Was wirklich geschah

(Salzburg, SPS/AM) Es war spätabends, als das Desaster begann: Zwei stark angetrunkene junge Erwachsene, einer davon Bewohner eines Studentenheims, begannen sich vor eben diesem Studentenheim zu prügeln. Sie waren davor aus der Stadt gekommen und hatten sich ab ca. 23 Uhr auf dem Hof befunden. Aufgrund eines vorher ausgesprochenen Verbotes, die Heimbar zu betreten, waren sie nicht ins Studentenheim gegangen.

Die Prügelei fand zunächst auf dem Biertisch direkt vor der Tür und rund um die Fahrradständer statt. Von umstehenden Beobachtern nicht beeindruckt führten die beiden Prügler ihren Kampf fort, der sich langsam auf den Parkplatz vor dem Heim und danach auf die Straße vor dem Heim verlagerte. Vor allem der jüngere B. ließ den Streit immer wieder neu entflammen, zog aber oft den kürzeren.

Nach einer kürzeren Phase, in der der zweite Angreifer I. versucht hatte, durch sich entfernen von B. den Streit abkühlen zu lassen, provozierte B. erneut ein Aufflammen des Streites, der wieder vor dem Heim und danach auf einem Parkplatz auf der gegenüberliegenden Straßenseite stattfand.

Hier wurden die beiden Prügler von der Polizei und Rettung aufgegriffen, die mittlerweile alarmiert worden waren. Vor allem B. zeigte sich allerdings unkooperativ und ließ sich kaum beruhigen. Unglücklicherweise nahm die Polizei B. und I. nicht in Gewahrsam, sondern verwies sie beide nur des Platzes.

Doch dadurch blieb eine erneute Konfrontation nicht aus: B. und I. begegneten sich erneut am Heim und dieses mal war es I., der durch Aggressivität gepackt B. ans Leder wollte. Dieser flüchtete sich unerlaubterweise in die Heimbar, wohin ihm I. folgte. Am Ende wurde I. von der Polizei von B. getrennt. B. wurde von den Bewohnern in sein Zimmer gebracht und dort festgesetzt, I. verließ nach einiger Zeit endgültig die Gegend.


So ungefähr könnte man in Zeitungsdeutsch die Situation gestern abend beschreiben. B. (jeder im Studentenheim weiss, wer gemeint ist, aber dennoch behalte ich diese Beschreibung vor) hatte schon vorher provoziert: Mehrere Prügeleien und eine Beschädigung der Heimbartheke gehen auf seine Kappe. Anscheinend hat dieser Junge ein Problem, sich bei Alkoholgenuss verhaltensmäßig zurückzuhalten.

Er hatte bereits seit Wochen Heimbarverbot, welches wir auch rigoros durchgesetzt haben. Und von daher kann es nicht sein, dass nun die Heimbar und ihre Gäste durch eine weitestgehende Schließung zu den meisten Zeiten unter dieser Einzelperson leiden und zugrunde gehen soll.

Bernhard, Bex, Phil, Sabine, Kathi, wir anderen haben viel in die Heimbar gesteckt. Und es gab in den vielen Aktionen, die wir gemacht haben, nie Probleme. Nichts, was man nicht nach einem Gespräch aus der Welt schaffen konnte (z.b. mein Post vom 11.05. der mittlerweile off ist, das Thema ist ausdiskutiert).

Deswegen, als Abschluss an WIST und Anwohner, an alle Kritiker oder die diese Sache von gestern der Heimbar zuschreiben wollen: Wir haben mit diesem ausgetickten Idioten nichts zu tun. Dass er am Donnerstag ausgetickt ist, war ein Zufall, denn er hat sich nicht in der Heimbar betrunken. Und von daher:

Die Heimbar hat zu bleiben. Alles für die Heimbar!

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2 Antworten to “Was wirklich geschah”

  1. Georg Pichler Says:

    tjo, 100% agree. Kann nicht angehen, dass über Sanktionen gegen die Heimbar ALLE bestraft werden, nur weil besagter B. ganz eindeutig ein schwerwiegendes Problem im psychischen Bereich hat, und aufgrund seines bisherigen Verhaltens jetzt schon seit längerer Zeit Zutrittsverbot zur Heimbar hat. Ist ja wie Sippenhaftung, was die WIST da wieder machen will.


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