entscheiden, dass du in unser Team passt, entsteht ein Arbeitsverhältnis zwischen dir und der DialogDirect GmbH.

      4. Bezahlung. Ja, du erhältst ein Garantieeinkommen von 1500€. Das ist unabhängig von deiner Fördererleistung. Aus diesem Grund können wir es auch Garantieren. Um dieses Garantieeinkommen zu erhalten, musst den Job vollzeit ausüben. Da du ein festes Arbeitsverhältnis eingehst, bezahlen wir deine Krankheitstage und auch Urlaubsgeld.

      5. Wir bezahlen deine Anreisekosten und Abreisekosten sowie die Kosten für eine Ferienwohnung. Du hast absolut keine Ausgaben! Das wird auch im Arbeitsvertrag schriftlich festgehalten.

      Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen.


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