Mal wieder ein Post

Habe lange nicht gepostet. Man bedenke, letzte Woche jeden zweiten Tag ein Post, diese Woche nur ein einziger.

Das hatte aber auch seine Gründe: Ich hatte, was recht ungewöhnlich ist für mich, einen wirklich vollen Terminkalender. Kann ihn euch ja mal aufzählen:

Montag:

  • 12:00 Zur WIST fahren, Vertrag verlängern
  • Im Gegensatz zum Georg von rigardi.org, der aufgrund einer Campingkühlbox (er denkt, eher wegen der Petition gegen die Onlineüberwachung durch die WIST) keine Verlängerung bekommen hat, habe ich eine bekommen. 🙂 (Kleines Edit: Wie Georg in den Online-Standard kam, steht ja gaaaaanz unten auf dieser Seite als Kommentar, ich zitiere: „Ich hab von meinem Kollegen in der Redaktion lediglich eine Emailadresse erhalten aus einem Ressort im Printbereich (…), wo das vielleicht reingepasst hätte. (…) Von dort aus wurde es ohne weiterem Einfluß von mir weiter delegiert zum Bildungsressort der Onlineredaktion, von wo mich die Redakteurin, Fr. Burgstaller (…) selbständig kontaktierte.“ Das, damit Georg hier nicht in Verruf gerät.)

  • 13:00 Vorlesung Medienstandort Österreich
  • Eigentlich recht langatmig, also einige Vorlesungen, aber es kommt lustigerweise darauf an, welcher der zwei Professoren redet, Prof. Geretsschlaeger hat anscheinend aufgrund seiner langjährigen Erfahrung es wirklich drauf. Am Anfang erstmal meine zwei Leberkäsesemmeln gegessen, die sind grad im Angebot beim Spar, 1 Euro für Leberkäsesemmel + Dose Bier oder Limonade.

  • 15:00 Aufnahmegerät abholen
  • Von Montag bis Donnerstag konnte ich ein Aufnahmegerät der Radiofabrik entlehnen. Nebenbei kam dann Felix, der Radiofabrik-Freiwillige gleich auf mich zu, umarmte mich (wie die Franzosen halt so sind :D), und meinte, er bräuchte das Gerät zwischendurch mal. Gut, wir haben eine Knappheit an Geräten, da kommt das schon einmal vor. Nebenbei sollte ich noch Atmo für einen Kollegen aufnehmen.

  • 16:00 Erstmal nach Hause fahren
  • Ich kann ja nicht mit vollem Rucksack und Radiofabrik-Koffer auf die Fanzone.

  • 17:00 Und wieder zurück in die Stadt
  • Erstmal einen Sixpack vernascht (ehe jemand was denkt: Das ist ein Burger, den es derzeit beim Burger King gibt :D), dann rüber zur Fanzone, und die begann sich um 17:50 bereits schon zu füllen. Gut, eigentlich wollte ich ja die ersten zwei Stunden dafür nutzen, Hintergrundaufnahmen zu machen. Wurde nichts draus, der schon erwähnte Kollege rief an und meinte, er bräuche mich bzw. mein Aufnahmegerät für ein Interview. Also schnell getroffen und

  • 18:30 Interview mit einem Anhänger des Dalai Lama gemacht.
  • Also er, ich saß daneben, aber war dennoch interessant. Auch wenn ich persönlich ja diesem spirituellen Zeugs nichts abgewinnen kann, ich glaube nicht daran, dass irgendwelche Göttinnen durch die Stadt wandern, und wenn, würden sie es sicher nicht einem Menschen verraten, sonst bräuchten sie ja zig Bodyguards 😀

  • 19:30 Wieder auf der Fanmeile.
  • Und wenn ich keine Akkreditierung hätte, wäre ich nicht einmal reingekommen. War da schon überfüllt, ab 19:50 kam niemand mehr rein. Sowas passiert auch echt nur, wenn Deutschland gegen Österreich spielt, sonst kommen am Tag vielleicht 50.000 Touristen in die Altstadt, an dem Tag waren es 45.000 Menschen auf einmal. Leider begann es zu regnen, also erstmal durchgekämpft zum Hyundai-Stand, um mich unter zu stellen.

  • 20:45 Spielbeginn
  • Und damit Aufnahmebeginn für mich. Zum Glück hatte es genau 5 Minuten vorher aufgehört zu regnen und es fing das Spiel über auch nicht erneut an. Habe mich dann auf eine Erhöhung gestellt. Zur Halbzeitpause erstmal den Polizisten gezeigt, was ich von der Toiletteneinteilung gehalten habe (die einzigen Fanzonen-Toiletten befinden sich auf dem alten Posthof, komm mal dahin in einer Menschentraube von 25.000-45.000 Leuten). Die Polizei hat es dieses Mal allerdings verziehen, vor allem war ich nicht der einzige „Täter“.

  • 23:00 Spiel zuende
  • Aber noch nicht meine Arbeit. Nun hieß es Interviews sammeln. Und danke an alle Alkoholausschenker für eure Schützenhilfe, besoffene Menschen lassen sich einfach viel leichter befragen als nüchterne, die kommen auf einen zu und wollen sich äußern, selbst wenn sie nüchtern die schüchternsten Mäuschen sind.

  • 0:30 Arbeit zu Ende.
  • Aber noch nicht der Tag. Erste Struktur für ein Referat am Mittwoch muss erstellt werden. Und wer kann nach einem solchen Abend sofort schlafen? Nebenbei am frühen Morgen erst den Zettel lesen, dass Felix das Aufnahmegerät haben möchte, gut, hab es reingestellt.

    Dienstag

  • Nächster Tag, und erstmal den Morgen „verschlafen“.
  • Klar, bis 4 Uhr wach, und Japanisch-Kurs um 17 Uhr. Um 12 weckte dann Felix, brachte das Gerät zurück, kein Problem, so wurde ich wenigstens wieder wach.

  • 14:00 Erstmal duschen
  • Arbeitnehmer werden mich wahrscheinlich für diese Zeiteinteilung hassen, aber was soll ich machen? Es ging sich nicht anders aus, als den Schlaf in den unbelegten Morgen zu verlegen. Ein müder Sascha wäre schlimm.

  • 16:00 Ab zur Uni
  • Mir fehlten schließlich noch 2 Bücher für das Referat, gut, also zuerst GesWi-Bibliothek besuchen, dann zum Japanisch-Kurs, wenn auch 5 Minuten zu spät. Bei dem Chaos derzeit in der Stadt zieht sich eh alles.

  • 17:00 Japanisch-Kurs
  • Und so unstrukturiert wie immer. Ist man ja mittlerweile dran gewöhnt, wenigstens gibts am Dienstag dafür das Abschlussessen im Nagano.

  • 18:30 Kurs zu ende
  • Noch ein wenig einen lustigen Anime mitgeschaut, den die Lehrerin gezeigt hat, und dann los zum Europark. Meli abholen um 20 Uhr.

  • 19:30 Europark
  • Zwar 5 Minuten zu spät für irgendein Essen, aber Nordsee hatte noch eine Fischsemmel da und mein Ikea bekam ich noch ein Eis. Dann warten.

  • 20:00 Meli abholen
  • Wie üblich erstmal muffelig nach der Arbeit (ist halt blöd, so spät arbeiten zu müssen, verstehe ich ja), dann ’nen schönen Abend bei ihr verbracht, Knight Rider geschaut. Und um

  • 22:15 Richtung nach Hause
  • . Beim BK noch schnell zwei Cheeseburger und einmal Chilli Cheese Nuggets essen (hatten keine Wraps mehr 😦 ), und dann ans Referat setzen.

  • 06:00 Referat, bzw das Handout ist fertig.
  • Cool, hab ich ja genau noch 3 1/2 Stunden Schlaf. Davon 2 genommen.

    Mittwoch

  • 10:00 Aufstehen, Handout auf Stick, ab zur Uni
  • Handout muss schließlich noch ausgedruckt und vervielfältigt werden, ehe um

  • 11:00 das Seminar „Interessensvertretungen in Österreich“
  • beginnt. Dort das Referat gehalten, einige meinten: „zu lang“ (dabei waren 15-20 Min ausgemacht und der Prof. sah es noch in der Zeit), aber egal, war ganz ok.

  • 12:00 Seminar zu Ende
  • Sprich vorbereiten für Aufnahmetag 2. Griechenland spielt gegen die Spanier, und die Russen und die Schweden wollen ausfechten, wer weiter darf. Erstmal ein paar Getränke gekauft, und dann zuhause mich ein wenig hingelegt. Um

  • 16:00 dann wieder aufstehen.
  • Dieses Mal wird das Fanzonenfeld sicher nicht so schnell voll werden, also kann man sich Zeit lassen, um

  • 18:00 dann langsam hin.
  • Erstmal beim Indigo ein Thai-Curry und beim Media-Center gratis Getränke abgezogen (wozu hat man seine Akkreditierung :D), dann Thai-Curry und Cola im Mirabellplatz gegessen (mit Stäbchen, ich kann das !)

  • 19:00 Willkommen auf der Fanmeile
  • Dieses Mal sogar mit 2m² Fläche pro Person, am Montag wurde man ja auf Bierdeckelgröße gequetscht. Erstmal Hintergrundaufnahmen gemacht, Interviews mit dem Sicherheitsdienst, vom roten Kreuz und von hinter der Bühne. Schön, wo man überall mit einem Radiofabrik-Mikro und einer Presseakkreditierung hinkommt 🙂

  • 20:45 Anpfiff
  • Und Berichterstattung von zwei Public-Viewing-Bereichen, einmal die spanisch-griechische Seite, einmal die schwedisch-russische. Am Ende gewannen die Russen und die Spanier. Dann um

  • 23:00 schnell zum Bahnhof
  • . Zumindest noch Eindrücke von den vom Stadion kommenden Fahrgästen aufnehmen.

  • 00:00 Arbeit für heute zu Ende.
  • Noch Abend ausklingen lassen in der Heimbar bei Sprite und Chips.

    Donnerstag

  • 12:00 Erstmal wieder ausschlafen.
  • Muss sein. Dann für Uni vorbereiten und Aufnahmegerät in Koffer zurückpacken.

  • 15:30 Abfahrt
  • zur Radiofabrik, Aufnahmegerät abgegeben, und dann zur Uni, Konservatorium besuchen.

  • 17:30
  • Früher fertig als gedacht, aber egal. Ab nach Hause, davor noch was einkaufen (da wir ja kleine Kühlfächer haben, muss man das alle 2-3 Tage machen, bzw. wenn man nur 2 Getränke gekauft hat, sind die nach 2 Tagen alle), und dann Spiel anschauen. Wobei: Nebenbei noch Artikel schreiben (siehe unten) und WA-TV schauen 😉

    So, 4 harte Tage 😉 Und Freitag und Samstag hab ich ausgespannt (nachdem ich Freitag abend mir die Autocorsi der Türken angeschaut habe) bzw. Wäsche gewaschen.

    Hoffentlich entschädigt dieser Beitrag damit meine treuen Leser.

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    2 Antworten to “Mal wieder ein Post”

    1. saschap Says:

      Hey,
      Also manche Dinge müssen doch nunmal auch sein, ich kann nicht ein Referat ausfallen lassen, und vor allem doch nicht DIE Aufnahmegelegenheit für meine Julisendung verstreichen lassen. Vor allem bin ich ein Nachtarbeiter, ich habe bisher ALLE meine Arbeiten, Referate, Sendungen usw. nach 24 Uhr fertig gemacht *g*
      Und wer sagt, dass ich meine Tabletten nicht regelmäßig nehmen würde? Ich schreibe doch gar nichts darüber. 😉
      Hast dir mal die schönen Videos vom Arne angeschaut? Da bin ich auch dabei, zumindest bei manchen der Sendungen. 🙂
      mfg Sascha

    2. Georg Pichler Says:

      „..er ist ja bereits aufgrund persönlicher Beziehungen zu einem Standard-Online-Redakteur auf der-standard.at erwähnt, und meine Beiträge erwähnt er nicht einmal.“

      Das lieber Sascha, ist Unsinn (und ich würds nett finden wenn dus korrigierst). Ich hab von meinem Kollegen in der Redaktion lediglich eine Emailadresse erhalten aus einem Ressort im Printbereich (denke ich jedenfalls), wo das vielleicht reingepasst hätte. Ich hätte sie wohl notwendigerweise sonst auch selbst gefunden. Von dort aus wurde es ohne weiterem Einfluß von mir weiter delegiert zum Bildungsressort der Onlineredaktion, von wo mich die Redakteurin, Fr. Burgstaller [die mir bis dato total unbekannt war, und mein Bloggerkollege arbeitet im Sportressort] selbständig kontaktierte.

      Bitte das nächste mal nachfragen anstatt dir irgendwas zusammenzureimen 😉


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